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Glücksorakel

Positive Gedanken für jeden Tag

- Nils Horn -
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Das Glücksorakel besteht aus 78 Zahlen. Zu jeder Zahl gehört eine Tarotkarte. Du hast verschiedene Möglichkeiten mit dem Glücksorakel zu arbeiten. Du kannst dir eine Zahl zwischen 1 und 78 ausdenken und dann die Zahl im Glücksorakel nachlesen. Du kannst aber auch einen Zufallsgenerator im Internet anklicken (1 und 78 einfügen) und dir dort deine Zahl geben lassen (auf Generieren klicken).

Wenn du regelmäßig mit dem Glücksorakel arbeiten willst, kaufst du dir am besten ein Rider-Waite-Tarot oder schreibst die Zahlen von 1 bis 78 auf kleine Zettel oder Karteikarten. Du mischt die Karten und ziehst dann jeden Tag aus dem Stapel eine Zahl oder Tarotkarte. Lege das Glücksorakel immer nach den Grundsätzen Wahrheit und Liebe aus. Die Botschaft muss deiner inneren Wahrheit entsprechen und hilfreich für dich sein.

Die Basis des Glücksorakels ist das Tarot. Die Stäbe stehen für Kraft, die Kelche für inneres Gespür (Weisheit), die Schwerter für Egoopferung (innerer Frieden) und die Münzen für inneres Glück (Reichtum). Die zweiundzwanzig Grundkarten beinhalten die wichtigsten Grundsätze, Vorbilder und Entwicklungsschritte des inneren Glücks. Das Glücksorakel ist religionsübergreifend und kann von Atheisten, Christen und Yogis gespielt werden. Viel Spaß. Yogi Nils

Grundkarten (1 bis 22)

Stäbe (23 bis 36)

Kelche (37 bis 50)

Schwerter (51 bis 64)

Münzen (65 bis 78)

1. Der Narr Die Närrin

Der Narr schlendert entspannt und unbeschwert durch das Leben. Er ist am Ziel und auf dem für ihn richtigen Weg. Er lebt als freier Yogi. Aus seiner Sicht ist er ein Weiser und aus der Sicht der normalen Menschen ein Narr. Alle rennen dem äußeren Glück hinterher. Sie streben nach beruflichem Erfolg, einem Traumpartner, äußerem Reichtum und maximalem Konsum. Nur der Narr lebt anders. Er folgt dem Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe.

Auf der rechten Schulter trägt er locker seinen Wanderstab (Yogistab). In der linken Hand hält er eine weiße Rose. Sie symbolisiert seine Liebe zu Gott, zu seinem spirituellen Ziel. Ein kleiner weißer Hund begleitet ihn. Der Narr hat Gefährten auf seinem Weg, die er ins Licht mitnimmt.

Der Weg des Narren führt durch das Gebirge der Erleuchtung. Die Sonne scheint. Die erleuchteten Meister (Gott) bewachen seinen Weg. Abgründe und Schwierigkeiten auf seinem Weg bekümmern ihn deshalb nicht. Der Narr wird getragen von seiner inneren Stimme und seinem guten Karma.

Orakel = Lebe heute vorwiegend von innen heraus. Spüre genau deine körperlichen und geistigen Bedürfnisse. Folge deinen spontanen inneren Impulsen. Lebe genau dich selbst. Wozu hast du jetzt Lust? Was brauchst du jetzt? Genieße das Sein. Mache dir den Tag schön.

2. Der Meister der fünf Elemente

Die höchste Kunst der Magie ist es, aus den fünf Elementen Wasser, Erde, Feuer, Luft und Raum (Äther) den Stein der Weisen zu zaubern. Mit dem Stein der Weisen kann man Eisen (eine verspannte Seele) zu Gold (einer erleuchteten Seele) machen. Nach dem richtigen Rezept zur Herstellung von Gold haben im Mittelalter viele Menschen gesucht. Sie sind alle gescheitert, weil sie nicht begriffen haben, dass es sich bei der Lehre von den fünf Elementen um einen inneren Weg handelt.

Mit Gold ist der Bewusstseinszustand des inneren Glücks gemeint. Das innere Glück erreicht man, wenn man konsequent die fünf Eigenschaften Weisheit (Wasser, inneres Gespür), Freude (Erde), Selbstdisziplin (Feuer), Egoopferung (Luft, Wind, Schicksal, Chaos) und umfassende Liebe (kosmisches Bewusstsein) übt. Dazu hat der Magier vor sich auf dem Tisch einen Kelch (Wasser) stehen, eine Münze (Erde), einen Stab (Kraft) und ein Schwert (Egoopferung) liegen. Das fünfte Element wird durch die Ausgestaltung des Raumes mit roten Rosen (Liebe) und weißen Lilien (Reinheit, inneres Glück) angedeutet.

Der Magier streckt seinen Zauberstab in die Höhe. Er hat einen klaren Siegerwillen. Er ist ein Meister der fünf Elemente. Er wird sein inneres Glück erwecken. Er wird die Paradiessicht (den inneren Optimismus) verwirklichen. Er opfert sein Ego, indem er es mit der linken Hand an die Erde abgibt. Er denkt sein Mantra, seinen Zauberspruch, seinen positiven Satz. Und verwandelt sich in eine weise Frau (die Meisterin), einen goldenen Buddha (König der Münzen), einen heiteren Heiligen (drei Kelche). Über seinem Kopf befindet sich als Heiligenschein eine liegende Acht, das Unendlichkeitszeichen: Erleuchtung, ewiges Leben im Licht.

Die Körperhaltung des Yogis zeigt die Not-Rune, ein senkrechter Strich, der schräg durchgestrichen wird. Der Yogi (I) opfert sein Ego (\) und wendet dadurch seine innere Not. Von der Not-Rune stammt das Wort "notwendig". Die Egoopferung, das bewusste Annehmen des Leides im Leben, ist notwendig, damit der Mensch zum inneren Frieden gelangen kann.

Orakel = Vorwärts. Gelingen. Du bist ein Meister des Lebens. Du siegst durch den Weg der fünf Elemente. Bringe im jeweils richtigen Moment und im richten Maß die Weisheit, die Freude, die Liebe, die Ruhe und die Selbstdisziplin in deinen Tag.

Opfer dein Ego. Nehme deine Situation an. Besinne dich auf das Wesentliche in deinem Leben. Was sind deine Ziele? "Meine Ziele sind ... Mein Weg ist ... Die jetzt richtige Tat ist ..."

3. Die Meisterin

Die Meisterin (Hohepriesterin) sitzt in einem blauen Gewand (innere Ruhe) im Tempel der Weisheit (kosmisches Bewusstsein) auf einem Thron. Rechts von ihr befindet sich eine schwarze und links eine weiße Säule. Sie hält in ihrem Schoß ein heiliges Buch (Tora) und hat auf ihr Herzchakra ein großes Kreuz gemalt.

Hinter der Meisterin sehen wir einen schönen Vorhang mit Palmen und Granatäpfeln. Die Palmen und Äpfel deuten auf Sieg und Fülle hin. Die Hohepriesterin wird in ihrem Leben siegen, weil sie konsequent den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe geht.

Zu ihren Füßen finden wir eine Mondsichel. Der Mond ist ein Symbol für den Weg der Ruhe. Die Meisterin gestaltet ihr Leben aus der Ruhe heraus. Sie fließt anhaftunglos mit allen äußeren Erscheinungen. Bei Problemen rettet sie sich mit ihren spirituellen Übungen.

Orakel = Lebe als weise Frau oder weiser Mann. Verlaufe dich nicht in den Verwirrungen der Welt. Verstricke dich nicht in den Verlockungen des äußeren Glücks. Verzweifel nicht bei äußerem Leid. Diese Dinge sind letztlich bedeutungslos. Langfristig wichtig ist nur das innere Glück.

Im äußeren Leben wechseln sich Leid und Freude ewig ab. Eine weise Frau wächst an allen äußeren Dingen beständig in ihrem inneren Glück. Das gelingt ihr, weil sie fest in der Wahrheit vom inneren Glück verankert ist.

Die wichtigste Übung der weisen Frau ist das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Dadurch verliert sie nie ihre Weisheit und findet nach allen äußeren Krisen immer wieder zu ihrem spirituellen Weg zurück. Praktiziere jeden Tag eine Lesemeditation und dein Leben wird gesegnet sein. Welches Buch stärkt dich heute auf deinem Weg des inneren Glück?

4. Der Weg der Liebe

Heute ist ein Segenstag. Der Himmel ist voller Licht. Aus dem Wald bringt der Fluss gute Energie. Ein Kornfeld mit reifen Ähren deutet auf große Fülle hin. Inmitten der Welt der Fülle sitzt die Göttin der Liebe (Venus, Demeter, Freya, Lakshmi, Tara, Kuan Yin) in einem weißen Kleid voller gemalter Rosen (Reinheit und Liebe) und einer Krone aus Sternen auf dem Kopf (kosmisches Bewusstsein). Rechts von ihr steht ein großes Herz mit dem Venuszeichen. Die linke Hand liegt entspannt auf ihrem Knie. Die Göttin der Liebe ist gut geerdet. Sie ruht in sich selbst und in ihrem inneren Glück.

In der rechten erhobenen Hand hält sie einen Herrscherstab mit einer Kugel darauf. Die Kugel ist ein Symbol für das Leben im Licht. Die Göttin (Herrscherin) ist erleuchtet. Das Licht Gottes strahlt aus ihr heraus in die Welt. Die Göttin schenkt ihr Licht an ihre Mitmenschen weiter. Sie sieht sich in erster Linie als Mutter aller Wesen.

Die Göttin handelt aus dem Sein und der Ruhe heraus. Sie sitzt bequem auf einem großen Sofa. Wer aus der inneren Ruhe und dem eigenen Glück heraus seine Fülle weitergibt, verbraucht sich nicht beim Geben. Er kann ewig geben und wächst dabei immer weiter in seinem Glück.

Orakel = Heute ist ein Tag des Karma-Yoga. Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Du hast vom Kosmos Fülle erhalten. Was ist die Fülle in deinem Leben? Erkenne deinen Reichtum. Welche besonderen Fähigkeiten hast du? Welche Möglichkeiten zu helfen und Gutes zu tun hat dir das Schicksal gegeben? Was ist heute deine Tat der Liebe?

5. Der Weg der Kraft

Ein König mit einem weißen Bart sitzt auf einem Thron in der Wüste. Unter seinem roten Umhang trägt er eine eiserne Rüstung. Die Rüstung verweist auf seinen eisernen Willen. Er ist ein Herrscher über sich selbst. Er besitzt die Fähigkeit der Selbstdisziplin.

In der linken Hand hält der eiserne König eine Kugel. Die Kugel verkörpert das spirituelle Ziel, das Leben im Licht. Der König strebt nach der Erleuchtung. Er möchte sein inneres Glück verwirklichen. Dieses Ziel kann er erreichen, wenn er die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist auflöst. Heilt sich ein Mensch von seinen Verspannungen, entsteht Glück in ihm. Seine Lebensenergie beginnt zu fließen, seine körperlichen Krankheiten verschwinden und der Geist wird glücklich. Hinter dem Thron sehen wir einen blauen Fluss. Mit seinen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gutes tun) bringt der König seine Kundalini-Energie zum Fließen. Dann verwandelt sich die Wüste in ein blühendes Land.

Damit der König sein Ziel erreichen kann, muss er das Opfer der Selbstdisziplin erbringen. In der rechten Hand hält er ein (ägyptisches) Kreuz. An den Ecken des Thrones befinden sich vier Widderköpfe. Der Widder ist ein Opfertier. Der eiserne König macht konsequent seine spirituellen Übungen. Und plötzlich verwandelt er sich in einen Buddha. Durch die Gnade des Kosmos füllt sich seine Welt mit Licht.

Orakel = Vorwärts. Bringe dich durch deine spirituellen Übungen ins Licht. Dein Weg führt durch eine schwierige Strecke. Gehe mit großer Selbstdisziplin voran. Lebe nach einem klaren Tagesplan. Höre genau auf den weisen König in dir. Was muss getan werden? Gehe systematisch mit kleinen Schritten durch die schwierige Zeit. Du bist ein starker Yogi. Was ist heute dein Siegerweg? Gelingen.

6. Der Meister

Im Tempel Gottes sitzt der spirituelle Meister (Hierophant) in einem roten Gewand mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Vor seinen Füßen befinden sich zwei Schlüssel. Der Meister besitzt das spirituelle Wissen, um den Tempel des inneren Glücks zu öffnen. Er weiß, was man auf dem Weg des inneren Glücks zu tun und zu lassen hat. Er kann jedem Menschen die spirituellen Übungen geben, die für ihn persönlich effektiv sind.

Neben den beiden Schlüsseln stehen zwei spirituelle Schüler (Mönche, Yogis). Der eine Schüler hat ein rotes Gewand mit Rosen an. Der andere Schüler trägt einen blauen Umhang mit weißen Lilien darauf. Der eine Schüler muss im Schwerpunkt als Helfer aller Wesen leben, um sein inneres Glück zu erwecken. Der andere Schüler muss vorwiegend spirituelle Übungen praktizieren (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation, Gedankenarbeit), um zur Erleuchtung zu gelangen.

Der Meister hält das dreifache Kreuz aus Weisheit, Liebe und Selbstdisziplin hoch und segnet seine beiden Schüler mit dem Gelingen auf dem spirituellen Weg.

Orakel = Du besitzt großes Wissen. Du bist ein spiritueller Meister oder Meisterin. Zeige den Menschen in deiner Welt den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Führe sie auf deine Art ins Licht. Gebe ihnen die spirituellen Techniken, die sie annehmen und praktizieren können.

Lebe im Tempel der Weisheit. Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gott, deiner inneren Stimme). Bitte sie um Führung und Hilfe auf deinem Weg. Lese jeden Tag in einem spirituellen Buch deiner Wahl. Handel konsequent aus deiner inneren Weisheit (Stimme) heraus. Fließe flexibel mit dem äußeren Leben. Dein Weg wird gelingen.

7. Die Liebenden

Eine Frau und ein Mann gehen den Weg der Erleuchtung. Hinter jedem wächst ein Baum als Symbol der erwachenden Kundalini-Energie. Die Kundalini-Energie wird im Yoga und im Christentum auch als Schlange visualisiert. Um Evas Baum windet sich eine Kundalini-Schlange. Ihr Erleuchtungsbaum trägt bereits Früchte. Adams Baum dagegen ist etwas größer. Adam praktiziert zielstrebiger und Eva ist mehr in Kontakt mit ihrer inneren Stimme.

Um zur Erleuchtung zu gelangen, brauchen wir männliche (Kraft, Selbstdisziplin) und weibliche Eigenschaften (Liebe, inneres Gespür). Wenn wir beides im richtigen Moment und im richtigen Maß leben, können wir unser inneres Glück erwecken. In der Mitte zwischen Adam und Eva erhebt sich der Berg der Erleuchtung.

Über dem Berg erscheint aus einer Wolke Gott. Hinter ihm leuchtet eine große Sonne. Gott lebt im Licht und segnet die beiden spirituell Übenden. Er breitet seine Hände über sie aus und führt sie auf ihrem Weg.

Was ist Gott? Gott ist ein Begriff für das Leben im Licht. Wer sich jeden Tag mit einem oder allen erleuchteten Meistern verbindet (Gebet, Mantra, Lesen, Orakel), der wird ins Licht geführt. Wer einen erleuchteten Meister hat und ihm treu ist, der wird gerettet.

Orakel = Du wirst beschützt. Du kannst voller Vertrauen deinen Weg gehen. Die erleuchteten Meister (Gott) sind mit dir. Folge deiner inneren Stimme (inneren Weisheit) und du wirst siegen. Mit Optimismus voran. Gelingen.

8. Der Weg der Ruhe

Der Wagen der Erleuchtung erreicht sein Ziel, ohne sich zu bewegen. Er wird durch zwei sitzende Sphinxen (ägyptische Buddhas) gezogen. Die eine Sphinx ist schwarz und die andere weiß. Weiß ist die Farbe der inneren Reinigung und schwarz symbolisiert den Weg der Ruhe. Ruhe und spirituelle Übungen sind der Weg zur Heilung und Heiligkeit. Im Wagen steht ein Mann mit einer Sternenkrone auf dem Kopf. Hinter ihm befindet sich ein blauer Vorhang mit vielen hellen Sternen. Der Mann besitzt ein kosmisches Bewusstsein. Er lebt in der Einheit des Kosmos. Er lebt in der Ruhe, im anhaftungslosen Sein und im inneren Glück.

Der Mann ist ein Heiliger, ein Buddha, ein erleuchteter Yogi (Jivanmukta). Er hat das spirituelle Ziel erreicht. Er lebt im Zielzustand des Seins und des Glücks. Er bezieht sein inneres Glück vor allem aus seiner Ruhe und seinem kosmischen Bewusstsein. Die Ruhe gehört zu einem Heiligen wie das Wasser zu einem Fisch. Wenn du im inneren Glück leben willst, musst du aus der Ruhe heraus leben. Du musst dein Leben so organisieren, dass du in ein Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität gelangst.

Das Geheimnis der Erleuchtung besteht darin so zu leben, dass sich die Energie eines Menschen nach innen wendet. Normalerweise verbraucht ein Mensch seine Energie in äußeren Aktivitäten. Ab einem bestimmten Punkt der Ruhe kehrt sich die Energie nach innen und löst alle Verspannungen auf. Wer diesen Punkt der Ruhe findet und konsequent lebt, wächst ins Glück. Er gelangt in ein Leben im Licht. Hinter dem Wagenlenker sehen wir gelbes Licht. In seiner Hand hält er eine Lanze. Mit Kraft voran. Gelingen. Sei ein Sieger auf dem spirituellen Weg.

Orakel = Du brauchst viel Ruhe. Lebe heute als Buddha der Ruhe. Laß alle Zielstrebigkeit in äußeren Dingen los. Laß alle weltlichen Wünsche los. Gelange zum inneren Frieden. Aus dem inneren Frieden entsteht inneres Glück. Was ist heute dein Weg der Ruhe? Welche spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation) brauchst du? Vermeide Geschäftigkeit und Überaktivität. Folge einem konsequenten spirituellen Tagesplan. Mach dir das Leben schön. Bring so viel Freude in deinen Tag, dass du dich auf deinem spirituellen Weg wohl fühlst.

9. Selbstmeisterung

Wir sehen eine trockene Wüste, einen blauen Erleuchtungsberg, einen gezähmten Löwen, eine weiße Frau und einen gelben Himmel. Die Frau ist die Göttin der Weisheit. Sie hat eine Blumenkrone auf dem Kopf. Ihre inneren Probleme werden durch den Löwen charakterisiert. In der Frau ringt es hart. Der Löwe kämpft mit der Göttin in ihr. Ihre weltlichen Wünsche kämpfen mit ihrer Vernunft.

Mit Weisheit und innerer Kraft löst die Göttin ihre Probleme. Sie denkt gründlich über ihre Situation nach, trifft eine klare Entscheidung und setzt ihre Entscheidung konsequent um. Sie hält dem Löwen das Maul zu. Sie hindert ihn daran, die Göttin in ihr aufzufressen. Sie lebt die Genüsse der Welt so, dass sie ihren spirituellen Weg stärken. Sie richtet ihren Geist konsequent auf das Licht aus und weiß dadurch, wann sie wie Beziehungen auf ihrem spirituellen Weg haben kann. Sie denkt vom inneren Glück (Licht) her und verwandelt sich dadurch im Laufe ihres Lebens in eine Glücksgöttin. Über ihrem Kopf befindet sich eine liegende Acht, das Unendlichkeitszeichen, ein Symbol für das ewige Leben im Licht.

Orakel = Weisheit ist es das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Weisheit ist es die Gesundheit, das innere Glück und die umfassende Liebe zum Zentrum des Lebens zu machen. Was sind deine Ziele? Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Optimismus. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Erziehe deine Gedanken und du wächst ins Glück.

10. Der Eremit

Ein einsamer alter Mann steht in einem grauen Umhang, mit einer Laterne in der rechten und einem langen Stab in der linken Hand auf dem Gipfel eines schneebedeckten Berges. Um ihn herum ist nur der blaue Himmel. Zu seinen Füßen liegt der Berg der Erleuchtung. Der Mann symbolisiert einen Yogi, der abgeschieden lebt und konsequent spirituell praktiziert.

Durch die viele Ruhe verbunden mit den spirituellen Übungen ist der Yogi zur Erleuchtung gelangt. In der Laterne strahlt helles Licht. Die Laterne ist ein Ausdruck für das Innere des Yogis. Das Licht wärmt ihn, zeigt ihm seinen Weg des Übens und erleuchtet die Welt um ihn herum. Durch das inneres Licht kann er sein abgeschiedenes Leben glücklich genießen.

Die Germanen symbolisierten das Leben als abgeschiedener Yogi mit der Is-Rune. Sie ist einfach ein in Stein gemeißelter senkrechter Strich, ein groß geschriebenes I. Is bedeutet Eis-Rune. Der Yogi wird äußerlich zu Eis. Sein Körper verharrt in der Ruhe. Er meditiert im Sitzen oder Gehen. Dadurch wendet sich seine Energie nach innen und reinigt ihn von seinen Energieblockaden.

Orakel = Du brauchst viel Ruhe, um zu dir zu kommen und dein inneres Glück zu entwickeln. Gelingen auf dem Weg der Ruhe, der Abgeschiedenheit und des spirituellen Übens.

Wenn du in einer Beziehung oder mit anderen Menschen (einer Gruppe) zusammenlebst, zieh dich jeden Tag für eine bestimmte Zeit zurück. Mach deine spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation). Finde jeden Tag immer wieder zu dir, zum inneren Frieden und zum inneren Glück.

Wenn du ein Single bist, nutze die Chance deines Alleinlebens. Wer alleine lebt, kann gut sein inneres Glück entwickeln. Erleuchtung entsteht durch viel Ruhe und regelmäßige spirituelle Übungen. Die meisten Singles fliehen die Ruhe und die damit verbundene Langeweile. Dabei ist Langeweile nur ein Durchgangsstadium zur Erleuchtung, wenn man sie mit spirituellen Übungen verbindet. Dann gibt es keine Einsamkeit mehr, nur noch das Einsein mit dem Kosmos, dem Licht (Glück) und allen Wesen.

11. Gutes Schicksal

Am Himmel zeigt sich ein großes Rad. Es ist das Rad des Schicksals, der Wegweiser zu einem gesegneten Leben. Auf dem Rad stehen die Worte Tarot (wenn man das T als Anfang und Ende sieht) und Jahwe (Gott). Wer jeden Tag eine Tarotkarte zieht, den Weisungen folgt und klug durch sein Leben geht, wächst ins Licht (Gott).

Um das Rad herum finden wir Symbole für die Lehre von den fünf Elementen. Der Löwe links unten verkörpert die tägliche Selbstdisziplin beim spirituellen Üben. Der Adler rechts oben kann mit seinen guten Augen das Wesentliche vom Unwesentlichen im Leben unterscheiden. Der Mensch hat Flügel wie ein Engel. Er geht den Weg der umfassenden Liebe. Der Stier ist ein Opfertier. Wenn wir unser Ego opfern, gelangen wir zur Erleuchtung.

Das fünfte Element ist das Rad selbst. Seine Kreisform weist das kosmische Bewusstsein hin. Auf dem Rad sitzt eine blaue Sphinx (ein Buddha) mit einem Schwert. Sie hat ihr Ego überwunden und ihre Erleuchtungsenergie erweckt. Neben dem Rad sehen wir einen Schakal als Egovernichter (Totengott Anubis) und eine Kundalini-Schlange als Zeichen für das erwachte innere Glück.

Es war einmal ein Mann, der hatte eine gute und schöne Frau. Die beiden liebten sich heiß und innig. Sie dachten positiv und konnten deshalb viele Jahre eine glückliche Beziehung führen. Der Mann hieß Kankaripa. Kankaripa hatte einen erfolgreichen Beruf und eine glückliche Beziehung. Er war sehr zufrieden mit seinem Leben.

Doch im äußeren Leben dauert nichts ewig. Eines Tages starb die Frau. Kankaripa war untröstlich. Er hing vollständig an seiner verstorbenen Frau. Er konnte sich nicht alleine aus der Anhaftung befreien. Deshalb ging er zu einem Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte, dass bei einer so großen Liebe die seelische Verbindung sehr stark ist. Sie kann nur durch spirituelle Übungen über einen langen Zeitraum hinweg gelöst werden.

Der Meister empfahl Kankaripa, jeden Tag drei Stunden spirituelle Übungen machen. Er sollte spazierengehen, Yoga machen, an seinen Gedanken arbeiten, in einem spirituellen Buch lesen und meditieren. Seinen Beruf sollte er im Schwerpunkt als Karma-Yogi für das Ziel einer glücklichen Welt praktizieren. Er sollte sich mehr auf das Glück seiner Mitmenschen als auf sein eigenes Glück konzentrieren.

Darüber hinaus sollte er jeden Tag geistig Tantra-Yoga praktizieren. Er sollte sich in einer sexuellen Vereinigung mit seiner Frau visualisieren, das Glück genießen, beide in Licht einhüllen, das Mantra "Licht" denken, seine Frau mit sich verschmelzen lassen und dann beide Personen in die Einheit des Kosmos auflösen. Er sollte den Kosmos voller Sterne um sich herum visualisieren, das Mantra "Sterne" denken, dann drei Minuten seine Gedanken stoppen und zum Abschluß etwas in einer entspannten Meditation (Gedanken fließen lassen) verweilen.

Das tat Kankaripa einige Jahre und war dann von seiner Beziehungssucht geheilt. Er konnte jetzt eine neue Beziehung leben und auch gut alleine sein, wie das Leben es gerade mit sich brachte. Seine feste Verankerung im Yoga ermöglichte es ihm, positiv mit allen Wandlungen des Lebens zu fließen und immer sein inneres Glück zu bewahren.

Orakel = Nach anfänglichen Schwierigkeiten neigt sich der Tag (dein Leben) einem guten Ende zu. Wer Glück sät, wird Glück ernten. Lebe weise und erhalte ein gutes Karma. Organisiere dein Leben als einen Glücksweg. Sei ein friedvoller Stier, ein weiser Adler, ein starker Löwe, ein Engel der Liebe und eine glückliche Sphinx (Meisterin des Schicksals). Was ist dein Weg eines guten Schicksals? Gelingen.

12. Richtigkeit

Ein König in einem roten Mantel sitzt im Tempel der Weisheit auf einem Thron. In der rechten Hand hält er ein Schwert und in der linken Hand eine Waage. Er wägt genau ab, trifft eine klare Entscheidung und setzt sie mit Macht durch. So kommt er ins Licht. Hinter einem violetten Vorhang (Heilung) erstrahlt über dem König das Licht des inneren Glücks (eine gelbe Sonne).

Wer ins Licht gelangen will, muss konsequent den Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit gehen. Unter der Karte steht das Wort Gerechtigkeit. Dieser Begriff stammt aus der Bibel und bedeutet in der heutigen Sprache Richtigkeit. Letztlich geht es um ein richtiges Leben in Bezug auf Gott.

Es gibt im Kosmos klare Gesetze des Glücks. Wer sich an diese Gesetze hält, wächst ins Glück. Wer gegen diese Gesetze verstößt, wird bestraft. Die Gesetze der Natur sind unerbittlich. Klug ist, wer das erkennt und in seinem Leben den Weg der Weisheit geht. Der König zeigt uns seinen rechten Fuß. Der Fuß ist weiß. Er fordert uns auf in unserem Leben konsequent den Weg der Weisheit zu gehen.

Orakel = Der Mensch besitzt zwei Meßinstrumente für richtige Entscheidungen, den Verstand und das Gefühl. Er kann über ein Problem gründlich nachdenken und er kann in sein Gefühl hineinspüren. Optimal ist es, wenn der Verstand und die innere Stimme zu einem bestimmten Lebensweg raten. Wir sollten bei wichtigen Entscheidungen so lange nachdenken und unsere Gefühle erforschen, bis unsere Vernunft und unser Gefühl uns übereinstimmend zu einer bestimmten Entscheidung kommen lassen.

Eine richtige Handlung bewirkt Glück und eine falsche Handlung führt zu Leid. Damit wir eine richtige von einer falschen Handlung unterscheiden können, sollten wir die Auswirkungen unseres jetzigen Handelns in der Zukunft betrachten. Wir sollten alle Informationen zusammentragen, die wir bekommen können. Wir sollten Experten befragen (die heiligen Bücher, die Wissenschaft).

Wer sich in seinem Leben um richtige Entscheidungen bemüht, braucht sich keine Sorgen zu machen. Er hat das getan, was er tun konnte. Er kann sich jetzt vertrauensvoll dem Leben überlassen. Was sind deine Lebensziele? Welcher Lebensweg läßt dich ins Licht wachsen? Wie würde sich dein spirituelles Vorbild (Buddha, Jesus, Ganesha) in deiner Situation entscheiden? Was ist jetzt deine richtige Entscheidung? Vorwärts mit Klarheit und Weisheit. Gelingen.

13. Gleichmut

Ein Mann hängt mit dem Kopf nach unten an einem Baum. Sein rechter Fuß ist am Baum festgebunden und mit dem linken Fuß praktiziert er eine Yogaübung. Der Mann kann sich äußerlich zwar nicht aus seiner Lage befreien, aber er kann innerlich handeln. Er kann mit seinen spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gedankenarbeit) in seinem Geist Glück erzeugen. Darauf weist auch der Heiligenschein um seinen Kopf hin. Der Mann fließt geschickt im Zustand des inneren Glücks durch seine schwierige äußere Situation.

Spirituell handelt es sich um eine Umkehrstellung, durch die die Himmelenergie in den Körper hineinfließen kann. Im Yoga gibt es dafür die Kerze und den Kopfstand. In den Sagen der alten Germanen wird berichtet, dass der oberste Gott Odin (das oberste Vorbild) neun Tage kopfunter an einem Baum hing. Dann war er erleuchtet und konnte sich selbst aus seiner Leidsituation befreien. Er wuchs letztlich durch seine Leidsituation zum inneren Glück. Er nutzte sein äußeres Leid zum spirituellen Wachstum.

Ein Lebenskünstler (heiliger Narr, Yogi) verankert seinen Geist im Positiven, lebt im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt und bemerkt dadurch das Leid in seinem Leben kaum. Er nimmt es nicht wichtig. Weil er sich nicht wichtig nimmt. Er gibt dem Leid den Rahmen, den es braucht. Aber nicht mehr. Er macht spirituelle Übungen und baut so viele Glücksmomente in seinen Tag ein, dass er trotz seiner schwierigen Situation positiv bleibt.

Orakel = Eine schwierige Situation. Du gehst durch eine Krise. Nehme das Leid in deinem Leben mit Gleichmut an. Am besten fließt du mit Gelassenheit und etwas Freude hindurch. Konzentriere dich auf deine positiven Ziele. Du kannst das Leid verringern, wenn du dich durch deine spirituellen Übungen (Yoga, Gehen, Visualisierungen, Meditation) in einen Buddha (Yogi) verwandelst. Gelingen.

14. Wandlung

Der Tod erscheint auf einem weißen Pferd mit einer schwarzen Fahne in der Hand. Er reitet aus dem diesseitigen Land über den großen Fluss ins jenseitige Land. Das diesseitige Land ähnelt einer trockenen Wüste und im jenseitigen Land geht hinter zwei weißen Türmen die Sonne auf.

In der schwarzen Fahne sehen wir eine weiße Rose. Die weiße Rose ist ein Symbol für die Liebe zu Gott. Wenn wir an unseren Gedanken arbeiten, können wir den Wandlungsprozess positiv bewältigen. Wir konzentrieren uns auf unser spirituelles Ziel (das Leben im Licht, das innere Glück). So können wir gelassen durch den Wandlungsprozeß hindurchgehen.

Vor dem weißen Pferd sehen wir vier Gestalten. Sie verkörpern vier verschiedene Geisteshaltungen gegenüber dem Schicksal. Der König kämpft gegen den Tod und wird vernichtet. Er muss leiden, weil er sein Ego nicht loslassen kann.

Der Bischof opfert sein Ego und kommt so gut durch den Wandlungsprozess. Er erkennt das Schicksal als eine mächtigere Kraft an. Er geht mit seinen spirituellen Übungen durch die schwierige Zeit. Auf den Tod des Egos erfolgt die Auferstehung ins Licht. Der Bischof stirbt im Land der Gegenwart und gelangt ohne weiteres Zutun in das Land des Lichts.

Die Frau im weißen Kleid lebt ihre Trauer. Sie opfert durch die Trauer ihr Ego. Im Land des Lichts wird Gott alle ihre Tränen abwischen. Sie wird wieder lachen und tanzen.

Das Kind vertraut Gott als großem Vater und großer Mutter. Wer sich jeden Tag geistig mit den erleuchteten Meistern verbindet, für den enden alle Wandlungsphasen positiv. Die erleuchteten Meister beschützen die konsequent spirituell Übenden. Sie führen alle ihre aufrichtigen Anhänger ins Licht.

Orakel = Wandlung. Große Veränderung. Etwas Altes wird beendet und etwas Neues beginnt. Tod des Egos. Lasse deinen Eigenwillen gegenüber deinem Schicksal los. Nehme die Dinge so an, wie sie sind. Fließe positiv mit dem Leben. Leben ist ewige Veränderung. Immer wieder kommt eine neue Phase. Wer sein Ego opfern kann, kann positiv mit allen Veränderungen fließen.

Gehe über den großen Fluss in das Land des Lichts. Ein gutes Schicksal erwartet dich. Der momentane Einschnitt ist schmerzhaft. Aber die Zukunft wird gut. Vorwärts mit Kraft und Optimismus.

15. Der mittlere Weg

Ein Engel in einem weißen Kleid steht mit einen Fuß im Wasser und mit dem anderen auf der Erde. Er hat ein Viereck mit einem Dreieck in der Mitte seiner Brust (Gott, in der Einheit leben) und um den Kopf einen goldenen Siegerkranz mit einem geöffneten Stirnchakra (Intuition). In seinen Händen hält er zwei Kelche. Er gießt Wein vom linken in den rechten Kelch. Unter dem linken Kelch sehen wir gelbe Lilien. Gelb ist die Farbe der Lebensfreude. Der linke Kelch ist mit der Energie der Freude gefüllt.

Unter dem rechten Kelch befindet sich der spirituelle Weg. Er führt durch eine trockene Wüste zu einem Berg, über dessen Gipfel sich die Sonne des inneren Glücks erhebt. Das Ziel des inneren Glücks (der Erleuchtung) ist schön, aber der Weg des spirituellen Übens ist anstrengend. Er erfordert einen Verzicht an äußeren Dingen, eine große Selbstdisziplin und eine jahrzehntelange Ausdauer. Der rechte Kelch enthält den bitteren Wein der Entsagung und der Selbstdisziplin.

Damit das Glück in uns erwachen kann, müssen wir uns von unseren körperlichen und geistigen Verspannungen reinigen. Wenn wir zu wenig spirituell üben, lösen sich keine inneren Verspannungen. Wir kommen auf dem spirituellen Weg nicht voran. Wenn wir aber zu streng üben, dann können wir uns durch das Üben selbst verspannen.

Der Engel gießt deshalb etwas Freude in den Kelch des spirituellen Übens. Er findet genau den Weg zwischen Askese (Verzicht, Disziplin) und Lebensfreude, auf dem er persönlich optimal ins Licht wächst. Dadurch erweckt er die Glücksenergie in sich. Der rechte Fuß steht im Wasser der Kundalini-Energie. Der Name der Tarotkarte ist Mäßigkeit.

Orakel = Finde das richtige Maß in allen Dingen. Lebe im Gleichgewicht von spirituellen Üben (Arbeit) und Lebensgenuß. Gelingen auf dem mittleren Weg. Bringe so viel Freude in dein Leben, dass du deinen spirituellen Weg positiv gehen kannst.

Heute ist viel Freude erlaubt. Pflanze die gelbe Blume der Freude in dein spirituelles Leben. Was ist heute deine Tat der Freude? Gehe auf deine Art mit Genuß (etwas Schönes essen oder trinken), Gemächlichkeit (aus der Ruhe heraus/in deiner Geschwindigkeit leben), Geselligkeit (etwas Kontakt, Lesen, Fernsehen), Liebe (anderen Menschen etwas Gutes tun) und Lustprinzip (von innen heraus) voran.

16. Egoauflösung

In der schwarzen Welt des Leidens sitzt der Teufel auf einem Stein. Unter ihm stehen eine Frau und ein Mann. Beide sind an den Stein des Oberteufels gekettet. Die Frau hat Früchte am Ende ihres Schwanzes. Sie ist an die Welt des Leidens durch ihre Anhaftung an äußere Genüsse gefesselt. Beim Mann steht das Ende des Schwanzes in Flammen. Sein Problem ist die Wut. Er erschafft seine Welt des Leidens durch seine Aggressivität.

Der Oberteufel ist halb Tier und halb Mensch. Er sitzt in einer menschlichen Haltung und erhebt seine rechte Hand mit dem Teufelszeichen (Klauenhand, zwei Finger links und rechts). In seiner linken Hand hält er zur Erde gerichtet eine brennende Fackel. Auf dem Kopf hat er zwei Hörner und das spirituelle Zeichen für ein verfehltes Menschsein (zwei übereinander liegende Dreiecke mit der Spitze nach unten).

Der Teufel besitzt zwei große Vampirflügel. Er ist ein Vampir, weil er seinen Mitmenschen die Lebensenergie raubt. Dabei ist er aber nicht glücklich. Seine Mundwinkel zeigen traurig nach unten.

Der Teufel sitzt unangekettet auf dem Stein. Er kann sich frei bewegen. Er kann sich aus seiner Leidenswelt befreien. Was muss er dazu tun? Der Teufel ist ein Symbol für das Ego eines Menschen. Das Ego beruht in Wesentlichen auf den drei Säulen Anhaftung an äußere Genüsse, Ablehnung von Leidsituationen und Unwissenheit über den Weg des inneren Glücks. Wenn ein Mensch seine Anhaftung an äußere Dinge (Konsum, Karriere, Beziehungen) aufgibt, alle Leidsituationen gelassen annimmt und sich auf die Entwicklung des inneren Glücks konzentriert, kommt er aus der Hölle in den Himmel.

Inneres Glück entsteht durch die Auflösung der Verspannungen im Körper und im Geist. Körperliche Verspannungen kann man gut durch Yoga, Gehen und Meditation abbauen. Geistige Verspannungen überwindet man durch die konsequente Gedankenarbeit, das Üben positiver Eigenschaften (Liebe, Frieden, Weisheit, Selbstdisziplin) und das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Wer konsequent in der Ruhe (im gelassenen Sein) und in der umfassende Liebe lebt, wächst in ein kosmisches Bewusstsein und wird zu einem Lichtwesen (König des inneren Glücks).

Orakel = Befreie dich aus deiner Dunkelheit. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Was ist heute das Leid in deinem Leben? Leid überwindet man durch das Ausleben der vorhandenen Gefühle (Wut, Trauer) und das positive Denken. Was ist dein Weg der Gefühlsbefreiung (Gehen, Lesen, Yoga, Meditation, Freude)? Was ist dein negativer Gedanke? Was ist dein hilfreicher positiver Gedanke?

Lebe im Schwerpunkt als spiritueller Mensch (Lichtmensch). Mache das spirituelle Üben zu deinem Lebensmittelpunkt. Sende jeden Tag allen Wesen Licht und tu etwas Gutes. Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? "Meine gute Tat ist ..." Denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

17. Standhaftigkeit

Ein inneres oder äußeres Gewitter. Der Blitz schlägt in einen Turm ein. Zwei Gestalten fliehen kopfüber. Der Mann trägt eine Krone. Die Frau hat einen roten Umhang. Um den Turm herum tobt das Chaos. Wir sehen Regen, graue Unwetterwolken und einen schwarzen Himmel. Aber der Turm steht fest auf seinem Felsen. Er geht stabil durch alle Schwierigkeiten hindurch.

Der Turm ist der menschliche Körper. Ein Energieblitz löst innere Verspannungen. Wir müssen unser Ego aufgeben, damit wir innerlich stabil unseren Weg gehen können. Die Frau in dem roten Umhang verkörpert die Anhaftung an äußere Dinge (Genusssucht) und der blaue Mann mit der Krone (Stolz, fehlende Demut) die Ablehnung des gegebenen Schicksals. Beides führt zu inneren Verspannungen. Beides müssen wir überwinden.

Dann beginnt die Glücksenergie zu fließen. Durch das Scheitelchakra fließt kosmische Energie in uns hinein. Das Scheitelchakra heißt auch das Kronenchakra. Der Blitz tritt durch das Kronenchakra in uns ein. Deshalb sehen wir auf dem Turm eine große Krone. Sie fällt nicht herunter, sondern deutet nur den Weg der Reinigungsenergie an. Die Reinigung beginnt beim Kopf, im Geist, bei den Gedanken.

Orakel = Eine innere oder äußere Krise reinigt dich geistig. Sie bringt dich auf deinem spirituellen Weg voran. Du wächst an den Schwierigkeiten ins Licht. Durch einen geistigen Blitz lösen sich Verspannungen und die Kundalinienergie beginnt zu fließen. Großes Lob. Du bleibst trotz der Krise fest auf deinem spirituellen Weg.

Die Schwierigkeiten haben dich etwas erschüttert. Stehe wieder auf. Setze die Krone wieder auf und verwirkliche deine Lebensziele. Du bist ein Stehaufmännchen. Besinne dich auf deine positiven Lebensziele. Was sind deine Ziele? Gehe weiter auf deinem Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit. Mit Standhaftigkeit voran. Gelingen.

18. Der gute Stern

Ein nackte Frau kniet an einer Quelle und reinigt sich. Sie bringt sich durch ihre spirituellen Übungen in ein kosmisches Bewusstsein. Sie erweckt durch körperliche und geistige Übungen das Glück in sich. Über ihr strahlt ein großer gelber Stern am Himmel, der von sieben weißen Sternen kreisförmig umgeben ist. Der gelbe Stern im weißen Sternenkreis ist der erleuchtete Mensch in der Einheit des Kosmos.

Hinter dem Rücken der Frau wächst auf einem Berg der Erleuchtungsbaum. Die Erdenergie (Wurzelchakra) fließt in den Kundalini-Energiekanal (Baum, Wirbelsäule). Auf dem Baum sitzt ein kleiner Vogel. Es ist die innere Stimme der Frau. Sie sagt ihr den effektiven Weg der Erweckung des inneren Glücks. Die Frau ist im guten Kontakt mit ihrer inneren Weisheit.

Die Frau praktiziert Runen-Yoga (Gibor-Rune, Einswerden mit Gott, Zahl 18 in der Edda). Ihr linkes Bein kniet auf der Erde und ihr Fuß zeigt nach hinten zum Erleuchtungsbaum. Der rechte Fuß steht in der Quelle vor ihr. Sie kippt mit der rechten Hand Wasser in die Quelle und bringt dadurch die Kundalini-Energie zum Fließen. Der linke Arm zeigt nach hinten und begießt den Erleuchtungsbaum hinter ihr. Danach erwacht das Licht (der gelbe Stern) in ihr.

Orakel = Vorwärts. Rette dich mit deinen spirituellen Übungen. Bringe dich ins Licht. Praktiziere Lesen, Gehen, Gutes tun, Gedankenarbeit und Meditation. Was ist heute dein Weg des spirituellen Übens? Welche Übungen tun dir jetzt gut und bringen deinen Geist ins Licht?

Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? Gibor bedeutet "Geben". Der Begriff "Gott" kommt von "Der Gute/Der Gebende " und verweist auf die Rolle als Vater und Mutter aller Wesen. Was kannst du tun, damit du dich als Vater/Mutter aller Wesen empfindest? Sende allen Wesen Licht und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Vorwärts mit Kraft auf dem Weg der inneren Reinigung. Dein Leben steht unter einem guten Stern. Du wirst Erfolg haben. Erleuchtung, Heilung, Selbstverwirklichung. Mit Optimismus voran. Gelingen.

19. Kleine Schritte

Ein kleiner Krebs geht einen langen Weg. Im Vordergrund sehen wir einen Teich, aus dem der Krebs gerade steigt. Vor ihm liegt der lange Weg zur Entwicklung des inneren Glücks. Der Krebs muss durch die Wüste der spirituellen Entbehrung wandern. Er muss die zwei Türme passieren, die wie zwei Wächter vor dem Eingang ins Land des Lichts stehen. Hinter der zwei Türmen sehen wir das spirituelle Ziel, das blaue Gebirge der Erleuchtung mit dem Mond darüber (das Land des Lichts, das Paradies).

Ein Hund und ein Wolf heulen in der Wüste den Mond an. Der Krebs verwandelt sich im Laufe seines Weges vom Tier zum Menschen und vom Menschen zur Mondgöttin. Im Mond zeigt sich bereits das Gesicht der Göttin. Sie ist eine gute Kennerin ihrer Gedanken und Gefühle. Sie folgt ihrer Intuition (inneren Weisheit) und findet so den Weg ins Licht.

Der Krebs ist ein Kind der Mondgöttin. Er lebt wie sie im Wasser der kosmischen Energien, nur dass es bei ihm oft noch ziemlich dunkel und bei der Mondgöttin sehr hell ist. Vom kleinen Wassertier bis zu einem Lichtwesen ist es ein langer Weg. Der Krebs hat nur kleine Füße. Er kann nur mit kleinen Schritten vorangehen.

Doch auch mit kleinen Schritten kommt man zu Ziel, wenn man mit Ausdauer seinen Weg geht. Und wenn man von der Mondgöttin beschützt und geführt wird. Lichttropfen fallen auf die Erde. Der kleine Krebs bekommt Hilfe von der Mondgöttin in sich selbst.

Orakel = Du bist heute nur ein kleiner Krebs. Du hast wenig Kraft, die Situation ist schwierig und der Weg ist lang. Aber auch Kleine können siegen, wenn das Licht mit ihnen ist. Das Schicksal ist dir gnädig. Du wirst dein Ziel erreichen. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen.

Höre auf deine innere Stimme. Gehe mit Weisheit und Ausdauer voran. Was ist heute dein Ziel? Was ist der Weg, auf dem du dein Ziel erreichen kannst? Akzeptiere dich so wie du bist. Gehe mit einer klugen Strategie durch den Tag. Teile deine Kräfte gut ein. Finde kreativ und sensibel deinen Weg.

20. Optimismus

Auf einem weißen Pferd reitet ein nacktes Kind. Seine Arme sind zum Leben hin geöffnet. Es vertraut der Zukunft. Es ist innerlich rein wie das weiße Pferd. Es fühlt sich im Willen des Kosmos (der großen Mutter, der Natur) geborgen.

Am Himmel strahlt eine große Sonne mit einem freundlichen Gesicht. Die erleuchteten Meister (Gott) schützen und führen ihr Kind. Darum kann es unbeschwert in seine Zukunft reiten.

Eine rote Fahne neben der Sonne weist auf einen Sieg des Lichts hin. Das Kind trägt einen Blumenkranz mit einer roten Feder auf seinem Kopf. Es ist ihm bestimmt in seinem Leben zu siegen. Sonnenblumen am Horizont zeigen Fülle, Freude und Glück an.

Es war einmal eine Fröschin, die wohnte mit vielen anderen Fröschen in einem kleinen Brunnen. Einmal zur Mittagszeit schien kurz die Sonne in den Brunnen. Ansonsten war es in dem Leben der Frösche eher dunkel und traurig. Die Fröschin wollte immer im Licht leben. Sie wollte immer Liebe und Glück in sich spüren.

Eines Tages zur Mittagszeit sprang die Fröschin aus dem Brunnen und folgte der Sonne. Sie folgte dem Licht im ihrem Herzen. Nach einiger Zeit kam sie zu einem großen Meer. Sie sprang hinein und war verwandelt. Die Fröschin hatte ihr spirituelles Selbst verwirklicht. Sie war in das große Nichts der Egolosigkeit eingetaucht.

Sie hatte ihre Suche nach dem Märchenprinzen aufgegeben und war den Weg der Selbstrettung gegangen. Durch ihre spirituellen Übungen hatte sich ihre geistige Verspannungsstruktur aufgelöst, und das Licht in ihr selbst war erwacht. Aus ihren Chakren sprudelten Lebenskraft und Energie. Die Fröschin hatte die Sonne in sich selbst gefunden. Sie lebte jetzt dauerhaft im Glück. Es war egal, ob es draußen regnete oder nicht.

Die Fröschin war so glücklich über ihren neuen Zustand des Friedens, des Einheitsbewusstseins und des Glücks, dass sie allen Mitfröschen davon erzählte. Die meisten Frösche glaubten ihr nicht. Sie glaubten eher an das große Glück im kleinen Froschteich. Sie glaubten, dass sie glücklicher wären, wenn sie noch mehr Fliegen fangen würden. Aber einige Frösche vertrauten ihr und machten sich auch auf den Weg ins Licht.

Orakel = Definiere klar deine Ziele, gehe mit Ausdauer deinen Weg und überlasse dich ansonsten vertrauensvoll dem Leben. Alles wird gut. Die Sonne des Lebens scheint dir entgegen. Das Licht ist mit dir. Mit Optimismus voran. Gelingen. "Mein positiver Satz ist jetzt ... Meine Tat der Freude ist ..."

21. Auferstehung

Am Himmel erscheint aus einer Wolke ein Engel mit einer Posaune. An der Posaune hängt eine Fahne mit einem roten Kreuz auf weißem Grund (umfassende Liebe, Egoopferung, innere Reinigung). Auf der Erde erheben sich die Toten aus den Gräbern. Sie strecken ihre Hände dem Himmel entgegen. Es der Tag des jüngsten Gerichts. Gott weckt kraftvoll seine Anhänger, damit sie nach dem Ende der Welt (Tod) ins ewige Leben (ins Paradies) auferstehen.

Orakel = Wach auf. Rette dich. Du drohst abzuschlaffen. Geh deinen spirituellen Weg weiter. Besinne dich auf deine spirituellen Ziele. Mit Kraft voran. Was ist heute deine Posaune? Welcher Gedanke kann deine Lebensgeister wieder wecken?

Denke an den Tod. Auch du wirst einmal sterben. Das rechtzeitige Denken an den Tod lenkt den Blick auf das Wesentliche im Leben. Es gibt zwei Dinge, die für einen Menschen auf der Welt wichtig sind: das spirituelle Üben und der Weg der umfassenden Liebe. In den Worten von Jesus: die Liebe zu Gott (zum Ziel des inneren Glücks) und die Liebe zu den Mitwesen (zum Nächsten). Mit der Geschichte vom reichen Jüngling sagt er uns: "Wer es vermag, sollte alles Äußere aufgeben und als Yogi leben. Wer es nicht vermag, sollte wenigstens in seinem Leben die Spiritualität in den Mittelpunkt stellen."

Wer sein Leben auf dem Fels des spirituellen Übens aufbaut, der wird von den erleuchteten Meister beschützt und auf seinem Weg unterstützt. Wer sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbindet, der wächst ins Licht. Er kann voller Vertrauen auf seinem Weg voran schreiten. Alles geht letztlich gut aus.

Sei ein spiritueller Löwe. Sehe dich als Yoga-Tiger. Visualisiere dich als Shiva mit dem Dreizack und als waffenschwingende Yoga-Göttin Durga. Überwinde deine Trägheit. Du bist eine Kämpferin. Stehe zu deiner Kraft. Welche Tat bringt deine Lebensenergie wieder zum Fließen? Reibe dich mit kaltem Wasser ein. Schalte laute Musik an. Mach Yogaübungen. Geh spazieren. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.

22. Die Welt

In einem großen Siegerkranz tanzt eine nackte Frau. In jeder Hand hält sie einen Zauberstab. Um den Siegerkranz herum sehen wir die vier Paradiesvermittler (Cherubim) Löwe, Stier, Mensch und Adler. Der Adler steht für Weisheit, der Löwe für Kraft, der Stier für Egoopferung und der Mensch für die Liebe.

Die Frau ist eine Meisterin der fünf Elemente. Sie lebt in ihrem Zielzustand. Ihre Welt ist in Ordnung. Alles ist genau richtig so wie es ist. Die Frau empfindet ihre Welt als Paradies, weil sie ihren Geist in einen Erleuchtungsgeist umgewandelt hat. Sie hat ihre weltlichen Wünsche losgelassen. Sie nimmt alle äußeren Dinge so an, wie sie sind. Sie ist frei. Sie lebt im Einklang mit sich und der Welt.

Erleuchtung entsteht, wenn wir unseren Eigenwillen gegenüber dem Leben aufgeben. Wir lassen unser Ego los und entspannen uns dadurch innerlich. Wir erhalten inneren Frieden, aus dem sich das innere Glück entfaltet. Erleuchtung ist ein Gefühl von Leere (blaue Farbe, Nichtssein) und Einheit (Kreis, Ganzheit). Wir sind leer vom Ichbewusstsein (Nacktheit) und leben aus einer umfassenderen Sicht des Lebens (Gesamtsicht, vom Kosmos her denken) heraus. Wir sind ein Bettler (Nichts) und ein Buddha (glücklich) zugleich.

Das Ziel des Yoga ist Sat-Chid-Ananda (Sein-Einheitsbewusstsein-Glück). Dieses Ziel verdeutlicht die Tarotkarte. Der Kreis (Siegerkranz) symbolisiert den Kosmos. Die Frau im Kreis besitzt das kosmische Bewusstsein. Sie ist nackt. Sie hat ihr Ego aufgegeben. Sie tanzt. Sie fließt positiv mit dem Leben. Durch ihre beiden Zauberstäbe (spirituellen Übungen) kann sie sich im inneren Gleichgewicht und im erleuchteten Sein halten.

Orakel = Lebe im Sein, im spirituellen Üben und in der umfassenden Liebe. Fließe positiv mit dem Leben. Halte dich durch deine spirituellen Übungen im inneren Gleichgewicht (Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Meditation). Geh voller Gottvertrauen voran. Mit den fünf Eigenschaften Weisheit, Ruhe, Selbstdisziplin, Liebe und Optimismus wirst du siegen. Gelingen.

23. As der Stäbe

Am Himmel erscheint eine weiße Wolke (Gott). Aus der Wolke streckt sich uns eine Hand mit einem Stab entgegen. Gott schenkt uns die Kraft, die wir für unseren spirituellen Weg brauchen.

Unter dem Stab sehen wir einen Fluß, ein grünes Land und eine weiße Burg auf einem Hügel. Die weiße Burg ist unser Ziel, das dauerhafte Leben in Gott, das innere Glück, die spirituelle Selbstverwirklichung. In einem Kirchenlied heißt es: "Eine feste Burg ist unser Gott." Wer in Gott lebt, den kann nichts erschüttern. Der Fluß ist die Egogrenze zwischen der materiellen Welt und der Lichtwelt.

Der Kosmos gibt uns heute alle Kraft, die wir brauchen, um durch die jetzige schwierige Situation hindurchzugehen und unsere Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so schwer wie wir denken. Die Landschaft ist nur leicht hügelig.

Orakel = Vorwärts. Lebe als Sieger. Du schaffst es. Du hast genug Kraft, um zu siegen. Besinne dich auf deine Kraft. Überlege dir deinen Siegersatz. Welcher Gedanke richtet deinen Geist auf Sieg aus? "Mein Siegersatz ist heute ..." Denke deinen Siegersatz als Mantra. Programmiere deinen Geist auf Sieg. Du wirst deine Ziele erreichen. Mit Selbstvertrauen voran. Gelingen.

24. Zwei Stäbe

Ein Eroberer steht auf seiner Burgmauer und blickt in die weite Welt. Vor ihm liegt das Meer und über ihm ist der Himmel. Der Eroberer hält mit der rechten Hand eine Weltkugel vor seinem Herzen. Die linke Hand stampft einen großen Stab auf die Erde. Rechts hinter seinem Rücken sehen wir einen zweiten Stab. Der Eroberer aktiviert mit zwei Stäben (zwei Übungen) seine Kundalini-Energie und siegt dadurch auf seinem spirituellen Weg.

Unter dem linken Stab sehen wir das Bild eines X-förmigen Kreuzes aus roten Rosen und weißen Lilien. Die roten Rosen weisen auf den Weg der umfassenden Liebe und die weißen Lilien auf den Weg der inneren Reinigung hin. Der Eroberer wünscht eine glückliche Welt und trägt seinen Teil dazu bei. Gleichzeitig arbeitet er auch an seinem eigenen inneren Glück. Er löst systematisch seine Verspannungen auf und gelangt dadurch zur inneren Harmonie.

Der Eroberer lebt als Karma-Yogi (Gutes tun) und Jnana-Yogi (Lesen, Yoga und Meditation) zugleich. Nach Jesus ist die Essenz des Christentums der Weg der doppelten Liebe: "Liebe Gott (das spirituelle Ziel, das Leben im Licht) und liebe deine Mitmenschen (deinen Nächsten)." Das ist auch die Lehre des Neohinduismus (Amma, Mutter Meera, Swami Shivananda, Sai Baba, Sri Aurobindo, Ramakrishna), des Mahayanabuddhismus (Amitabha, Dalai Lama, Drukpa Künleg, Zen) und des Tarot.

Orakel = Rette die Welt und rette dich selbst. Lebe als Weltretter und als spiritueller Selbstretter. Gelingen auf dem Doppelweg aus äußerer Arbeit und innerer Arbeit. Gehe auf deine Art voran. Überforder dich nicht und unterforder dich nicht.

Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Lesen, Orakel) und mache deine spirituellen Übungen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Du wirst siegen. Du bist ein siegreicher Eroberer der äußeren und der inneren Welt. Du wirst in deiner äußeren Arbeit und auf deinem inneren Weg erfolgreich sein.

Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? Bewege deine rechte Hand segnend vor deinem Herzchakra, sende allen Wesen Licht und denke: "Ich sende Licht zu ... (Namen). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Was ist heute deine Tat des spirituellen Übens? Praktiziere mindestens fünf Minuten Yoga (zum Beispiel die Schüttelmeditation, das Sonnengebet oder die Yoga-Basisreihe), Gehen (Yoga-Walking) oder Lesen (in einem spirituellen Buch). Gelange durch einen positiven Satz zur Übereinstimmung mit dir und deinem Leben: "Mein positiver Satz für mich ist heute ...(Ich lebe so, dass ich mit mir und meiner Welt zufrieden bin). "

25. Drei Stäbe

Ein Kaufmann mit einem Stab in der rechten Hand steht am gelblich schimmernden Meer und beobachtet seine drei Schiffe, die in die weite Welt hinaus fahren. Der Himmel ist orange. Berechtigter Optimismus. Der Kaufmann braucht einfach nur abzuwarten. Die Schiffe fahren von alleine zum Ziel. Sie werden nach ihrer Reise mit Reichtümern beladen heimkehren. Alles entwickelt sich von alleine zum Erfolg.

Hinter dem Rücken des Kaufmannes sind links und rechts zwei Stäbe in die Erde gerammt. Der linke und der rechte Kundalini-Energiekanal sind aktiviert. Der Mann lebt in seinem persönlich richtigen Gleichgewicht aus Ruhe und Aktivität. Er trägt eine Kleidung aus fünf Farben. Der rote Umhang gibt ihm Kraft. Das grüne Tuch schenkt ihm Hoffnung. Darunter liegt ein gelbes Tuch für die Freude im Leben. Der Ärmel der Hand, die den Stab hält, ist blau. Wir können Blau als die Farbe der Treue interpretieren. Der Mann ist seinen Zielen treu. Er geht konsequent seinen Lebensweg.

Eine schwarze Schärpe mit weißen Punkten deutet auf Trauer und innere Reinigung hin. Wer ein Ziel in seinem Leben erreichen will, muss dafür immer etwas opfern. Er muss einen Verzicht erbringen, etwas loslassen, Mühen auf sich nehmen. Der Mann erbringt das notwendige Opfer für einen erfolgreichen Weg, lebt ausreichend seine Trauer und bringt mit seinen spirituellen Übungen seinen Geist wieder in eine positive Stimmung.

Orakel = Alles entwickelt sich von alleine zum Erfolg. Geduld. Es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Erfolg eintritt. Was hast du auf den Weg gebracht? Welchen Erfolg erwartest du? Was hast du für welchen Erfolg getan? Gehe mit Kraft und Ausdauer weiter deinen Weg. Die Zukunft wird gut. Du darfst voll hoffnungsfroher Erwartung sein.

26. Vier Stäbe

Vier mit einer Blumengirlande überdachte Stäbe stehen auf einem noch leeren Festplatz vor einer Burg. Im Hintergrund sehen wir schon einige Menschen feiern. Zwei Frauen schwenken Blumensträuße über dem Kopf. Sie bewegen sich vom Hintergrund der Karte langsam auf den Festplatz zu. Sie sind jetzt schon in der Mitte der vier Stäbe zu sehen. Sie sind aber noch nicht ganz an ihrem Ziel angekommen.

Das Ziel ist die spirituellen Selbstverwirklichung, die Erleuchtung, das Leben in Gott. Auf dieses Ziel weist die Burg im Hintergrund hin. Der Mensch muss eine Burg werden. Er muss stabil in Gott und in seinem inneren Glück ruhen. Er muss ein kosmisches Bewusstsein entwickeln.

Die beiden Hauptwege in ein kosmisches Bewusstsein sind der Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga) und der Weg des spirituellen Übens (Jnana-Yoga). Die rechte Frau trägt einen roten Umhang. Sie geht den Weg der Liebe (Gutes tun). Die linke Frau hat ein weißes Kleid und einen blauen Umhang an. Sie reinigt sich durch spirituelle Übungen (Lesen, Beten, Gehen, Meditieren).

Die Blumengirlande hängt gleichzeitig über beiden Frauen. Wir müssen gleichgewichtig den Weg der Liebe und den Weg des spirituellen Übens gehen, damit wir optimal ins Licht wachsen. Swami Shivananda lehrt: "Liebe, gebe, reinige, meditiere und verwirkliche dich." Der gesamte Hintergrund der Tarotkarte ist gelb/orange. Optimismus. Der Weg ins Licht gelingt. Die Frauen befinden sich in einem Zustand der berechtigten Vorfreude.

Orakel = Vor dem Erntedankfest. Jubel. Vorfreude. Deine Bemühungen werden gute Früchte tragen. Dein Tun wird zu einem großen Erfolg führen. Große Freude erwartet dich. Etwas Gutes kommt auf dich zu. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken.

Feier den Tag. Bring so viel Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst: "Meine Tat der Freude ist heute ... (etwas Schönes essen, trinken, fernsehen, feiern)."

27. Fünf Stäbe Bild

Fünf junge Männer kämpfen spielerisch mit großen Stäben. Der Himmel ist blau und die Erde braun. Die Zahl Fünf deutet auf die Lehre von den fünf Elementen hin. Um das Ziel zu erreichen, ist eine situationsangemessene Mischung aus Kraft (Selbstdisziplin), Freude (Lustprinzip), Liebe (zum Ziel, zu allen Wesen), Weisheit (Geschicklichkeit) und Ruhe (in sich ruhen) die beste Vorgehensweise.

Patrul Rinpoche war ein tibetischer Meister im 19. Jahrhundert. Als junger Mönch war er sehr ehrgeizig. Sein Denken war zielstrebig und perfektionistisch. Eines Tages traf er einen undogmatischen Erleuchteten, der ihm erklärte: "Lebe genau dich selbst. Spüre, was du wirklich willst. Lass allen Perfektionismus los und handel aus dem spontanen Sein heraus. Erkenne, dass du nur ein bedeutungsloser alter Hund bist, ein Nichts, ein Bettler in der Unendlichkeit des Kosmos."

Patrul Rinpoche gab seine Klosterkarriere auf, wurde eine freier Yogi, wanderte kreuz und quer durch Tibet, meditierte in einsamen Berghöhlen und half seinen Mitmenschen auf ihrem spirituellen Weg. Seiner inneren Natur entsprach es als abgeschiedener Yogi zu leben. Er nannte sich "Alter Hund", sah sich als Nichts (bedeutungslos), erkannt sein Tun als Nichtstun (Sein) und verwirklichte so ganz entspannt seine Glücksnatur. Er wurde ein heiterer Heiliger, der seine Mitmenschen mit vielen Scherzen erfreute.

Orakel = Gehe spielerisch voran. Folge heute vorwiegend dem Lustprinzip. Frage dich immer wieder: "Wozu habe ich jetzt Lust? Was brauche ich jetzt?" Sei kreativ. Spielen bringt Spaß. Siege heute mit der Triebkraft des Spielens. Sei ein Buddha der Freude und der Kreativität.

Lebe vorwiegend von innen heraus. Spüre deine spontanen inneren Impulse. Was sind deine Ziele? Was sind deine Bedürfnisse? Was ist die dir angemessene Lebensweise? Was ist deine Art zu leben? Wer genau sich selbst lebt, erhält daraus viel Kraft für seinen spirituellen Weg und kommt eines Tages im inneren Glück an.

28. Sechs Stäbe

Ein Reiter auf einem weißen Pferd mit einer braunen Decke hält einen Stab mit einem Siegerkranz in den blauen Himmel. Er trägt einen roten Umhang und hat einen Lorbeerkranz auf dem Kopf. Um ihn herum reiten fünf weitere Kämpfer, die ihm zujubeln.

Der Reiter ist ein Sieger. Er hat für seinen Erfolg hart gearbeitet. Jetzt genießt er die Freude am Erfolg. Er hat in seinem Kampf gesiegt. Er ist zufrieden mit sich und seinem Leben. Er hat sich innerlich gereinigt und seine innere Reinheit (das weiße Pferd, sein höheres Selbst) verwirklicht. Er ist ein Heiliger mit einem Heiligenkranz (Siegerkranz, einem Heiligenschein um den Kopf herum). Er lebt in der Einheit des Kosmos (dem großen Kreis an der Spitze des erhobenen Stabes).

Bhagiratha war ein indischer Königssohn. Alle seine Brüder und Schwestern lebten in der Hölle. Sie lebten in der Welt des Leidens. Sie waren innerlich unglücklich. Sie wurden von den sieben Dämonen Wut, Stolz, Neid, Habgier, Angst, Genußsucht und Unweisheit gequält.

Bhagiratha wusste, dass seine Brüder und Schwestern sich nicht alleine von ihrer spirituellen Unweisheit befreien konnten. Der Weg des inneren Glücks ist schwer zu begreifen. Bhagiratha beschloss deshalb, seine Brüder und Schwestern aus der Hölle zu retten. Er wurde ein Yogi und brachte zuerst einmal sich selbst ins Licht.

Nachdem er zwölf Jahre intensiv seine Yogaübungen praktiziert hatte, erschien ihm eines nachts der Gott Shiva im Traum und fragte ihn, was er wolle. Bhagiratha anwortete: „Ich möchte meine Brüder und Schwestern aus der Hölle befreien. Ich möchte allen Menschen in der Welt das Licht bringen. Ich wünsche eine blühende Welt voller glücklicher Menschen."

Daraufhin öffnete Shiva den Himmel und ließ das Wasser des Lebens auf die Erde fließen. Bhagiratha verwandelte sich in Shiva. Das Wasser wurde zur kosmischen Energie. Die Energie floss in sein Scheitelchakra hinein und außen über seinen Kopf und seine Haare an seinem Körper herunter. Nach einiger Zeit war Bhagiratha ganz voller Glücksenergie und umgeben von einer Wolke aus Licht. Wo seine Füße hintraten, begann die Erde zu blühen. In seiner Nähe wurden die wilden Tiere zahm, und die Vögel begannen zu singen.

Als er wie ein Gott (Buddha) vor Glück strahlte, ging er zurück in die Welt des Leidens (die Hölle) und erzählte den Menschen vom inneren Glück. Da er es selbst verwirklicht hatte, glaubten sie ihm und eiferten ihm nach. Alle seine Brüder und Schwestern übten sich im Yoga, in der Meditation und im Positiven Denken. Sie lebten ihre Beziehungen nicht mehr aus dem Ego, sondern aus der Spiritualität heraus. So wurde das Paradies auf die Erde gebracht.

Orakel = Der Sieger. Du hast gesiegt oder du wirst siegen. Sehe dich als Sieger und lebe als Sieger. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Denke das Mantra: "Meine Ziele sind ... Mein Siegerweg ist ..." Du wirst deine Ziele erreichen. Das Licht ist mit dir. Auch wenn die Situation schwierig ist und du kaum an deinen Sieg glaubst. Gehe einfach nur mit einem klaren Siegerwillen, einer klugen Strategie, Optimismus und Ausdauer voran. Am Ende des Kampfes wartet der Sieg auf dich.

29. Sieben Stäbe Bild

Der Kämpfer. Ein Riese steht mit einem großen Stab auf einer Anhöhe und schlägt die vor ihm befindlichen Feinde nieder. Der Riese steht stabil auf seinem Platz. Seine Position ist günstig. Er ist stärker als seine Gegner. Seine Gegner befinden sich geistig unter ihm. Wir sehen nur ihre sechs Stäbe.

Der Riese hat einen grünen Anzug an (Hoffnung, Optimismus) und hält den Stab quer vor seinem Herzen. Er ist mit ganzem Herzen bei der Sache. Wer Liebe im Kampf hat und klug vorgeht, der siegt. Der Himmel hinter dem Riesen ist blau. Der Riese handelt aus der inneren Ruhe, Gelassenheit und Liebe heraus. Sieben ist eine Zahl der Vollendung. Aber um zur Vollendung zu kommen, muss der Riese noch einige Zeit hart kämpfen.

Es war einmal ein Mann, der war sehr ängstlich. Er liebte seine Angst nicht. Er wollte gerne seine Angst überwinden. Deshalb ging er zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister empfahl dem Mann, als Yogi zu leben und mit seinen spirituellen Übungen seine neurotische Angst aufzulösen.

Der Mann zog in eine einsame Hütte in einem großen Wald. Im Wald gab es Tiger, Schlangen und Schakale. Vor allen diesen Tieren hatte der Yogi Angst. Deshalb las er in seinen klugen Büchern nach, was ein Yogi in einem solchen Fall zu tun hat.

Rat eins: Bei jeder Angst genau hinsehen. Wer bei der Angst genau hinsieht, kann die ursächlichen negativen Gedanken erkennen und sie mit geeigneten positiven Gedanken auflösen.

Rat zwei: Das Ego opfern. Unabänderbare Dinge nehmen wir so an wie sie sind. Wir lassen unsere falschen Wünsche los. Wir fließen positiv durch alles Leid hindurch. Wer sich in das Zentrum seiner Ängste hineinopfert, löst die Ängste dadurch auf. Alle Ängste sind nur Gedankenkonstruktionen, die auf einer übertriebenen Ablehnungshaltung beruhen. Wer seinen Eigenwillen in schwierigen Situationen dem Kosmos übergeben kann, kann gelassen und positiv seinen Lebensweg gehen.

Rat drei: Die großen Meister um Hilfe bitten, gründlich selbst nachdenken und mit Ausdauer den Weg der persönlichen Weisheit gehen. Wer so handelt, kann sich vertrauensvoll dem Leben überlassen. Er wird beständig von seiner inneren Stimme beschützt.

Der Yogi sah genau hin. Schakale heulen nur, tun einem Menschen aber nichts. Schlangen beißen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn ein Yogi vorsichtig ist und sich langsam bewegt, tun ihm die Schlangen nichts.

Tiger fressen zwar Menschen, es ist aber eher selten. Einem solchen Tiger geht man am besten aus dem Weg. Und wenn das nicht möglich ist, opfert man sein Ego und nimmt die Situation an. Dann übt man im nächsten Leben weiter. Man muss das Leben auch loslassen können, wenn es die Situation erfordert.

Der Yogi kämpfte jeden Tag konsequent gegen seine Angstgedanken. Er ging mit Mut und Ausdauer seinen Weg. Eines Tages war er erleuchtet, und alle Angst war verschwunden. Da freute sich der Yogi sehr.

Orakel = Heute gibt es etwas zu kämpfen. Aber du bist stark und deine Position ist günstig. Laß dich von deinen inneren und äußeren Gegnern nicht unterkriegen. Überwinde entschlossen deine Schwierigkeiten. Du wirst siegen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.

30. Acht Stäbe

Durch den blauen Himmel fliegen acht Stäbe wie Speere auf das Land des Lichts (Paradies) zu. Unter den Stäben sehen wir den großen Fluß der Egoüberwindung, ein grünes Land und eine Burg auf einem Hügel. Die Stäbe neigen sich bereits schräg nach unten auf ihr Ziel zu. Das Ziel ist nahe, aber der große Fluß ist noch nicht überquert. An den Stäben wachsen grüne Blätter. Optimismus.

Es war einmal ein starker Krieger, der fragte seinen Meister nach dem schnellsten Weg zur Erleuchtung. Der Meister antwortete: "Der schnellste Weg ist der spirituelle Weg, den ein Mensch persönlich erfolgreich gehen kann. Da du große innere Kraft besitzt, kannst du durch den Weg des ununterbrochenen Gehens das innere Glück verwirklichen."

Der Meister wies den Krieger an, 21 Tage und Nächte pausenlos um eine große Shivastatue herumzugehen und dabei immer das Mantra: "Om Namah Shivaya" (Ich verbinde mich mit Shiva. Ich bitte Shiva um seine Energie) zu denken.

Am zwanzigsten Tag spürte der Krieger eine große innere Erschöpfung. Aber er ging eisern weiter und bat Shiva um seine Hilfe. Am einundzwanzigsten Tag hatte er die Vision einer großen Schlange, die in seinen Körper floss. Daraufhin erwachte seine Kundalini-Energie. Seine Kraft war wieder da. Er war jetzt selbst Shiva.

Shiva bedeutet: der "Gütige". Das innere Glück hatte die Güte im Krieger erweckt und aus ihm einen guten Menschen gemacht. Er benutzte seine Kraft jetzt nicht mehr dazu, andere Menschen zu töten, sondern um den Frieden und das Glück auf der Erde zu vergrößern.

Orakel = Vorwärts mit aller Kraft. Gehe mit Kraft und Ausdauer deinen Weg. Orientiere dich an deinen Zielen. Rette die Welt. Erfülle deine spirituelle Aufgabe. Überquere den großen Fluß. Gelingen.

31. Neun Stäbe

Der angeschlagene Kämpfer. Ein Kämpfer stützt sich mit seinem Stab (Speer) auf dem grauen Weg ab und blickt skeptisch in die Zukunft. Um den Kopf trägt er einen weißen Verband. Seine Bekleidung ist an der rechten Schulter zerrissen. Er hat einen harten Kampf hinter sich. Jetzt geht der Kampf weiter. Der Kämpfer hat seine Ärmel bereits hochgekrämpelt.

Hinter ihm stehen aufgereiht wie ein Gartenzaun acht Stäbe. Der Kämpfer hat noch Reserven. Er hat einen starken Rückhalt in Gott (den erleuchteten Meistern). Hinter dem Zaun aus Stäben sehen wir unter einem blauen Himmel ein grünes Land. Der Kämpfer verteidigt sein Land. Die zu bewältigende Aufgabe ist mittelschwer. Das Land ist nur leicht hügelig.

Es war einmal eine arme Frau. Sie hatte es schwer in ihrem Leben. Sie versuchte, in einer Beziehung glücklich zu werden. Aber alle ihre Beziehungen waren gescheitert. Sie versuchte, im Beruf glücklich zu werden. Aber in ihrem Beruf erfuhr sie nur Stress, Kampf und Egoismus. Im Laufe der Jahre erschöpfte sich ihre innere Energie immer mehr.

Sie lebte alleine, ohne Mann, ohne Arbeit, ohne tieferen Lebenssinn und ziemlich frustriert. Jeden Tag fernsehen und Süßigkeiten essen war auf die Dauer auch nicht der Weg zum großen Glück. Irgendwie war die Frau auf der Suche nach einem erfüllten Leben.

Eines Nachts erschien ihr der Yoga-Gott Shiva im Traum. Er sprach zu ihr: "Heute ist dein Glückstag. Du kannst aus deinem Leben einen Glücksweg machen. Du hast drei Wünsche frei." Die Frau wünschte sich Liebe, Kraft und Glück.

Am nächsten Tag ging sie wie von einer unsichtbaren Hand geführt in eine Buchhandlung. Sie kaufte sich ein Yogabuch und arbeitete es gründlich durch. Sie machte jeden Tag morgens, mittags und abends ihre spirituellen Übungen. Sie betete zu den erleuchteten Meistern, las in einem spirituellen Buch, ging regelmäßig spazieren, praktizierte ihre Lieblings-Yogareihe und meditierte vor dem Schlafengehen.

Mit den Yogaübungen gelang es ihr, ihre Kundalini-Energie zu erwecken. Plötzlich hatte sie viel Kraft und Glück in sich. Sie gab ihr Wissen auf ihre Art an ihre Mitmenschen weiter und öffnete dadurch ihr Herzchakra. Sie gelangte in die Energie der umfassenden Liebe. Sie lebte ab jetzt im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt, fand ihre persönliche Aufgabe und wurde eine Lichtbringerin. Yoga hatte aus ihrem Leben einen Weg der Gnade gemacht.

Orakel = Besinne dich auf deine Kraft. Du bist etwas angeschlagen. Sehe dich heute stark. Du bist ein Riese, ein starker Yogi (Shiva), eine Powergöttin (Durga). Du hast genug Kraft, um deinen Weg erfolgreich zu gehen. Deine Aufgabe ist zu bewältigen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.

32. Zehn Stäbe

Ein starker Mann trägt zehn große Stäbe zu seinem Haus. Der Mann ist grün gekleidet, der Weg ist grün und das Haus ist grün. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Der Mann wird seine Aufgabe erfüllen. Aber er trägt schwer an den zehn Stäben. Er geht etwas gebeugt. Er hat Mühe, die zehn Stäbe zusammenzuhalten. Sein Weg ist nicht leicht. Der Mann muss viel Kraft aufwenden, um sein Ziel zu erreichen.

Am Horizont sehen wir grüne Bäume, fruchtbare Felder und einige Häuser. Vier Fünftel der Karte werden vom blauen Himmel bedeckt. Die Landschaft ist nur bei den Füßen des Mannes erkennbar. Der blaue Himmel steht für innere Ruhe und die grüne Landschaft für Optimismus. Zehn ist die Zahl der Vollendung.

Es war einmal in Indien ein König, der wollte gerne als Yogi leben. Er wollte gerne sein inneres Glück verwirklichen. Er wollte gerne zur Erleuchtung gelangen, dauerhaft im Licht (in Gott) leben und nach seinem Tod ins Paradies aufsteigen. Der König wusste, dass das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung schwer zu erreichen ist. Er war bereit, viel spirituell zu üben.

Was er sich aber nicht zutraute, war das Alleineleben über einen langen Zeitraum. Er brauchte zum Glücklichsein eine Partnerin. Er hatte auch bereits eine Frau. Seine Königin liebte ihn, und er liebte sie. Der König konnte es nicht über das Herz bringen, sich dauerhaft oder auch nur für eine lange Zeit von ihr zu trennen.

Der König ging zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte: "Für ein schnelles Wachstum ins Licht brauchst du viel Ruhe. Du musst abgeschieden leben. Aber du kannst deine Frau in die Abgeschiedenheit mitnehmen. Wenn ihr beide intensiv spirituell übt, könnt ihr gemeinsam den Weg zur Erleuchtung gehen."

Also nahm der König seine Frau mit in seine Yogi-Hütte. Sie beteten jeden Tag zu ihrem erleuchteten Meister, damit er sie auf ihrem spirituellen Weg führte. Sie praktizierten manchmal gemeinsam und manchmal jeder für sich Yoga und Meditation. Sie genossen auch ihr Leben und ihr intensives Zusammensein. Es gab viele Blumen der Freude in ihrem Leben. Man nannte sie deshalb den Blumenkönig und die Blumenkönigin. Nach zwölf Jahren erreichten beide die Erleuchtung.

Orakel = Der harte Arbeiter. Inneres Glück ist Übung und Ausdauer. Du musst hart für deinen Erfolg arbeiten. Mit Kraft und Ausdauer voran. Der Weg ist schwer, aber du besitzt genügend Kraft deine Ziele zu erreichen. Optimismus. Gelingen.

33. Bube der Stäbe

Ein junger Mann betrachtet seinen Wanderstab. Er steht inmitten einer großen (inneren) Wüste. Am Horizont zeigen sich rechts drei Pyramiden. Pyramiden sind die Grabstätten der ägyptischen Könige. Die Könige wollten durch die Dreiecksform des Grabes ihre Seele energetisch aufladen. Sie wollten durch die Bestattung in einer Pyramide nach ihrem Tod von der Erde in den Himmel gelangen.

Die Pyramiden sind das Ziel des Mannes. Er möchte von der inneren Leere zur inneren Fülle gelangen. Drei ist die Zahl des Handelns und der Tatkraft. Als Erstes muss der junge Mann sich klar darüber werden, was er genau in seinem Leben erreichen will. Als Zweites muss er seine innere Kraft erwecken. Und als Drittes muss er klug seinen Weg gehen. Dann wird er sein Ziel erreichen.

Der Himmel um den jungen Mann herum ist blau. Er geht aus der inneren Ruhe und Gottüberlassenheit seinen Weg. Auf seinem Kopf trägt er einen weißen Hut (innere Reinigung) mit einer roten Flamme (Kraft). Er besitzt ein gelbes Gewand mit kreisförmigen schwarzen Salamandern. Der Kreis ist ein Symbol für das kosmische Bewusstsein. Der junge Mann wird erfolgreich sein Ego auflösen und sein inneres Glück erwecken.

Es war einmal eine Froschfamilie. Die Froschmutter zeigte ihren Kindern die Welt: "Das ist das Wasser. Das hat der liebe Gott gemacht, damit wir schön schwimmen können." Die Froschkinder sprangen in das Wasser, schwammen darin herum und jubelten: "Wunderbar. Das hat der liebe Gott gut gemacht."

Daraufhin deutete die Froschmutter auf die vielen Insekten, die über dem Teich flogen: "Die Insekten hat der liebe Gott gemacht, damit wir jeden Tag etwas zu essen haben. Sonst müssten wir hungern." Die Froschkinder hüpften vor Freude in die Luft: "Das hat der liebe Gott gut gemacht. Gelobt sei der liebe Gott. Er ist unser großer Vater und Ernährer."

Die Froschmutter ging mit ihren Kindern zu den bunten Blumen am Ufer: "Die Blumen hat der liebe Gott gemacht, damit es die Schönheit in unserem Leben gibt." Die Froschkinder bewunderten jede einzelne Blume, rochen ihren lieblichen Duft und sangen gemeinsam ein Lied zur Ehre des großen Vaters.

Die Froschmutter setzte sich mit ihren Kindern in das grüne Gras. Alle ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Die Froschmutter sprach: "Die Sonne hat der liebe Gott gemacht, damit es das Licht auf der Welt gibt. Sonst müssten wir alle ewig in der Dunkelheit leben." Die Froschkinder dankten dem lieben Gott für das große Licht aus ganzem Herzen.

Da kam die Schlange und fraß eines der Froschkinder. Die Froschkinder waren entsetzt: "Und was ist mit der Schlange?" Die Froschmutter erklärte: "Auch die Schlange hat der liebe Gott gemacht. Durch die Schlange sollen wir begreifen, dass das Zentrum des Lebens das innere und nicht das äußere Glück ist."

Orakel = Besinne dich auf deine Kraft. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Gelingen auf dem dreifachen Weg aus Meister-Yoga (tägliche Verbindung mit den erleuchteten Meistern), Jnana-Yoga (spirituelle Übungen) und Karma-Yoga (Liebe). Vorwärts. Du schaffst es. Der Himmel ist mit dir. Du wirst deine Ziele erreichen.

34. Ritter der Stäbe

Ein Ritter in einer eisernen Rüstung prescht auf einem braunen Pferd mit einem Stab in der rechten Hand voran. Sein Ziel sind die drei Pyramiden links am Horizont. Sein Weg führt durch die Wüste der Entsagung. Der Ritter muss auf äußere Dinge verzichten, damit er das Ziel des inneren Glücks erreichen kann. Er muss insbesondere seine Trägheit opfern und mit täglicher Selbstdisziplin seine spirituellen Übungen machen.

Das Pferd setzt zum Sprung an. Der Ritter geht kraftvoll seinen Weg. Er stürzt sich mutig in das große Abenteuer der Selbstumwandlung. Auf dem Helm trägt er einen roten Federbusch. Das Gewand über seiner Rüstung ist gelb und voller kreisrunder Salamander (Eidechsen, kleiner Drachen). Er wird sein Ego überwinden und ins Licht springen.

Vor langer Zeit lebte in Indien ein junger Mann, der gerne ein goldener Buddha werden und dauerhaft im Licht leben wollte. Er nannte sich Amitabha und zog als Yogi in die Abgeschiedenheit. Er durchlebte viele spirituelle Krisen. Er hatte große Mühe, jeden Tag seine innere Trägheit zu überwinden, immer wieder neu den momentanen Weg des effektiven Übens herauszufinden und mit Selbstdisziplin beständig seine spirituellen Übungen zu machen.

Amitabha wusste, dass nur wenige Menschen den Weg des einsamen Yogis gehen können. Der Weg zur Erleuchtung ist harte Arbeit. Er beschloss deshalb, nach seiner Erleuchtung im Himmel einen glücklichen Energiebereich zu schaffen, in den auch weltlich lebende Menschen gelangen können. Wer jeden Tag das Mantra "Om goldener Buddha im Himmel" (Om Amitabha im Himmel) denkt, den versprach er, beim Tod zu sich ins Paradies zu ziehen.

Amitabha meditierte vierundzwanzig Jahre und gelangte dann zur vollständigen Erleuchtung. Jetzt konnte er durch seine geistige Kraft alle seine ernsthaft praktizierenden Anhänger ins Paradies bringen. Amitabha muss etwa zur Zeit von Jesus Christus gelebt haben. Seine Lehre verbreitete sich ab 100 nach Christus in Indien, Tibet, China und Japan. Er hatte viele erleuchtete Nachfolger. Wir können deshalb sicher sein, dass uns bei der Anrufung von Amitabha aus der geistigen Welt heraus geholfen wird.

Orakel = Volle Kraft voraus. Die Situation ist schwierig. Du bist etwas müde auf deinem Weg. Sei ein Ritter, ein spiritueller Held, ein Sieger. Sieh deine Ziele und geh mit Kraft deinen Weg. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Mit Mut, Tatkraft und Selbstvertrauen voran. Gelingen.

35. Königin der Stäbe

In einem gelben Kleid mit einem blauen Umhang sitzt eine Königin auf einem Thron. Zwei goldene Löwen bilden ihre Armlehnen. Das Polster des Thrones wird durch zwei Löwen verziert, die gemeinsam eine Sonnenblume hochhalten. Die Königin regiert ein Land aus gelben Bergen unter einem blauen Himmel. Das Wahrzeichen dieses Landes ist die Sonnenblume. Sie verkörpert das Ziel des inneren Glücks und des Lebens im Licht (in der Sonne).

In der rechten Hand hält die Blumenkönigin einen mächtigen Stab und in der linken Hand eine gelbe Sonnenblume. Die Königin folgt mit Kraft ihrer Vision von einem glücklichen Leben. Auf dem Kopf trägt sie eine goldene Krone. Sie ist eine Herrscherin. Sie beherrscht ihr Land, ihre Leute und sich selbst. Dank ihrer Kraft und ihrer klaren Zielvorstellung siegt sie auf ihren Lebensweg. Sie führt ihre Leute und ihr Land ins Licht.

Zu den Füßen der Blumenkönigin sitzt eine schwarze Katze. Die Farbe schwarz deutet auf Egolosigkeit hin. Die Königin hat ihr Ego aufgegeben. Sie nimmt die Dinge so an wie sie sind. Sie ordnet sich dem Willen des Kosmos unter. Sie fließt positiv mit den Gegebenheiten. Die Katze verkörpert Sanftmut, Geschmeidigkeit und Willenskraft. Was eine Katze will, das setzt sie auch durch. Sie kann schnurren und sehr liebevoll sein. Sie kann sich aber auch in einen kleinen Tiger verwandeln.

Orakel = Nimm die Schwierigkeiten in deinem Leben an. Fließe positiv mit den Gegebenheiten. Halte dein Ziel hoch. Strebe danach eine Blumenkönigin zu werden. Die Macht ist mit dir. Dein Weg ist gesegnet. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts mit Liebe, Zielstrebigkeit und Ausdauer. Gelingen.

36. König der Stäbe Bild

Auf dem Thron sitzt mit einer goldenen Flammenkrone, einem roten Gewand und grünen Schuhen der König der Kraft (des Feuerelementes). Er trägt einen gelben Umhang mit kleinen schwarzen Salamandern in einer kreisförmigen Haltung. Mit der rechten Hand stemmt der König seinen Herrscherstab fest auf die Erde. Er beherrscht sein Land. Die Macht, der Erfolg und das Gelingen sind mit ihm.

Das Geheimnis seiner Kraft ist der kleine schwarze Salamander (Eidechse, Drache), der links neben seinem Thron auf der Erde sitzt. Die Farbe schwarz deutet auf Egolosigkeit, die Nichtswerdung in Gott hin. Der König übergibt sich dem Willen des Kosmos (Gottes) und fließt positiv mit den Gegebenheiten seines Lebens. Bei Problemen sieht er genau hin. So findet er immer einen Lösungsweg.

Der König beherrscht das spirituelle Geheimnis von Egoopferung und Erleuchtung, von Nichtswerdung und innerer Kraft. Er löst die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist durch seine spirituellen Übungen systematisch auf. Dadurch wächst das Licht in ihm und erfüllt ihn mit Klarheit, Kraft und Zuversicht. Der König holt sich durch seine spirituellen Übungen die Kraft, die er für ein erfolgreiches Leben braucht.

Der König der Kraft ist ein Bettler (eine kleine schwarze Eidechse) und ein Buddha (ein vollendeter Meister, ein Löwe) zugleich. Das ist das Geheimnis seiner Macht. Seine Kraft kommt aus Gott, aus einem konsequent spirituellen Leben. Auf der Rückenwand seines Thrones sehen wir schwarze Löwen (Kraft) und kreisförmige Salamander (ein Nichts werden/in der Einheit leben) vor einem gelben Hintergrund (das Leben im Licht).

Das Land des Königs ist bergig und braun. Es gibt dort viele Schwierigkeiten. Die Menschen brauchen einen starken König, damit sie innerlich und äußerlich ins Glück wachsen können. Mit der Hilfe Gottes (der erleuchteten Meister, der Spiritualität) kann der König sein Land ins Glück führen. Wo Selbstdisziplin notwendig ist, setzt er sie durch. Wo Leichtigkeit (Freude) möglich ist, läßt er sie zu.

Orakel = Du bist der König der Kraft. Die Macht Gottes (des Kosmos) ist mit dir. Du besitzt alle Kraft die du brauchst, um deine spirituelle Aufgabe erfüllen zu können. Vorwärts. Gelingen. Was sind sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Was ist der Siegerweg, auf dem du deine Ziele erreichst? Denke das Mantra: "Mein Siegerweg ist ..."

Praktiziere die fünf Grundsätze der Gesundheit. Lebe nach einem klaren Tagesplan der Gesundheit und die Kraft wird immer mit dir sein. Mache jeden Tag ein Ausdauertraining (Gehen, Joggen, Radfahren, Yoga), ernähre dich gesund (viele Vitamine, wenig Kalorien, mindestens einen Apfel am Tag), vermeide Schadstoffe (Rauchen, Alkohol, Drogen, zu viel Fernsehen), entspanne dich ausreichend (Pausen, Meditation, genug Schlaf) und denke positiv (optimistisch). Baue jeden Tag so viele spirituelle Übungen in dein Leben ein, dass du immer in der Liebe, der Kraft, dem Frieden und der Freude bleibst.

37. As der Kelche

Das Leben (Gott, die erleuchteten Meister) macht uns das Geschenk der spirituellen Reinigung. Aus einer Wolke erscheint eine Hand, die uns einen goldenen Kelch (den heiligen Gral) darbietet. Eine weiße Taube (der heilige Geist) tritt vom Himmel kommend in den Körper des Menschen (das Scheitelchakra) in den Menschen (einen Kelch mit einem umgedrehten M/der umgewandelte Mensch W) ein. Aus dem Kelch fließen fünf Energieströme (die Energie der fünf Elemente) in einen großen Teich voller Lotusblumen. Das Leben eröffnet uns die Möglichkeit uns in einen goldenen Buddha/eine goldene Göttin (König und Königin der Münzen) zu verwandeln, der/die dauerhaft im Licht (im Paradies, im himmlischen Lotusteich) lebt.

Gott hält den Reinigungsprozeß (den Kelch mit der heilenden Energie) in seiner Hand. Er steuert die Energie und lenkt alles zu einem guten Ergebnis. Der Reinigungs- und Heilungsprozeß gelingt. Die Glocken zum Paradies (inneres Glück, Erleuchtung, Paradiessicht) läuten fröhlich am Kelch. Noch ist der Himmel hellblau, aber bald wird alles in ein heiliges gelbes Licht getaucht. Wir werden im Licht (in Gott, im Glück) leben.

Die Taube hält in ihrem Schnabel eine weiße Oblate (Hostie) mit einem Kreuz darauf. Die Oblate symbolisiert den Körper und die Taube den Geist Christi. Brot (die Oblate) und Wein (das Wasser im Kelch) schenkte Jesus Christus am Abend vor seiner Kreuzigung seinen Jüngern. Er übertrug ihnen damit seine spirituelle Energie. Er befähigte sie ihm gleich zu werden und zu einem Leben im Licht (in Gott) zu gelangen.

Die Eucharistie ist die heiligste Handlung im Christentum. Die Christen verbinden sich energetisch mit ihrem Vorbild Jesus Christus und setzten dadurch einen inneren Reinigungsprozeß in Gang, der mit der Heiligung (Erleuchtung) und dem Aufstieg ins Paradies (in ein Leben im Licht) vollendet wird.

Die Tarotkarte symbolisiert die Taufe, die spirituelle Einweihung. Äußerlich taufte Johannes am Jordan Jesus mit Wasser. Innerlich übertrug er ihm seine Erleuchtungsenergie, so dass vom Himmel der Heilige Geist in Jesus hinfließen konnte. Die Taufe durch einen echten erleuchteten Meister ist immer eine echte Energieübertragung.

Die Taufe durch Johannes setzte bei Jesus den Erleuchtungsprozeß in Gang. Er meditierte danach vierzig Tage in der Wüste. Er wurde vom Teufel (seinem Ego) versucht. Am Ende der inneren Reinigung traten die Engel (das Licht) in Jesus ein. Er lebte im Licht (in Gott). Er hatte sich von Jesus zum Christus (gesalbten inneren König) gewandelt. Er war jetzt erleuchtet und konnte als spiritueller Lehrer in der Welt arbeiten.

Orakel = Einweihung. Beginn. Heute ist ein feierlicher Tag. Es geschieht eine große Gnade. Der Kosmos weiht dich spirituell ein. Er initiiert deinen Erleuchtungsprozeß. Die spirituelle Energie beginnt in dir zu fließen. Das Leben eröffnet dir die Möglichkeit dich in einen goldenen Buddha/eine goldene Göttin (König und Königin der Münzen) zu verwandeln. Du wirst zu der für dich richtigen Zeit das innere Glück (das Leben im Licht) verwirklichen.

Die erleuchteten Meister können auch ohne körperliche Anwesenheit aus der höheren Dimension (Lichtwelt) Erleuchtungsenergie übertragen. Die Aufgabe des Eingeweihten ist es dann, jeden Tag spirituell zu üben und den Reinigungsprozeß in Gang zu halten. Dann wird sich eines Tages die große Gnade manifestieren. Danke heute den erleuchteten Meistern für die Gnade und verbinde dich jeden Tag auf deine Art (Gebet, Orakel, Meditation, Lesen) mindestens einmal mit ihnen. Dann wirst du siegen.

Der innere Reinigungsweg kann manchmal schwer sein. Du wirst Prüfungen begegnen, die du aber bestehen kannst. Das Licht ist mit dir und wird dir helfen. Schmerzen kann es dir nicht immer ersparen. Sie gehören zur spirituellen Reinigung dazu. Um den Kelch herum zeigen sich einige Tränen. Aber Gott wird am Ende deines Weges alle Tränen abwischen und dich vor Glück strahlen lassen. Wenn du bereits eingeweiht bist, sagt die Karte: "Vorwärts mit Kraft und Ausdauer auf dem spirituellen Weg. Gelingen."

38. Zwei Kelche

Eine Frau und ein Mann mit einem Siegerkranz auf dem Kopf geben sich gegenseitig einen Kelch. Um zu siegen, müssen wir unsere weiblichen und männlichen Kräfte verbinden. Die Frau trägt ein weißes Kleid für die Eigenschaft Weisheit und einen blauen Umhang für die Eigenschaft Ruhe. Der Mann hat ein gelbes Gewand mit einem schwarzen Muster und ein weißes Hemd an (Kraft und Optimismus). Auf seinem Kopf befindet sich ein Kranz aus Früchten (gute Ernte) und auf ihrem Kopf ein Kranz aus grünen Lorbeerblättern (Siegerwillen).

Von dem Berührungspunkt des männlichen (Tatkraft) und des weiblichen Kelches (Weisheit) erhebt sich ein Heilungsstab aus zwei Schlangen und einen geflügelten Löwenkopf. Mit der Tatkraft eines spirituellen Löwen und einer klugen Heilungsstrategie einer weisen Schlange werden wir unser Ziel erreichen.

In der Mitte zwischen den Füßen der Frau und des Mannes sehen wir in der Ferne auf einem grünen Hügel ein weißes Haus mit einem roten Dach. Das Haus ist unser spirituelles Ziel. Der Hügel (Berg) symbolisiert das erwachte Wurzelchakra (eine gute Erdung, Lebenskraft) und das Haus auf der Hügelspitze das erleuchtete Selbst. Der Himmel ist hellblau. Mit Ruhe voran.

Orakel = Heilung. Gelingen durch die kluge Verbindung von weiblicher und männlicher Energie. Lebe nach den fünf Grundsätzen der Gesundheit (gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, viel Entspannung, positives Denken und Vermeidung von Stress). Baue jeden Tag so viele Übungen in dein Leben ein, dass du nach deinem Gefühl auf deinem spirituellen Weg wächst (sich die inneren Verspannungen auflösen). Mache dir einen klugen Tagesplan deiner Übungen und halte dich konsequent daran.

Die erleuchteten Meister sind mit dir. Om Buddha, Jesus, Epikur, Laotse, Patanjali, Swami Shivananda, Sai Baba, Dalai Lama, Mahaprabhuji, Amma, Anandamayi Ma, Mutter Meera. Om alle erleuchteten Meister. Du kannst dir deine Lieblingsmeister aussuchen, zu deren Lehre oder Energie du Vertrauen hast. Gehe deinen Heilungsweg mit dem täglichen Segen der erleuchteten Meister und er gelingt.

Verbinde dich geistig mit deinem spirituellen Ideal (visualisiere deinen persönlichen Meister) und denke das Mantra: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Spüre in deine Weisheit (Gefühl, innere Stimme) hinein und sage: "Meine Leidsituation ist ... Mein Heilungsweg ist ..." Vorwärts mit Tatkraft und Gottüberlassenheit.

39. Drei Kelche

Drei Frauen prosten sich gegenseitig mit ihren Kelchen zu. Die eine Frau trägt ein weißes, die zweite ein rotes und die dritte ein orangenes Kleid. Die Frau mit dem orangenen Kleid hält zusätzlich in ihrer linken Hand blaue Weintrauben. Sie hat ein weißes Untergewand an, unter dem ein blauer Fuß hervorlugt. Der Himmel ist blau.

Die Kelche sind golden und wie eine Siegertreppe angeordnet. Die drei Frauen feiern ihren Sieg. Sie haben eine gute Ernte für ihre Arbeit erhalten. Sie sind in einen Zustand der inneren und äußeren Fülle gelangt. Auf dem Erdboden liegen verschiedene Früchte. Wir sehen blaue Weintrauben, rote Äpfel, saftige Birnen, weißgepunktete Erdbeeren und ein großen Kürbis.

Der Hauptweg zum großen Sieg ist der Trimurti-Yoga, der Yoga der Dreiheit. Der Trimurti-Yoga ist die kluge Verbindung aus Meister-Yoga (Bhakti-Yoga), spirituellem Üben (Jnana-Yoga) und umfassender Liebe (Karma-Yoga). Wer sich jeden Tag auf seine Art mit den erleuchteten Meistern verbindet, wird von ihnen zum großen Sieg geführt. Wer jeden Tag ausreichend seine spirituellen Übungen macht, löst im Laufe des Lebens seine inneren Verspannungen auf. Wer sich mit allen Wesen auf der Welt identifiziert, der wächst in ein kosmisches Bewusstsein. Er löst sein Ego auf und gelangt in ein Leben im Licht (in Gott).

Für den Meister-Yoga steht die Farbe Weiß (die linke Frau), für das spirituelle Üben die Farbe Blau (die rechte Frau mit den Weintrauben) und für den Weg der umfassenden Liebe die Farbe Rot (die Frau in der Mitte). Im Yoga visualisieren wir für den Trimurti-Yoga die drei Götter Brahma mit dem Buch (Weisheit), Shiva mit dem Dreizack (Shiva ist blau) und Vishnu mit der segnenden Hand. Ihre Frauen sind weiße Sarasvati, die goldene Gauri (Shakti, Parvati) und die rote Lakshmi.

Orakel = Ein großer Erfolg. Ein großer Sieg. Freue dich. Mache dir deinen Erfolg bewusst. Wofür hast du gearbeitet? Was hast du geerntet? Wofür kannst du dankbar sein? Feier deinen Erfolg. Denke: "Mein Erfolg ist ... Mein Sieg ist ... Ich bin dankbar für ..."

Geh heute mit viel Freude durch den Tag. Bring dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht (Bhakti-, Jnana- und Karma-Yoga). Und mach dir das Leben so schön, dass du deinen spirituellen Weg positiv gehen kannst. "Meine Tat der Freude ist heute ... (etwas Schönes essen, fernsehen, lesen, Leute treffen)."

40. Vier Kelche

Ein junger Mann sitzt im Meditationssitz an einem Baum. Er betrachtet das Leben und die Welt um sich herum. Er fragt sich nach dem Sinn des Lebens. Er sucht seinen Weg im Leben. Letztlich befaßt er sich mit der Frage, wie er in seinem Leben glücklich werden kann. Aus dem blauen Himmel (der inneren Ruhe) erscheint eine Wolke mit einem Kelch (eine Idee). Drei goldene Kelche stehen bereits vor dem Mann.

Was beinhalten die vier Kelche? Dazu müssen wir die Tarotkarte betrachten. Ihr Zentrum ist der Baum, vor dem der Yogi meditiert. Der Baum ist ein Symbol für die Kundalini-Energie. Sie erhebt sich aus dem Wurzelchakra (Erdung, Hügel, Beckenboden), steigt in der Mitte des menschlichen Körpers auf (Wirbelsäule), fließt aus dem Scheitelchakra (Kopf) heraus und verteilt sich wie eine Baumkrone (Kugel aus Blättern) im ganzen Kosmos. Der Mensch lebt dann im Licht (in Gott). Ins Licht gelangen wir heute durch den Weg der vier Kelche. Unsere Kundalini-Energie können wir durch den Weg der vier Kelche erwecken.

Nach dem System des Tarot beinhalten die vier Kelche die Eigenschaften Liebe (Mensch), Kraft (Löwe), Weisheit (Adler) und Fülle (Stier). Aus diesen vier Elementen ergibt sich der vierfache Erleuchtungsweg. Der vierfache Erleuchtungsweg besteht aus dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga, Yoga des guten Handelns), dem Weg des spirituellen Übens (Jnana-Yoga, Yoga der Weisheit), dem täglichen Meister-Yoga (Bhakti-Yoga, Vorbild-Yoga) und dem Weg der Freude (Tantra-Yoga, Sex und schönes Essen).

Das Hauptvorbild des vierfachen Yoga ist der Glücksgott Ganesha. Er hält in seinen vier Händen Symbole für die vier Eigenschaften (Keule/Kraft, Kreis aus einem Seil/Weisheit, segnende Hand/Liebe, Schale mit Süßigkeiten/Freude). Auf jedem Knie sitzt eine schöne Frau. Sein dicker Bauch weist auf einen genussvollen spirituellen Weg hin. Ganesha liebt die Verbindung von spirituellem Üben (Yoga, Lesen, Gehen, Meditieren) und Lebensfreude (Wein, Weib und Gesang).

Die erleuchteten Meister aller großen Religionen wussten, dass für die meisten Menschen der vierfache Erleuchtungsweg am besten geeignet ist. Sie bauten viele Feste in das spirituelle Leben ein. Der Begründer des christlichen Yogitums Antonius lehrte: "Wenn du eine Blume auf deinem spirituellen Weg brauchst, solltest du eine pflanzen." Das Geheimnis des vierfachen Erleuchtungsweges besteht darin, durch die Freude das Herzchakra zu öffnen und dann durch die spirituellen Übungen ins dauerhafte Glück zu gelangen.

Orakel = Was ist heute dein Weg der Freude? Was macht deinen Geist positiv? Welche spirituellen Übungen tun dir gut? Baue jeden Tag so viele spirituelle Übungen in dein Leben ein, dass deine Kundalini-Energie aktiviert wird. Kombiniere auf deine Art Sport (Yoga, Gehen, Joggen, Radfahren) mit einer gesunden Ernährung und einer täglichen Meditation. Verbinde Körperübungen (Yoga, Gehen, Meditation) mit Geistesübungen (Lesen, Selbstbesinnung, positiver Tagessatz).

Welche Übungen willst du wann machen? Plane Übungen für morgens, mittags und abends. Lebe nach einem spirituellen Tagesplan und du bewahrst deine innere Kraft, deine Lebensenergie und deinen Lebensmut. Dein Geist wird positiv. Vorwärts. Gelingen auf dem Weg der Liebe, der Weisheit, der Kraft und der Freude.

41. Fünf Kelche

Ein Mann in einem schwarzen Umhang steht mit gesenktem Kopf vor drei umgefallenen Kelchen, aus denen die Flüssigkeit ausgelaufen ist. Der Mann hat einen großen Verlust in seinem Leben erlitten. Er ist traurig. Er lebt in einer Welt des Leidens. Hinter dem Mann stehen in der rechten Seiten der Karte zwei weitere Kelche. Sie sind gefüllt. Der Mann besitzt auch noch Fülle in seinem Leben.

Über den beiden aufrecht stehenden Kelchen sehen wir eine weiße Brücke, die über einen blauen Fluss führt. Auf der anderen Seite des Flusses liegt in einem grünen Land auf einem Hügel die Burg des inneren Glücks. Die Aufgabe des Mannes ist es über die weiße Brücke aus dem Land des Leidens in das Land des Lichts zu gehen. Der Himmel ist hellblau. Die Aufgabe ist zu bewältigen.

Wie kommt der Mann aus dem Land des Leidens in das Land des Lichts? An der Erleuchtung hindern uns nur unsere inneren Verspannungen. Wenn wir die Verspannungen mit unseren spirituellen Übungen auflösen, erwacht in uns das Glück. Verspannungen können im Körper und im Geist sitzen. Wir brauchen Übungen für den Körper (Gehen, Yoga, Meditation) und Übungen für den Geist (Lesen, Positives Denken). Durch die Kombination von körperlichen mit geistigen Übungen kann normalerweise das innere Glück erweckt werden. Wir müssen die Übungen nur lange genug und effektiv praktizieren.

Buddha hat für den schnellen Weg ins Licht das Sitzen (Meditation) und Gehen entwickelt. Wenn man über einen langen Zeitraum im Wechsel Sitzen und Gehen praktiziert, werden die inneren Verspannungen optimal abgebaut. Das Gehen macht den Geist klar und hält den Körper gesund. Es gibt uns innere Kraft. Wenn wir nur gehen, ist der Geist zu unruhig. Inneres Glück entsteht aus der inneren Ruhe. Wird der Körper ganz ruhig gehalten, können wir gut in tiefere Dimensionen der Meditation gelangen.

Der kleine Yogi Nils hat den zweifachen Übungsweg Buddhas zu einem fünffachen Weg erweitert. Er löst seine inneren Verspannungen durch den ständigen Wechsel von Liegen (Meditieren), Lesen (ein spirituelles Buch), Gehen (oder Yoga), Gutes tun (für eine glückliche Welt arbeiten) und Genießen (etwas Schönes tun).

Der Hauptweg ins Licht ist heute die Aktivität. Der Mann in dem schwarzen Umhang steht. Seine Aufgabe ist es aktiv zu werden, über die weiße Brücke der inneren Reinigung ins Land des Lichts zu gehen und sich in einen Glücksmenschen (König oder Königin der Münzen) zu verwandeln. Er kann nur aktiv in die Burg des inneren Glücks kommen.

Orakel = Du hattest einen großen Verlust in deinem Leben. Was ist dein Verlust? Denke mehrmals: "Ich bin traurig, weil ..." Lebe deine Trauer. Trauer ist ein Weg der inneren Reinigung, des Loslassens. Gehe durch die Trauer hindurch ins Licht. Gelange durch deine spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Gehen, Meditation) in die völlige innere Ruhe (Leere, Nichtswerdung, Gedankenstille). Verwirkliche das Sat-Chid-Ananda (das anhaftungslose Sein-kosmische Bewusstsein-innere Glück). Mache so lange deine spirituellen Übungen, bis du ins Licht (in einen positiven Bewusstseinszustand) durchgebrochen bist.

Bewahre dein inneres Glück, in dem du äußerlich im Schwerpunkt in der Ruhe (Nichtstun, wenig Handeln, Sein) und innerlich im Schwerpunkt als Karma-Yogi (Arbeiter für eine glückliche Welt) lebst. Bringe so viel Freude (Genuß, schöne Dinge) in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. "Meine spirituelle Übung ist jetzt ... Meine Tat der Freude ist ..." Mit Optimismus voran. Gelingen.

42. Sechs Kelche

Ein kleiner Junge schenkt liebevoll einem kleinen Mädchen einen goldenen Kelch mit einer weißen Sternblume. Der kleine Junge und das kleine Mädchen stehen inmitten der Burg des inneren Glücks. Ein Mann mit einem Stab geht auf den Burgturm zu. Er geht den Weg der spirituellen Selbstverwirklichung. Dieses Bild symbolisiert den Inhalt des Geschenks. Der kleine Junge zeigt seiner Freundin, wie sie erfolgreich den spirituellen Weg praktizieren kann. Er macht ihr das große Geschenk der Weisheit. Er schenkt ihr das Wissen vom Weg des inneren Glücks.

Das Mädchen trägt einen weißen Handschuh. Sie ist bereit das spirituelle Wissen positiv aufzunehmen. Im Yoga heißt es: "Wenn der Schüler bereit ist, tritt der Meister in sein Leben." Die Frau ist bereit für die spirituelle Wahrheit. Sie ist bereit den spirituellen Weg erfolgreich zu gehen.

Die spirituelle Wahrheit ist schwer zu begreifen. Ein spiritueller Mensch lebt nach entgegengesetzten Grundsätzen wie ein normaler Mensch. Wer sein inneres Glück verwirklichen will, muss die Ruhe, die Weisheit, die Liebe und die Selbstdisziplin pflegen. Ein weltlicher Mensch dagegen folgt der Unruhe, der Unweisheit, dem Egoismus und der Genusssucht. Er arbeitet zu viel, orientiert sich an falschen Lebenszielen und baut ein großes Ego auf. Ein spiritueller Mensch dagegen baut sein Ego ab. Er lebt als Nichts in Gott und übt die Liebe zu allen Wesen.

Der kleine Junge hat eine Narrenkappe auf dem Kopf. Er ist weltlich gesehen ein Narr und spirituell gesehen ein Weiser. Hinter dem Jungen befindet sich auf einem Siegerpodest ein zweiter goldener Kelch mit einer weißen Sternblume. Auf den Sockel ist das Andreaskreuz gemalt (zwei schräge Balken kreuzen sich). Der Junge hat durch den Weg der umfassenden Liebe sein Ego überwunden. Er ist ein Sieger auf dem spirituellen Weg. Er bleibt aber weiterhin klein, bescheiden und unauffällig. Er erweist sich damit als echter spiritueller Meister, der seine spirituellen Fähigkeiten nicht öffentlich zur Schau stellt.

Vor dem Meister und seiner Schülerin sehen wir auf dem Innenhof der Burg vier weitere goldene Kelche. Sie stehen für die Eigenschaften Weisheit, Liebe, Selbstdisziplin und Lebensfreude. Wenn wir mit diesen vier Grundeigenschaften des Tarot unseren spirituellen Weg gehen, werden wir mit Sicherheit das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung (das innere Glück, das Leben im Licht) erreichen. Der Himmel ist blau. Die spirituelle Schülerin ist mit den Farben Blau (Ruhe), Gelb (Freude) und Grün (Hoffnung) bekleidet.

Orakel = Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Mit Ruhe, Freude und Optimismus voran. Was ist heute deine Tat der Liebe? Wenn du der Gebende bist, bleibe beim Geben klein und bescheiden. Stärke durch das Geben nicht dein Ego, sondern die Liebe auf der Welt.

Wenn du die Annehmende bist, sei dankbar für das große Geschenk, dass dir vom Kosmos gemacht wird. Ehre das Geschenk, in dem du es in deinem Leben anwendest. Wie kann man einen spirituellen Meister glücklich machen? In dem man sein Wissen konsequent umsetzt.

Wer in seinem Leben im Schwerpunkt den Weg des inneren Glücks geht, wird glücklich. Wer im Schwerpunkt den Weg der umfassenden Liebe geht, wird ebenfalls glücklich. Am besten gehen wir den Doppelweg aus spirituellen Übungen (Lesen, Yoga, Meditation, Positives Denken) und umfassenden Liebe. Dann werden wir doppelt glücklich und verwirklichen eines Tag unser spirituelles Selbst.

Denke: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Feier den Tag. Heute ist ein Tag des Sieges und des großen Geschenkes. Schüler und Meister sind vom Himmel gesegnet. Das Licht ist mit ihnen. Es gibt Fülle in ihrem Leben.

43. Sieben Kelche

Eine schwarze Gestalt (ein Visionär) sieht am blauen Himmel über sich eine Wolke, in der sieben goldene Kelche erscheinen. Jeder Kelch hat einen anderen Inhalt. Ein Kelch enthält die goldene Schlange der inneren und äußeren Heilung. Aus einem anderen Kelch schaut ein Menschenkopf (eine Zielidee von sich). Wir sehen in einem Kelch einen blauen Drachen. Es wäre gut, wenn wir unser Ego auflösen und zum inneren Frieden gelangen können. Aus einem Kelch ragt eine blaue Burg. Es wäre desweiteren schön, wenn wir in der festen Burg eines stabilen Glaubens (die Glücksphilosophie) leben können.

In einem Kelch befindet sich ein Schatz aus Gold und Edelsteinen (das innere Glück). Aus den Schatzkelch erhebt sich der zentrale Kelch in der oberen Mitte der Tarotkarte. In diesem Kelch steht ein Mensch unter einem weißen Tuch, eingerahmt von einem roten Dreieck. Der zentrale Kelch verweist uns auf das erleuchtete Selbst in Gott, auf die spirituelle Selbstverwirklichung. Mit dem Selbstverwirklichungskelch ist neben dem Schatzkelch auch der Siegerkelch verbunden. Aus ihm ragt ein goldener Lorbeerkranz. Auf den Siegerkelch ist ein Totenkopf gemalt. Wer erleuchtet ist, hat den Tod besiegt. Für ihn gibt es keinen Tod mehr. Er lebt ewig im Licht.

In den Yogaschriften heißt es: "Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein. Klug ist, wer als glücklicher Mensch lebt. Ein Mensch kann nach äußerem Glück streben. Noch glücklicher wird man, wenn man nach innerem Glück strebt. Hundertmal glücklicher als ein normaler Mensch ist ein erleuchteter Yogi. Hundertmal glücklicher als ein erleuchteter Yogi ist ein erleuchteter Karma-Yoga. Mögen wir alle erleuchtete Karma-Yogis werden. Mögen wir alle den Weg der umfassenden Liebe gehen und eine glückliche Welt um uns herum aufbauen."

Orakel = Schaffe dir eine klare Vision von deinen inneren und äußeren Lebenszielen. Gehe konsequent den Weg deiner Wahrheit und Liebe. Was möchtest du in deinem Leben erreichen? Welche Ziele hast du? Welche Visionen erscheinen in deinem Geist? Was ist deine Idee eines glücklichen Lebens? Verträume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!

Wer positive Visionen hat, hat auch die Kraft zu einem positiven Leben. "Meine Vision von einem glücklichen Leben ist ... Meine Ziele sind ... Mein idealer Lebensweg ist ..." Vorwärts. Gelingen. Verwirkliche dich und deinen Traum von einem glücklichen Leben. Zielstrebig voran.

44. Acht Kelche

Ein Mensch in einem roten Mantel wandert mit einem großen Stab durch eine Landschaft voller Untiefen und Felsbrocken. Der Weg ist schwierig zu finden, weil es dunkel ist. Der Mensch tastet sich mit seinem Stock langsam voran. Er betrachtet genau die jeweilige Situation. Er hört genau auf seine innere Stimme (Weisheit, Richtigkeit). Er umgeht klug alle Wasserlöcher, findet flexibel seinen Weg und verwirklicht seine Vision von einem glücklichen Leben.

Am blauen Himmel leuchtet ein Mond, der sich vor die Sonne geschoben hat. Mond und Sonne sind beide erkennbar. Der Mond verweist uns auf die Intuition und die Sonne auf die Liebe zu unserem Ziel. Der Mensch findet den für ihn richtigen Lebensweg, weil er seiner inneren Weisheit (Intuition, Gefühl für das Richtige) folgt.

Der rote Mantel bedeutet, dass der Mensch den Weg der umfassenden Liebe geht. Er ist ein Karma-Yogi (Bodhisattva, Nitya-Siddha). Er lebt im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt. Er sieht das Leid seiner Mitmenschen und hilft ihnen im Rahmen seiner Möglichkeiten.

In der Tarotkarte sind acht Kelche aufeinander gestellt, erst fünf und dann drei in unregelmäßigen Abständen darüber. Acht ist eine Zahl der Liebe (Harmonie). Kelche beinhalten Weisheit. Der Mensch bringt die Weisheit vom inneren Glück zu seinen Mitmenschen. Er lehrt sie den Weg der fünf Elemente (Weisheit, Liebe, Frieden, Kraft, Freude). Die Zahl Drei steht für Tatkraft, Kreativität und Ausdauer.

Orakel = Vorwärts als Karma-Yogi. Erkenne deine Aufgabe. Was kannst du persönlich zum Glück aller Wesen beitragen? Um eine glückliche Welt zu erreichen, müssen viele Menschen zusammenarbeiten. Jeder hat seine speziellen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Jeder Mensch hat seine spezielle Aufgabe im Rahmen der Weltfamilie.

Nach der Glücksforschung ist der Hauptweg des inneren Glücks ein langfristiges Ziel, dass man mit kleinen Schritten erreichen kann. Es muss ein Ziel sein, dass man persönlich für sinnvoll hält. Dann macht einen der Weg zum Ziel jeden Tag ein kleines bisschen glücklicher. Er bewirkt, dass man das eigene Leben als sinnvoll erfährt. Man lebt aus einer tieferen Energie, aus der Energie der Liebe, heraus.

Manche Forscher empfehlen einmal in der Woche oder einmal im Monat eine gute Tat zu tun. Bereits Frauen, die einmal im Monat regelmäßig fünfzehn Minuten ein Gespräch mit einem bedürftigen Menschen (Alten, Einsamen, Leidenden) führten, erlebten einen deutlichen Anstieg des Glücks und des Selbstwertgefühls.

Suche dir deinen Weg der umfassenden Liebe. Überforder dich nicht und unterforder dich nicht. Finde deinen persönlichen Zeitrahmen. "Ich sende Licht zu .... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Meine Aufgabe ist ..." Gelingen auf dem Weg des inneren Gespürs, der umfassenden Liebe und der Flexibilität.

45. Neun Kelche

Ein zufriedener Mann sitzt breitbeinig mit verschränkten Armen auf einer Bank. Er trägt einen roten Hut mit einer großen Feder. Der Himmel und die Erde sind gelb-orange. Es herrscht Harmonie und Zufriedenheit.

Der Mann hat Kraft und Mühe aufgewandt, um zu seiner jetzigen Situation zu gelangen. Die Situation ist gekennzeichnet durch die neun goldenen Kelche auf dem blauen Siegerpodest. Neun ist die Zahl des Meisters und Kelche bedeuten Weisheit. Der Mann ist ein Meister der Weisheit. Wenn wir den roten Hut als Symbol eines erfolgreichen Karma-Yogis deuten, dann ist der Mann ein Meister der Weisheit und der Liebe.

Er hat mit Kraft sein Leben gemeistert. Er ist mit Weisheit und Geschick durch schwierige Situationen hindurch gegangen. Er hat in seiner Welt den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe durchgesetzt. Und er hat sich selbst mit seinen spirituellen Übungen auf eine höhere spirituelle Ebene gehoben. Die schwarzweiß gestreifte Kleidung deutet auf großes Bemühen bei der inneren Reinigung hin.

Er hat getan, was er tun konnte. Er hat alle Chancen seines Lebens optimal genutzt. Jetzt hat er in seinem Leben gesiegt. Er lebt in einer Siegerebene. Er hat seine Ziele erreicht und kann auf dieser Basis seinen Weg entspannt weitergehen. Er lebt gewisserweise in seinem Zielzustand und kann von dort aus gelassen handeln und die Dinge positiv am Laufen halten.

Sein Tun geschieht aus der Ruhe (dem Sein) heraus, ist eher spontan (aus der Situation heraus) und wird von der Energie der Liebe gespeist. Seine grünen Schuhe deuten darauf hin, dass er voller Optimismus seinen weiteren Weg gehen kann. Der Himmel wird weiterhin mit ihm sein. Alles bleibt gut und wird immer besser.

Orakel = Sieg. Vollendung. Das Gute ist vollbracht. Jetzt darfst du dich erholen und das Leben etwas genießen. Freue dich über deinen Erfolg. Feier ein Fest. Veranstalte ein Ritual der Dankbarkeit gegenüber den erleuchteten Meistern und dem Leben. Wenn Schüler und Meister gut zusammenarbeiten, entsteht großes Glück.

Große Zufriedenheit. Der Himmel (die erleuchteten Meister) und die Erde (deine Mitmenschen) sind mit dir zufrieden. Sei auch du mit dir und deiner Situation zufrieden. Womit kannst du heute zufrieden sein? "Ich bin zufrieden mit ... Mein Sieg ist ... Meine Form des Feierns ist ... Ich widme meinen Sieg allen Wesen. Mögen alle Wesen auf Welt glücklich sein."

46. Zehn Kelche

Am blauen Himmel erscheint ein Regenbogen mit zehn goldenen Kelchen. In dem grünen Land unter dem Regenbogen freuen sich die Menschen. Zwei Kinder tanzen. Ein Mann und eine Frau halten sich im Arm und reissen jubelnd jeweils eine Hand hoch. Sie blicken zum Regenbogen am Horizont.

Der Regenbogen ist im Yoga ein Glückssymbol. Er weist auf großes inneres oder äußeres Glück hin. Als Nils sich 1998 zur Bodhisattva-Initiation (Segnung als Karma-Yogi, Energieübertragung für den Weg der umfassenden Liebe) des Dalai Lama angemeldet hatte, erschienen am Himmel zwei riesige Regenbögen.

Der Regenbogen ist ein Halbkreis aus Licht am Himmel. Wenn wir den Regenbogen verlängern, erhalten wir einen Kreis. Erleuchtung kann gut durch einen Kreis dargestellt werden. Der Kreis symbolisiert den Kosmos, die Ganzheit, die innere Harmonie. Der erleuchtete Mensch ist mit sich und seiner Welt im Einklang.

Wer sich durch seine spirituellen Übungen von seinen körperlichen und geistigen Verspannungen gereinigt hat, in den fließt von alleine (durch die Gnade des Kosmos) die Energie der Erleuchtung. Erleuchtung geschieht immer aus Gnade. Wir können uns nur so gut wie möglich innerlich reinigen. Wann dann die Erleuchtungsenergie zu fließen beginnt, entscheidet der Kosmos. Unsere Aufgabe ist es konsequent spirituell zu üben und die Aufgabe des Kosmos ist es uns zur richtigen Zeit in einen Erleuchteten (Buddha, Glücksgöttin) zu verwandeln.

Orakel = Großes Glück. Etwas sehr Glückliches ist geschehen oder wird geschehen. Wenn du etwas beginnst, zeigt dir diese Karte ein großes Gelingen an. Wenn etwas zur Vollendung gekommen ist, ist es ein großer Erfolg geworden. Feier den Tag. Der Himmel beschenkt dich mit großem Glück.

Welches glückliche Ereignis ist in deinem Leben geschehen? Was ist zur Vollendung gekommen? Worüber können sich die Menschen in deiner Familie, deiner Gruppe, deinem Land oder der ganzen Welt freuen? Wofür kannst du heute dankbar sein?

47. Bube der Kelche

Ein junger Mann mit einer blauen Kopfbedeckung (Intuition) steht am Ufer des Meeres (vor seinem eigenen Unterbewusstsein). Er hält einen Kelch mit einem Fisch in der rechten Hand. Der Mann spricht mit dem Fisch. Er fragt ihn um Rat. Er bittet ihn um Führung und Hilfe auf seinem Weg.

Der Fisch steht für die innere Stimme des Menschen. Die innere Stimme können wir als die innere Weisheit ansehen. Die innere Weisheit ist eine Verbindung aus Vernunft und inneren Gespür. Wenn wir bei einem Problem gründlich nachdenken und unsere Gefühle erforschen, erhalten wir unseren persönlich optimalen Weg der Wahrheit und Weisheit. Wer in Kontakt mit seiner inneren Stimme ist, findet gut den Weg zu sich selbst, zu einem glücklichen Leben und zur spirituellen Selbstverwirklichung.

Meister-Yoga ist der Weg, sich jeden Tag geistig mit den erleuchteten Meistern zu verbinden (Gebet, Lesen, Meditation, Orakel) und dann konsequent aus der eigenen Stimme der Weisheit zu handeln. Die erleuchteten Meister führen uns über unsere innere Stimme der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit. Wenn wir jeden Tag Meister-Yoga praktizieren, kommen wir gut durch alle schwierigen Situationen und wachsen immer weiter ins Licht.

Der Bube der Kelche (Fisch-Yogi) trägt ein blaues Gewand mit weißen und roten Lilien darauf. Er geht den Weg der inneren Reinigung (weiße Blumen) und den Weg der umfassenden Liebe (rote Blumen). Dabei ist er gut mit seiner inneren Stimme (dem Fisch in sich) verbunden. Der Fisch-Yogi stemmt linke Hand in die Hüfte. Er geht kraftvoll seinen Weg. So wird er zu einem Sieger in seinem inneren und äußeren Leben.

Orakel = Betrachte genau deine innere und äußere Situation. Was ist jetzt richtig? Was ist dein Weg der Wahrheit, Weisheit und Liebe? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Folge deiner inneren Stimme. Gehe mit innerem Gespür, Kraft und Ausdauer voran. Optimismus. Gelingen.

Bitte die erleuchteten Meister um Führung und Hilfe. Mit dem täglichen Meister-Yoga kann jeder Mensch auf dem spirituellen Weg siegen. Jeder kann das Ziel der Erleuchtung erreichen. Jeder kann ins Paradies gelangen. Er muss sich nur regelmäßig mit den erleuchteten Meistern verbinden und konsequent mit innerem Gespür durch sein Leben gehen. Die Meister werden ihm die richtigen Gedanken einfallen lassen und ihn in die richtige Richtung lenken.

Den Weg des täglichen Meister-Yoga lehrte vor allem der Begründer des tibetischen Buddhismus Padmasambhava: "Wann immer ein Zweifel oder ein Zögern auf deinem Weg entstehen, bete zu den erleuchteten Meistern. Dann spüre in dich hinein, denke selbst nach und folge der Stimme deiner inneren Weisheit. Das ist die Stimme der erleuchteten Meister. Wenn du so vorgehst, wirst du auf deinem spirituellen Weg siegen."

Denke das Mantra: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Ich senden Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Mein Weg der Weisheit ist ... "

48. Ritter der Kelche

Ein Ritter in einer eisernen Rüstung (Yogi) reitet auf einem weißen Pferd (Kraft, innere Reinigung) aus der gelben Sandwüste (dem Land des Leidens) über den großen Fluss (die Egogrenze) in das Land des Lichts voller grüner Bäume. Das Land des Lichts erscheint in einem Menschen, wenn er die Verspannungen in seinem Körper und in seinem Geist durch seine spirituellen Übungen aufgelöst hat. Der Kosmos (Gott) füllt dann seinen Körper und seinen Geist mit Glücksenergie (Kraft, Liebe, Frieden). Durch das innere Glück verändert sich die Weltsicht. Die negative Sicht der Welt verwandelt in eine positive Sicht (Paradiessicht).

Der Ritter (spirituelle Held) hält vor seinem Herzen einen großen Kelch. Er trägt die Insignien des Götterboten Hermes (Flügelhelm und Flügelschuhe). Die Botschaft der Götter lautet, dass sich jeder Mensch durch seine spirituellen Übungen selbst in einen Gott oder eine Göttin verwandeln kann. Dann lebt der Mensch wie ein Gott (Buddha) unter Menschen. Das ist die zentrale Lehre des griechischen Philosophen Epikur.

Der Ritter ist ein Karma-Yogi (Bodhisattva), dessen Lebensaufgabe es ist allen Menschen das Wissen vom inneren Glück und vom Weg der umfassenden Liebe zu bringen. Bevor der Ritter die Welt retten kann, muss er aber erst einmal sich selbst retten. Nur wer das Licht in sich selbst hat, kann das Licht in seinen Mitmenschen entzünden. Nur ein authentischer spiritueller Lehrer kann in einer Zeit der großen spirituellen Verwirrung (westliches Konsumfernsehen) der Menschheit überzeugend vom Weg des Glücks und der Liebe nahebringen. Der Ritter reitet deshalb erst einmal alleine über den großen Fluss und kehrt dann voller Licht (innerem Gold) zu seinen Mitmenschen zurück.

Seinen Weg findet der Ritter durch die klare Orientierung an dem goldenen Kelch (der Glücksphilosophie) und durch die Fische auf seiner Rüstung (seine innere Stimme). Der Himmel ist blau (voller Ruhe). Das Pferd geht kraftvoll und ausdauernd seinen Weg. Es geht in seiner Geschwindigkeit voran. Es geht weder zu schnell noch zu langsam. Es überfordert und unterfordert sich nicht auf seinem spirituellen Weg. Es handelt aus der inneren Ruhe (Sein, Gottüberlassenheit) und einer konsequenten Zielorientierung heraus.

Orakel = Definiere klar deine Lebensziele. Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Überwinde flexibel und kreativ alle Schwierigkeiten. Zielstrebig voran. "Falsch wäre jetzt ... Richtig ist für mich ... Mein Weg der Weisheit ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

Gehe mit innerem Gespür deinen Weg des spirituellen Übens und der umfassenden Liebe. Mit Weisheit, Kraft und Ausdauer voran. Gelingen. Das Licht ist mit dir. Das Ziel wird erreicht.

49. Königin der Kelche

Am gelben Sandstrand sitzt in einem weißen Kleid mit einer goldenen Krone die Königin der Kelche. Der steinerne Thron (Ausdauer, Selbstdisziplin) ist mit Wasserkindern (Nixen) verziert. Um die Königin herum fließt sanft das große Meer. Der Himmel ist blau und ruhig. Die Königin betrachtet liebevoll den kunstvollen Kelch, den sie vor sich in den Händen hält. Der Kelch hat die Form einer Kirche mit einem Kreuz auf der Spitze. Zwei Engel links und rechts beten die Kirche an.

Das Zentrum der Karte ist der kunstvolle Kelch. Die Königin der Kelche ist die Meisterin der Lebenskunst. Sie konzentriert sich in ihrem Leben auf das Ziel des inneren Glücks (die spirituelle Selbstverwirklichung), ist im guten Kontakt mit mit sich selbst und findet kreativ durch alle Wirrnisse des Lebens ihren Weg. Sie verliert nie ihren spirituellen Weg, weil sie jeden Tag ihre spirituellen Übungen macht. Sie besinnt sich jeden Tag auf sich selbst und ihre Ziele. Sie motiviert sich mit einem positiven Tagessatz. Sie liest einige Seiten in ihrem spirituellen Buch. Sie baut klug die fünf Grundsätze der Gesundheit in ihren Alltag ein.

Orakel = Konzentriere dich auf deinen spirituellen Weg und fließe damit geschickt durch alle Schwierigkeiten. Rette dich mit deinen spirituellen Übungen. Praktiziere im richtigen Moment Liegen (Meditation), Lesen, Gehen, Gutes tun und Genießen. Sei eine Meisterin des effektiven Übens.

Jesus sagt: "Der Pfad des Lichts ist schmal und nur wenige finden ihn." Wer eine gute spirituelle Lehre, einen guten Meister, ein gutes inneres Gespür und tägliche Selbstdisziplin bei seinen spirituellen Übungen besitzt, dessen Leben ist gesegnet.

Mit einem guten inneren Gespür finden wir unseren Weg des Wachstums ins Glück und mit einer guten Selbstdisziplin bleiben wir immer auf unserem Weg. Denke das Mantra: "Ich bitte alle erleuchteten Meister um Führung und Hilfe. Mein Weg der Weisheit ist ..."

50. König der Kelche

Auf den wilden Wellen des Meeres thront gelassen der König der Kelche. Sein Thron steht mitten im Meer und wird umtost von brausenden Stürmen. Wir sehen links einen springenden Walfisch (König der Fische) und rechts ein mit dem Sturm kämpfendes Segelschiff (das eigene Selbst). Der Meister des Lebens fließt geschickt mit den wechselnden Situationen.

Das Bekleidung des Königs ist blau (innere Ruhe). Sein Umhang leuchtet gelb (inneres Glück) mit einem roten Rand (Liebe). Um seinen Hals trägt er eine Kette mit einem goldenen Fisch. Der König der Kelche ist gut im Kontakt mit sich selbst. Er verbindet sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gott) und handelt konsequent aus seiner inneren Stimme heraus. Er macht im richtigen Moment die richtigen spirituellen Übungen und wächst an allen Schwierigkeiten des Lebens immer weiter ins Licht.

Im tibetischen Buddhismus wird er als Meister der Mahamudra bezeichnet. Im Yoga sprechen wir von einem Siddha, einem Meister der inneren Kräfte. Als Symbol dafür gibt es den tanzenden Shiva, der sein Ego opfert (er steht darüber), in der Einheit des Kosmos lebt (in einem Flammenkreis) und sich mit den fünf Elementen (seinem Körper, Armen und Beinen) klug im inneren Gleichgewicht hält.

Der König trägt eine goldene Krone (aktiviertes Scheitelchakra) mit einem roten Samtbezug (umfassende Liebe). Er ist ein erleuchteter Karma-Yogi. Er lebt im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt. Sein rechter Fuß befindet sich genau in der unteren Mitte der Karte auf dem Thronsockel (aktiviertes Wurzelchakra). In der rechten Hand hält er einen goldenen Kelch (Weisheit) und in der linken Hand seinen goldenen Herrscherstab (Macht). Er ist ein Herrscher über sich selbst und seine Welt. Er setzt mit Kraft das Richtige durch und führt seine Mitmenschen ins Licht. Er macht auch sie zu Meistern des Lebens.

Letztlich verkörpert der König der Kelche einen erleuchteten Meister, der seine Erleuchtung auch in schwierigen Situationen bewahren kann. Er bleibt dank seines spirituellen Geschicks dauerhaft im Licht. Die Erleuchtung ist schwer zu erreichen und schwer zu bewahren. Ein falscher Gedanke kann uns für lange Zeit wieder aus dem inneren Glück herausbringen. Ein Siddha weiß, wann was zu tun ist und wird im Laufe seines Lebens immer besser bei der Bewahrung des inneren Glücks.

Orakel = Großes Lob. Du bist ein Meister des Tanzes mit dem Leben. Du bleibst selbst im größten äußeren Chaos innerlich stabil. Du hälst dich geschickt mit den fünf Elementen Ruhe, Selbstdisziplin, Weisheit, Liebe und Freude im inneren Gleichgewicht. Du tanzt mit den Schwierigkeiten und wächst daran ins Licht (in ein Leben in Gott).

Denke das Mantra: "Mein Weg des geschickten Fließens mit den Dingen ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

51. As der Schwerter

Im grauen Himmel (Leidsituation) erscheint eine Wolke (Gott). Aus der Wolke kommt eine Hand mit einem Schwert und einer goldenen Krone. Das Schwert zeigt senkrecht von der Mitte der Karte nach oben. Die Krone befindet sich an der Spitze des Schwertes. Es ist die Krone des spirituellen Siegers. An der Krone hängen links ein Olivenzweig (innerer Reichtum) und rechts ein Palmenzweig (innerer Frieden). Unter dem Schwert zeigt sich in der Ferne das Land des Lichts, das Glücksland, das Ziel.

Die Visualisierung des Schwertes aktiviert den mittleren Energiekanal (die Erleuchtungsenergie). Die Vorstelllung der Faust gibt uns innere Kraft (Unterbauchchakra). Wenn wir die Krone auf unserem Kopf sehen, öffnet sich das Scheitelchakra und wir erhalten einen klaren Siegerwillen. Wenn wir darüber hinaus noch den Kosmos (Erde, Himmel, Gott, Natur) um uns herum betrachten, gelangen wir ins kosmische Bewusstsein (Einheitserfahrung). Wir handeln aus dem Sein (der Ruhe) heraus kraftvoll für eine glückliche Zukunft.

Die Schwerter bedeuten im Tarot Egoopferung. Es war einmal ein König, der wollte gerne das innere Glück verwirklichen. Als Erstes entsagte er seinem Königreich (seinen Karrierewünschen, seinem Streben nach äußerem Reichtum). Er zog in einen abgeschiedenen Wald und machte jeden Tag seine Yogaübungen. Als Zweites entsagte der König der Sexualität. Er lebte ohne eine Beziehung, um seine Energie besser auf seine spirituellen Übungen konzentrieren zu können.

Als Drittes entsagte der König seinen Gedanken. Er meditierte viel und lebte in der großen Ruhe. Als Viertes entsagte er seinem Ich-Bewusstsein. Er ließ sein Ego los, ging durch die große Leerheit (Nichtswerdung) hindurch und gelangte ins Licht. Es fühlt sich unangenehm an, wenn sich das Ego auflöst. Aber dahinter wartet das innere Glück. Wer das weiß, kann leicht sein Ego opfern.

Der König genoss einige Zeit das Glück der Erleuchtung. Dann dachte er an das Leid seiner Mitmenschen. Er entsagte deshalb als Fünftes dem großen Glück der Abgeschiedenheit und ging wieder zurück in sein Königreich. Er half vielen Menschen auf dem spirituellen Weg und machte das Glück zum Staatsziel. Er lebte als Karma-Yogi in der großen Liebe und als Jnana-Yogi im unermesslichen Glück des ständigen Paradiesbewusstseins. Die fünf Opfer erwiesen sich als die größte Gnade in seinem Leben.

Von der goldenen Krone der Tarotkarte fallen sechs Tropfen auf die Erde. Das Egoopfer fällt dem Yogi nicht leicht. Er ist traurig über seinen Verzicht. Aber das zu erwartende Glück gibt ihm die Kraft sein Opfer zu erbringen.

Orakel = Wenn du ein langes und gesundes Leben erreichen möchtest, musst du jeden Tag die Selbstdisziplin aufbringen nach den fünf Grundsätzen der Gesundheit (gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung, Schadstoffe vermeiden, positives Denken trainieren) zu leben. Du musst etwas Zeit opfern (zum Beispiel 30 Minuten am Tag weniger fernsehen) und vor allem das große Opfer der Selbstdisziplin erbringen.

Wenn du eine glückliche Welt wünscht, dann solltest du auch etwas dafür tun. Du solltest auf deine Weise im Schwerpunkt als Karma-Yogi (Weltretter) und für das Glück deiner Mitmenschen leben. Das ist das Opfer der Liebe. Wenn wir auf die persönlich richtige Art das Opfer der Liebe erbringen, löst sich dadurch unser Ego (unsere Ichzentrierung) auf und wir gelangen ins Land des Lichts.

Du kannst auch im Schwerpunkt als Yogi (Selbstretter) leben. Du kannst jeden Tag so viele spirituelle Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation) in deinen Alltag einbauen, dass sich die Verspannungen in deinem Körper und in deinem Geist im Laufe des Lebens auflösen. Du kannst dich sogar für eine Zeitlang (im Alter, im Urlaub, für einige Jahre) in die Abgeschiedenheit zurückziehen und durch die große Ruhe schnell spirituell voranschreiten. Das sind die Opfer der Ruhe (Abgeschiedenheit) und des spirituellen Übens.

Wer Ziele erreichen will, muss dafür etwas opfern. Er muss auf etwas verzichten (Beziehung, Geselligkeit, Genuss) und etwas erbringen (Mühe, Arbeit, Selbstdisziplin). Ein Sportler trainiert jeden Tag, um im Wettkampf zu siegen. Ein Arbeiter arbeitet jeden Tag, um äußeren Reichtum zu erlangen. Ein Yogi übt jeden Tag, um inneren Reichtum zu erhalten.

Der Kosmos macht dir heute das große Geschenk des Gelingens. Er segnet deinen Weg des Opferns. Du wirst deine Ziele erreichen. Wenn du jetzt das notwendige Opfer für deine Ziele erbringst, wirst du einen großen äußeren oder innerem Gewinn erhalten.

Was sind deine Ziele? Welches Opfer musst du erbringen, damit du deine Ziele erreichen kannst? "Meine Ziele sind ... Das dafür notwendige Opfer/der Einsatz ist ..." Was brauchst du, damit du deinen Weg positiv gehen kannst? Gebe es dir. Vorwärts. Gelingen. Dir winkt die Siegerkrone. Du wirst eines Tages ein König des äußeren und/oder inneren Glücks sein. Das Licht ist mit dir.

52. Zwei Schwerter

An einem grauen Strand sitzt auf einer steinernen Bank eine Frau in einem weißen Kleid. Ihre Augen sind verbunden. In ihren Händen hält sie zwei Schwerter, die wie zwei große Fühler nach links und rechts oben zeigen. Die Arme sind dabei schützend vor dem Herzchakra verschränkt. Hinter der Frau befindet sich das Meer ihres Unterbewusstseins. In dem Meer ragen einige Felsen auf. In der Mitte des Meeres zeigt sich das Land des Lichts. Darüber leuchtet am blauen Himmel ein Halbmond (Intuition, innere Stimme).

Das Land des Lichts ist das Ziel der Frau. Um den Weg dorthin zu finden, muss sie genau ihr Unterbewusstsein erkunden. Sie muss genau erspüren, welche seelischen Verspannungen ihr inneres Glück blockieren. Welche falschen Wünsche, Anhaftungen und Ängste gibt es in ihr. Die Frau muss Kontakt zu ihrer inneren Weisheit (dem inneren Mond) aufnehmen. Sie kann den Weg zu sich selbst durch ihren Verstand und ein gutes inneres Gespür finden.

Das Unterbewusstsein eines Menschen ist ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen Eindrücken. Manche Gefühle weisen uns auf den richtigen und andere auf den falschen Weg. Wie können wir unser inneres Chaos ordnen? Als erstes müssen wir das Ziel richtig bestimmen. Das Ziel heißt inneres Glück, innerer Frieden, innere Harmonie, im Licht leben. Als Wegweiser haben wir zwei Hauptgrundsätze: Wahrheit und Liebe. Gott ist durch den Weg der Wahrheit und der Liebe zu finden.

Orakel = Folge deiner Wahrheit (Vernunft) und deinem inneren Gespür (Gefühl). Wenn Vernunft und Gefühl gut zusammenarbeiten, kannst du dein inneres Glück erwecken. Der Weg ist schwer zu erkennen. Es gibt keinen einfachen Ratschlag. Jeder Mensch muss den Weg seiner Wahrheit selbst finden. Du kannst dich nur langsam vorantasten.

Inneres Glück entsteht durch die Auflösung der Verspannungen im Körper und im Geist. Dazu sind körperliche (Gehen, Meditation) und geistige Übungen (Lesen, Nachdenken, positive Sätze) erforderlich. Das Leben sollte so organisiert werden, dass die inneren Verspannungen im Laufe der Zeit weniger und nicht mehr werden. Wir sollten unseren Alltag im Schwerpunkt spirituell ausrichten und Zeiten des intensiven Übens in unser Leben einplanen.

Wenn man vor den Schlafen meditiert, geht die Meditation während des Schlafes von alleine weiter. Wenn man entspannt arbeitet, wird die Arbeit zu einer Meditation. Auch essen, arbeiten und fernsehen können als Instrumente der Verspannungslösung verwendet werden. Wenn das Leben es uns ermöglicht, sollten wir als abgeschiedener Yogi oder als selbstloser Karma-Yogi leben.

Für Nils ist das Hauptinstrument des inneren Wachstums sein spiritueller Tagesplan. Die Übungen sind ganz einfach: Liegen (entspannen, meditieren), Lesen (in einem spirituellen Buch), Gehen (jeden Tag etwas Sport), Gutes tun (jeden Tag etwas für eine glückliche Welt arbeiten) und Genießen (auch ausreichend die Freude leben). Das Geheimnis der spirituellen Entwicklung besteht darin, die fünf Grundübungen jeweils im richtigen Moment, im richtigen Maß und auf die richtige Weise zu praktizieren.

Ein Yogi muss ein gutes Gespür für das effektive Üben entwickeln. Er sollte die Übungen so auf seinen Tag verteilen, dass ein beständiger innerer Reinigungsprozess aufrechterhalten wird. Durch viele kleine Pausen und Meditationen kann er immer in der Ruhe bleiben. Durch seine Gedankenübungen kann er seinen Geist immer in der umfassenden Liebe und im Glück halten. Durch die Punkte der Freude in seinem Leben bleibt er locker und verspannt sich nicht durch das spirituelle Üben.

Wie wirst du zu einem Sieger auf dem spirituellen Weg? Erforsche dein Inneres, organisiere dein Leben gut und lebe nach einem klugen spirituellen Tagesplan. Welche Übungen brauchst du wann am Tag, damit sich deine inneren Verspannungen (Samskaras) auflösen und du in ein Leben im Licht (Frieden, Liebe, Glück) gelangst?

Taste dich langsam auf dem Weg des effektiven spirituellen Übens voran. "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Mögen mir im jeweils richtigen Moment die richtigen Übungen einfallen. Jetzt brauche ich ... "

53. Drei Schwerter

Es regnet aus grauen Wolken. Am Himmel erscheint ein großes rotes Herz, dass von drei Schwerter durchstoßen wird. Gehe in das Nichts (akzeptiere dein Leid, opfer deinen Eigenwillen, nehme dein Schicksal an) und gelange in die Fülle (ins innere Glück). Durchstoße dein Ego mit den drei Schwertern Jnana-Yoga (Weisheit), Karma-Yoga (Liebe) und Bhakti-Yoga (Meister-Yoga). Lebe im Schwerpunkt als spirituell Übender (Hatha-Yogi), als Helfer aller Wesen (Karma-Yogi) und in der Gottüberlassenheit (Überlassenheit an das Leben).

Orakel = Es gibt Leid in deinem Leben. Du kannst das Leid überwinden. Löse dein Ego auf, indem du deine spirituellen Übungen machst (Liegen/Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun, Genießen), innerlich alles Leid in deinem Leben akzeptierst und geistig im Schwerpunkt für das Glück deiner Mitmenschen lebst. Fließe positiv mit dem Leben. Vorwärts mit Weisheit, Kraft und Optimismus. Gelingen.

1. Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems? Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper? Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf: "Meine Gedanken sind ..."

2. Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Was bringt dich zum Glück, in die Liebe, zur Zufriedenheit? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere Lösung (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammel alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung. "Meine Problemlösung ist ..."

3. Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Beginne jeden Tag mit einem positiven Leitsatz. Was ist jetzt dein positiver Satz? "Ich bitte alle erleuchteten Meister um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Mein positiver Satz ist ...."

54. Vier Schwerter

Ein toter Ritter liegt in seiner eisernen Rüstung in einer Grabkammer auf einem braunen Sarg. In einem bunten Glasfenster links oben in der Ecke der Karte zeigt sich der auferstandene Christus, der einen knieenden Jünger segnet.

Der Ritter (spirituelle Held) hat seine Hände vor dem Herzchakra zum Gebet gefaltet. Über ihm hängen an der Wand drei Schwerter. Ein viertes Schwert liegt neben dem Sarg. Die Farbe der Karte grau (traurig). Den Kontrast dazu bildet das bunte Glasfenster (blau, gelb, rot, weiß).

Das Leid in unserem Leben hat uns niedergeworfen. Wie kommen wir zur Auferstehung? Den Weg weisen die vier Schwerter. Sie zeigen auf den Kopf (Weisheit), das Herz (Liebe), den Solarplexus (Kraft, Macht) und den ganzen Körper des Ritters (Erdung, Egoopferung, innerer Frieden). Wir können innerlich auferstehen, wenn wir uns auf unsere Weisheit (Verstand), unsere Liebe (zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen), unseren inneren Frieden (die Fähigkeit zur Egoopferung) und unsere Kraft (Willen, Zielstrebigkeit) besinnen.

Orakel = Tod des Egos. Nimm das Leid in deinem Leben an. Laß deine falschen Wünsche los. Komm zur Ruhe. Gehe konsequent den Weg deiner Weisheit. Praktiziere Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun. Rette dich durch deine spirituellen Übungen. Denke das Mantra: "Ich nehme an ... Ich lasse los ... Der Weg meiner Weisheit ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

Bewege segnend eine Hand vor dem Herzchakra und denke: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Was ist die spirituelle Aufgabe in deinem Leben? Auf welche Weise kannst du deinen Mitmenschen am besten helfen und zum Aufbau einer glücklichen Welt beitragen? "Mein persönlicher Weg der umfassenden Liebe ist ..."

Geh auf einem mittleren Weg voran. Bring so viel Freude in dein Leben, dass du deinen spirituellen Weg positiv gehen kannst. Was ist dein Weg der fünf Freuden Genuß (etwas Schönes essen und trinken), Gemächlichkeit (in deiner Geschwindigkeit voran), Geselligkeit (etwas Kontakt, fernsehen, lesen, schreiben, Internet), Liebe (zu einer Aufgabe, Hobby, einem Ziel) und Lustprinzip (spontan, kreativ)? "Mein Weg der Freude ist ..." Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.

55. Fünf Schwerter Bild

Der Sturmwind treibt graue Wolkenfetzen über den Himmel. Äußeres und inneres Chaos. Ein Mann mit hohen Stiefeln, einer braunen Hose und einem grünen Hemd trägt zwei Schwerter über der linken Schulter. In der rechten Hand hält er ein drittes Schwert, das mit der Spitze zur Erde zeigt. Auf dem grauen Erdboden liegen zwei weitere Schwerter. Zwei Männer ziehen geschlagen vondannen. Hinter den Männern liegt ein grosses blaues Meer. Am Horizont zeigt sich das Land des Lichts.

Der Mann mit den drei Schwertern ist ein Meister des Lebens. Er hat zwei Gegner besiegt. Sein Siegerweg sind die drei Schwerter in seinen Händen. Zwei Schwerter zeigen zum Kopf und das dritte Schwert zum Fuß. Mit einem klaren Verstand und täglicher Selbstdisziplin werden wir auf unserem Weg des Glücks siegen.

Es gibt innere und äußere Gegner auf dem spirituellen Weg. Innere Gegner sind Unklarheit, Kraftlosigkeit und mangelnde Liebe zum spirituellen Ziel. Äußere Gegner können andere Menschen, schwierige Lebensumstände oder das westliche Konsumfernsehen sein. Das Fernsehen verbreitet im Westen sehr geschickt die falsche Ideologie des äußeren Glücks. Wenn wir jeden Tag fernsehen ist es äußerst schwierig für uns auf dem spirituellen Weg zu bleiben.

Der Siegerweg besteht darin, als erstes klar die inneren und äußeren Gegner zu erkennen. Wenn wir sie klar sehen, können wir auch ihre Schwachstellen erkennen. Wir greifen sie an ihren Schwachstellen an und besiegen sie so. Die Schwachstelle des westlichen Konsumfernsehen ist die fehlende Weisheit. Die Wissenschaft hat klar festgestellt, dass äußerer Reichtum nicht glücklich macht.

Wir brauchen das Fernsehen nur mit der wissenschaftlichen Glücksforschung zu konfrontieren, und schon fällt die ganze Konsumideologie wie ein Kartenhaus zusammen. Wenn wir fernsehen, sollten wir uns der negativen geistigen Beeinflussung bewusst sein. Wir sollten klug unsere Fernsehsendungen auswählen, eher wenig fernsehen (eine bis zwei Stunden) und uns nach jedem Fernsehen mit spirituellen Übungen geistig reinigen (Nachdenken, Lesen, Meditation, positive Selbstbesinnung).

Orakel = Du bist ein Sieger über deine Schwierigkeiten. Was sind deine Ziele? Was sind deine Gegner? Was ist dein Siegerweg? Denke: "Meine äußeren Gegner sind ... Meine inneren Gegner sind ... Mein Siegerweg ist ..." Vorwärts. Lebe als Sieger. Mit Weisheit, Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.

56. Sechs Schwerter

Ein Fährmann bringt seine Familie (eine Frau und ein Kind) über den großen Fluß ins Land des Lichts . In dem Boot stecken sechs Schwerter. Die Arbeit als spiritueller Fährmann ist für den Mann ein Weg sein Ego zu opfern und zur Erleuchtung zu gelangen.

Grundsätzlich heißt es in den Yogaschriften, dass ein Yogi erst sich selbst zur Erleuchtung bringen soll und danach als Meister für seine Mitmenschen arbeiten darf. Wer nicht erleuchtetet ist, verbraucht seine Energie sehr leicht auf dem Weg des Helfens. Er baut ein großes Ego (Stolz) auf und entwickelt viele negative Eigenschaften. Dann wird das Helfen für ihn ein Weg in die Hölle und nicht in den Himmel.

Viele spirituelle Menschen haben sich auf dem Weg des Helfens verlaufen. Man übernimmt leicht die negativen Energien seiner unerleuchteten Mitmenschen. Man wird bewundert und fühlt sich toll. Man bekommt Geld und wird reich. Man bekommt Macht über seine Mitmenschen und fühlt sich als Gott. Man hält sich für spirituell weit entwickelt, obwohl man viele Fehler hat.

Ein wirklicher Meister ist eher ein Bettler als ein Buddha. Er ist in der Egolosigkeit (Leere/Einheit) verankert und nicht in der Vorstellung ein großartiger Erleuchteter zu sein. Er ist eher ein Diener seiner Mitmenschen als ihr König. Er sieht sich kleiner als seine Anhänger. Er nimmt seine Mitmenschen wichtiger als sich selbst. Er lebt im Sein und im Geben und nicht im Habenwollen und Bewundertwerden.

Wenn ein nichterleuchteter Mensch als spiritueller Lehrer (Priester, Yogalehrer, Psychotherapeut, Glücksberater) arbeiten will, muss er sich der Egofallen bewusst sein und ständig bei seinen negativen Eigenschaften gegensteuern. Er muss nach jedem Kontakt mit seinen unerleuchteten Mitmenschen seine Psyche spirituell reinigen und wieder zur Demut und Nichtswerdung gelangen. Er sollte bei seiner Lehrtätigkeit versuchen die Eigenschaften Bescheidenheit, Frieden, Liebe, Wahrhaftigkeit und Dienen zu bewahren.

Die Welt braucht viele spirituelle Lehrer und Lehrerinnen. Für manche Yogis kann es gut sein sich erst zwanzig Jahre in die Abgeschiedenheit zurückzuziehen und nach der Erleuchtung als spiritueller Meister zu arbeiten. Für die meisten Yogis ist es aber richtig ab einer bestimmten Stufe der spirituellen Entwicklung (nach einer mindestens dreijährigen eigenen Praxis und einer Ausbildung als Yogalehrer) als spirituelle Lehrer ihren Mitmenschen zu helfen.

Wer nicht vollständig erleuchtet ist und als spiritueller Lehrer/Meister arbeitet, muss sich aber der Problematik seines Tuns bewusst sein. Er sollte im Schwerpunkt den Weg des eigenen Übens gehen, sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden (Gebet, Lesen, Orakel) und beständig seine negativen Eigenschaften reflektieren. Er sollte sich immer wieder auf Stolz, Habgier, Genusssucht, Anerkennungsstreben, Machtstreben, Karrieredenken und sexuelle Unklarheit überprüfen.

Er sollte sich insbesondere vor schwarzer Magie hüten. Schwarze Magie ist der Weg spirituelle Fähigkeiten (Gedankenlesen, Zukunftserkennen, Energieübertragung/Heilen, mit Geistwesen kommunizieren) zu Egozwecken zu missbrauchen. Auf dem Yogaweg entwickeln sich besondere spirituelle Fähigkeiten. Ein Yogi darf sie grundsätzlich nur zur Selbstheilung und nicht zur Beeindruckung seiner Mitmenschen verwenden.

Der Heilige Christopherus war ein konsequenter Sinnsucher. Er ging zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn, wie er dauerhaft glücklich werden könne. Der Meister riet ihm zum Weg des inneren Glücks. Der Heilige Christopherus baute sich in der Wüste eine Hütte. Er machte jeden Tag seine spirituellen Übungen und verdiente seinen Lebensunterhalt damit, seine Mitmenschen über den großen Fluss zu tragen.

Nach zwanzig Jahren der Arbeit als Fährmann erfasste ihn plötzlich eine große Unlust. Der Mensch, den er gerade über den Fluss brachte, erschien ihm unerträglich schwer zu werden. Aber Christopherus ging konsequent seinen Weg weiter. Da verwandelte sich der Mensch in Jesus Christus. Christopherus konnte Christus in ihm sehen. Er war zur Erleuchtung durchgebrochen. Dann kann man das Göttliche in seinen Mitmenschen sehen.

Orakel = Die Arbeit als spiritueller Fährmann gibt dir die Kraft dich selbst zur Erleuchtung zu bringen. Helfe deinen Mitmenschen. Gebe ihnen das große Wissen vom inneren Glück und vom Weg der umfassenden Liebe. Arbeite als spiritueller Fährmann auf deine Art (Yogalehrer, Meditationslehrer, Positiv Denken Lehrer) in deiner Welt. Bringe deine Mitmenschen ins Licht. Rette spirituell deine Familie, deine Kinder und alle mit dir verbundenen Menschen.

Halte dich bei deiner Arbeit als spiritueller Lehrer klein. Bleibe bescheiden, demütig und ein Diener aller Wesen. Spiele dich nicht als erleuchteten Meister auf, wenn du noch nicht vollständig erleuchtet (ein Buddha) bist. Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Lesen, Orakel). Die erleuchteten Meister werden dich führen und beschützen: "Mein Weg der Weitergabe des spirituellen Wissens ist ... Mein Weg der Bescheidenheit ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

57. Sieben Schwerter

Ein Mann schleicht sich auf Zehenspitzen mit fünf Schwertern im Arm aus einem Zeltlager. Er raubt seinen Gegnern die Macht. Dabei geht er sehr behutsam und vorsichtig vor. In der germanischen Mythologie gibt es die Figur des Lokis. Loki der Listige weiß sich in jeder Situation zu helfen. Er ist ein schlauer Fuchs. Ihm fällt immer etwas ein. Er ist klug, kreativ, flexibel und am Ende meistens siegreich.

Loki hat braune Stiefel an (Realitätsbezug). Er trägt eine blaue Hose (innere Ruhe), ein weißes Hemd (Weisheit), einen Tarnumhang mit grünen Punkten (Unauffälligkeit) und einen roten Hut (umfassende Liebe). Himmel und Erde sind gelb. Loki lebt im Licht (in Gott, im Glück) und handelt aus dem Licht heraus geschickt und kreativ für eine glückliche Welt.

Hinter Loki dem Listigen stecken senkrecht zwei Schwerter in der Erde. Loki ist gut geerdet. Er ist fest in der Realität verankert. Er sieht klar die Gegebenheiten und die Möglichkeiten seiner Situation. Er kennt seine eigenen Schwächen und Stärken sehr genau. Deswegen wird er nicht ein Opfer seines Egos, sondern wächst bei allem Tun immer weiter ins Licht.

Insgesamt befinden sich auf der Tarotkarte sieben Schwerter. Diese sieben Schwerter sind die sieben negativen Eigenschaften Stolz, Habgier, Genusssucht, Wut, Angst, Trauer und Neid. Unsere negativen Eigenschaften können wir überwinden, indem wir langfristig konsequent daran arbeiten. Der wichtigste Punkt ist, sie uns immer wieder bewusst zu machen.

Ein Yogi ist sich ständig seiner Fehler bewusst und wird dadurch nicht zu ihrem Opfer. Er konzentriert sich auf die positiven Eigenschaften Weisheit, Liebe, Frieden, Kraft und Freude. Wenn ein Mensch im Schwerpunkt das Positive lebt, wird das Negative im Laufe der Zeit immer kleiner. Manchmal müssen wir aber auch konsequent gegen das Negative in uns vorgehen: "Meine negative Eigenschaft ist heute ... Mein positiver Satz lautet ..."

Stolz ist die größte Gefahr auf dem spirituellen Weg, weil er sogar noch nach der Erleuchtung auftreten kann. Stolz ist eine innere Verspannung. Stolz betont das Ich und blockiert das kosmische Bewusstsein. Wir fühlen uns als etwas Besonderes, weil wir spirituelle Energien in uns haben. Ein öffentlich auftretender Meister (Yogalehrer, Glückslehrer) muss immer wieder den Stolz in sich überwinden und in die Nichtswerdung und Demut gelangen.

Orakel = Der geschickte Karma-Yogi. Die Situation ist schwierig. Betrachte genau die äußeren Gegebenheiten. Sei dir deiner persönlichen Schwächen und Stärken bewusst. Erkenne deine Chancen. Was sind deine Ziele? Auf welchem Weg kannst du sie erreichen?

"Meine Situation ist ... Mein Siegerweg ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Fließe flexibel, kreativ und klug mit den Gegebenheiten und du wirst siegen. Mit Optimismus voran. Gelingen.

58. Acht Schwerter

Eine Frau mit gefesselten Armen und verbundenen Augen geht ihren Weg durch ein Land voller Wasserlöcher. Der Himmel ist grau. Die Situation ist schwierig. Die Frau kann ihren Weg nur mit den Füßen erspüren. Sie kann sich nur langsam vortasten.

Um die Frau herum stecken acht Schwerter in der Erde. Im Hintergrund sehen wir auf einem Berg eine weiße Burg. Die weiße Burg ist das Ziel, die spirituelle Selbstverwirklichung, das Leben in Gott. Die acht Schwerter verweisen auf den Weg des Karma-Yoga. Acht ist eine Zahl der Liebe und der Harmonie.

Der Weg der umfassenden Liebe ist schwierig zu gehen. Es lauern viele Fallen auf diesem Weg. Wenn ein Mensch zu wenig für das Ziel einer glücklichen Welt arbeitet, löst sich sein Ego nicht auf. Er gelangt nicht in ein kosmisches Bewusstsein und entwickelt kein inneres Glück. Wenn ein Mensch zu viel für seine Mitmenschen arbeitet und zu wenig für sich selbst sorgt, verbraucht er auf dem Weg der Liebe seine innere Energie. Erleuchtung entsteht aber dadurch, dass unsere Energie im Laufe des Lebens immer mehr zunimmt.

Ein Karma-Yogi muss deshalb im persönlich richtigen Gleichgewicht von äußerer Arbeit, ausreichender Entspannung (genügend Pausen, Erholung) und spirituellem Üben (Yoga, Lesen, Meditation) leben. Im Idealfall sollte er aus der Ruhe heraus (Gott, Gottüberlassenheit, Sein) für eine glückliche Welt arbeiten. Er sollte konsequent nach den fünf Grundsätzen der Gesundheit leben (gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung, Schadstoffe vermeiden, positives Denken).

Er sollte so viele spirituelle Übungen in seinen Tag einbauen, dass er spürbar im Laufe seines Leben spirituell vorankommt. Er sollte kreativ seine spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Meditation) so gestallten, dass sich die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist auflösen. Er sollte beständig auf die Effektivität seines spirituellen Weges und seines Weges der umfassenden Liebe achten.

Liebe ohne Weisheit kann oft schaden. Den Menschen in einer unspirituellen Welt spirituell zu helfen ist sehr schwierig und erfordert ein kluges Vorgehen. Wir dürfen unsere Mitmenschen weder über- noch unterfordern. Wir müssen ihnen die spirituellen Übungen geben, die sie persönlich annehmen und praktizieren können.

Orakel = Die Situation ist schwierig. Der Weg ist nicht klar zu erkennen. Betrachte genau deine Situation, deine Mitmenschen und deine persönlichen Möglichkeiten. Denke gründlich nach, überlegen dir verschiedene Handlungsstrategien und entscheide dich für die beste. Besinne dich jeden Tag auf deine Weisheit (Gefühl der Richtigkeit) und gehe kreativ und flexibel voran.

Die siegreiche Karma-Yogini: "Ich sende Licht zu ... Mein Weg der Arbeit für eine glückliche Welt ist ... Meine Probleme sind ... Mein Siegerweg ist ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Gelingen durch die tägliche Verbindung mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Lesen, Orakel) und ein sensibles Vorgehen. Taste dich Schritt für Schritt voran. So wirst du deine Ziele erreichen.

59. Neun Schwerter

Am schwarzen Himmel zeigen sich neun waagerecht liegende Schwerter. Unter den Schwertern sitzt auf einem Bett eine Frau in einem weißen Nachthemd. Sie ist traurig. Sie hält die Hände vor das Gesicht und weint.

Auf das Bettgestell ein Bild geschnitzt. Ein stehender Mensch tötet mit einem Speer einen sitzenden Menschen. Der sitzende Mensch ist die traurige Frau. Hinter dem stehenden Menschen wächst der Baum der Erleuchtung. Die Szene sagt uns: "Töte deine falschen Vorstellungen. Wachse ins Licht. Erwecke dein inneres Glück."

Auf den Beinen der Frau liegt eine schöne Bettdecke mit roten Rosen und blauen Sternzeichen. Wenn die Frau die Hände von dem Gesicht nimmt, ihre Trauer losläßt, dann kann sie ihren Weg ins Licht erkennen. Der Weg heißt Liebe (rote Rosen) und spirituelles Üben (blaue Sternzeichen).

Ein Bericht des kleinen Yogi Nils: "Nach der Krise. Es ging mir schlecht. Etwas angeschlagen bin ich immer noch. Ich ging gerade durch eine Reinigungskrise. Viele Verspannungen in meinem Körper und meinem Geist lösten sich. Manchmal gibt es auf dem spirituellen Weg Krisen. Da muss man dann hindurchgehen. Ich gehe sanft mit mir um. Ich mache viele Pausen. Ich gönne mir schöne Dinge. Ich lese hilfreiche Bücher und gehe viel spazieren.

Also was klage ich? Obwohl klagen manchmal auch ganz schön ist und einen Menschen innerlich befreit. Natürlich hätte ich lieber einen leichteren Weg. Andererseits möchte ich aber auch schnell spirituell wachsen und meine Ziele erreichen. Die Zeit des Lebens ist knapp. Mein positiver Gedanke ist heute: Es läuft alles nach Plan. Ich siege auf dem mittleren Weg mit Ausdauer, Selbstdisziplin und etwas Lebensfreude. Mit Selbstvertrauen voran."

Orakel = Nach der Krise. Besinne dich auf das Positive. Laß deine Trauer los. Öffne deine Augen. Überwinde dein Leid. Lebe deine positiven Ziele. Steh auf, werde aktiv und siege in deinem Leben. Was sind deine Lebensziele? Was ist dein Weg eines gelungenen Lebens? Vorwärts mit Weisheit, Liebe, Kraft und Ausdauer. Optimismus. Das Licht ist mit dir. Gelingen.

60. Zehn Schwerter

Götterdämmerung. Auf der Erde liegt ein toter Mensch. Er ist von einem blutroten Tuch bedeckt. In seinem Rücken stecken zehn Schwerter. Der Himmel ist schwarz. Zehn ist die Zahl Gottes. Der Mensch hat sein Ego aufgegeben. Er hat alle weltlichen Wünsche losgelassen. Er hat alles Leid in seinem Leben angenommen. Er hat sich in seinen spirituellen Weg geopfert. Er erwartet Glück nur noch von sich selbst, von seinen spirituellen Übungen und von einem Leben in Gott.

Die äußere Welt ist für ihn gestorben. Er hat sie als Illusion, als falschen Traum, als Maya erkannt. Auf der Ebene des inneren Glücks ist nur die eigene Psyche wichtig. Die äußeren Umstände des Lebens sind relativ belanglos. Es kommt darauf an wie wir denken. Falsche Gedanken führen zu innerem Unglück. Richtige Gedanken bewirken inneres Glück. Wir müssen Gedanken der Weisheit, des Friedens und der Liebe pflegen, wenn wir zu einem Leben im dauerhaften Glück (im Paradies) gelangen wollen.

Der tote Mensch liegt auf dem Bauch. Sein linker weißer Arm zeigt zu uns herüber (Vorwärts mit Reinigungsübungen). Etwas Leben ist in ihm noch vorhanden. Seine Hand formt ein Mudra (Energieerweckung durch Yogaübungen). Unter dem gelben Horizont sehen wir hinter dem großen Fluß im blauen Dunst das Land des Lichts (Paradies).

Orakel = Der Weg über den großen Fluß führt durch den Tod des Egos. Laß deine falschen Wünsche los. Nimm die Dinge an, die du in deinem Leben anzunehmen hast. Gehe konsequent den Weg deiner Weisheit und du gelangst ins Land des Lichts.

Opfer deinen Eigenwillen gegenüber dem Leben (Gott, Kosmos). Werde zu einem Nichts in Gott. Akzeptiere, dass der Willes des Kosmos (des Lebens) größer ist als deine Egowünsche. In dir wird inneres Glück entstehen und du wirst deine Welt als Paradies erfahren.

Was uns an der Erleuchtung hindert, sind hauptsächlich unsere Wünsche. Sie rauben uns unseren inneren Frieden und verhindern eine tiefe Entspannung der Seele. Unsere Wünsche sind der Motor unserer Gedanken. Wenn wir unsere weltlichen Wünsche überwunden haben, kommen unsere Gedanken zur Ruhe. Aus der inneren Ruhe entsteht dann plötzlich von alleine das innere Glück. Das Leid in unserem äußeren Leben ist zwar immer noch da, aber wir können plötzlich inmitten allen äußeren Chaos glücklich sein.

Wir müssen ins anhaftungslose Sein gelangen (Sat-Chid-Ananda) gelangen, damit sich unser Körper mit kosmischer Energie füllen kann und wir Kraft, Liebe, Frieden und Glück in uns fühlen. Was hindert dich am inneren Frieden? Denke das Mantra. "Ich lasse los ... Ich nehme an ..."

Vorwärts mit Kraft. Laß dich durch deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun) in einen Glücksmenschen (Buddha, Gott, Göttin) verwandeln. Gelingen. Überlasse dich vertrauensvoll dem Leben: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

61. Bube der Schwerter

Auf einer Anhöhe steht ein junger Mann und schwingt sein Schwert. Am blauen Himmel zeigen sich einige Wolken. Im Hintergrund rechts unten am Horizont sehen wir im blauen Dunst das gebirgige Land des Lichts. Blau ist die Farbe der Ruhe. Berge deuten auf ein Erwachen der Kundalini-Energie hin. Der blaue Yoga-Gott Shiva sitzt im Meditationssitz auf der Spitze eines Berges. Durch die Visualisierung eines Berges unter sich erdet sich der Yogi, bekommt innere Kraft und aktiviert sein Wurzelchakra (Füße, Beckenboden). Shivas Schlange erhebt sich und steigt im mittleren Energiekanal auf zum Scheitelchakra.

Wenn die Kundalini-Energie das Scheitelchakra erreicht, erlöscht das Ich-Bewusstsein und der Yogi tritt ein in die Einheit des Kosmos. Er verwandelt sich in ein Glückswesen, einen Buddha, einen Shiva, eine Shakti. Er lebt im Licht, im glückseligen Sein und im inneren Frieden. Über dem Kopf des jungen Schwertkämpfers fliegen zehn schwarze Vögel. Zehn ist die Zahl Gottes. Schwarz ist die Farbe der Nichtswerdung, der Egoauflösung. Die zehn Vögel sind ein Symbol für die befreite Seele. Der Yogi ist zu einem Jivanmukti (befreite Seele) geworden. Er hat sein wahres Selbst, sich selbst (das Glück in sich), verwirklicht.

Die Stiefel des jungen Mannes sind rot (Kraft), die Hose ist grün (Hoffnung), der Kragen ist weiß (Weisheit), die Ärmel sind gelb (Freude) und die Weste ist braun (Gelassenheit). Zwei schwarze Bäume neben seinem rechten Fuss deuten Schwierigkeiten an. Aber die Schwierigkeiten sind klein und der Yogi kann sie gut bewältigen.

Das Schwert verweist uns auf den Weg des Opferns. Der junge Mann muss seine weltlichen Anhaftungen zerschneiden. Er muss sich im Schwerpunkt auf seine spirituellen Ziele und seinen spirituellen Weg konzentrieren. Er darf weltliche Genüsse nur so weit leben, dass sie ihn nicht von seinem spirituellen Weg abbringen.

Orakel = Sieh dich als Sieger und du wirst siegen. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Denke: "Meine Ziele sind ... Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

Vertrau deiner eigenen Kraft. Wer sich selbst vertraut und konsequent seinen Weg der Wahrheit geht, der siegt auf dem spirituellen Weg. Es gibt einige kleinere Schwierigkeiten und Probleme. Geh mit Selbstvertrauen und Optimismus voran. Gelingen.

Shiva-Meditation: Shiva ist der oberste Gott im Hatha-Yoga. Wir können ihn als das Symbol für einen siegreichen Yogi sehen. Seine Hautfarbe ist blau wie die Weite des Kosmos. Shiva als kosmisches Bewusstsein kann in vielen Formen auftreten. Die bekanntesten Verkörperungen von Shiva sind der Meditierende (der übende Yogi), der Segnende (der Karma-Yogi), der unter den Füßen Kalis Liegende (das Ego opfern), der Tanzende (mit dem Leben fließen) und der Liebende (Shiva und Shakti in sexueller Vereinigung).

1. Der Sieger = Wir schütteln unsere Fäuste in Höhe des Kopfes und denken: "Ich bin ein Sieger. Ich erreiche meine Ziele. Meine Ziele sind ... ".

2. Der Starke = Wir reiben die Hände/Füße auf der Erde, visualisieren unter uns den Berg Meru und denken: "Ich sitze auf dem Berg Meru (Weltenberg). Ich bewahre Gleichmut bei Leid. Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg."

3. Der Gelassene = Wir machen große Kreise mit den Armen, visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne und denken: "Ich lebe in der großen Ordnung des Kosmos. Ich lasse meinen Eigenwillen los. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben."

4. Der Hatha-Yogi = Wir visualisieren in uns die Kundalini-Schlange (vom Beckenboden bis zum Scheitelchakra als weißen Bindfaden), bewegen die Zehen, kreisen mit den Daumen und denken: "Ich bin ein Hatha-Yogi. Ich gehe den Weg des Hatha-Yoga. Ich rette mich durch meine spirituellen Übungen."

5. Der Karma-Yogi = Wir senden allen Wesen Licht und denken: "Ich bin ein Karma-Yogi. Ich helfe allen Wesen. Mein Weg des Helfens ist ...". Shiva bedeutet übersetzt "Der Gute". Er sieht sich in allen seinen Mitwesen. Er möchte, dass alle Wesen glücklich sind.

6. Meister-Yoga = Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra, visualisieren über uns im Himmel die erleuchteten Meister und denken: "Om ... (Name des Meisters). Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

7. Shiva-Mantra = Wir reiben weiter die Handflächen vor dem Herzchakra. Wir denken mehrmals das Mantra "Om Namah Shivaya" (Ich verbinde mich mit Shiva) und spüren, wie mit dem Mantra die Energie Shivas (aller Meister, aller Yogis) in uns hineinfließt.

8. Meditation = Wir legen die Hände in den Schoß, bewegen die Zehen und denken mehrmals das Mantra "Om" im Bauch. Dann stoppen wir eine Minute alle Gedanken. Wir verweilen einige Zeit entspannt in der Meditation und kommen dann zurück.

62. Ritter der Schwerter

Am blauen Himmel fliegen Wolkenfetzen. Zwei schwarze Bäume stehen sturmgepeitscht im Wind. Ein Ritter (spiritueller Held) in einer eisernen Rüstung (Kraft) mit einem roten Umhang (Liebe) galoppiert auf einem weißen Pferd (spirituelle Reinigung) mit geschwungenem Schwert (starkem Willen) durch das Chaos. Das Land unter den Hufen seines Schimmels ist gelblich braun, ausgedörrt und ruft nach Wasser (körperlicher und geistiger Nahrung). Der Sattel des spirituellen Ritters ist mit gelben Schmetterlingen auf blauem Grund verziert. Der Ritter ist bereit sein Ego (eigenen Genuss) zu opfern, um den Menschen in seiner Welt zu helfen.

Die Welt leidet unter Hunger, Krankheit, Krieg und spiritueller Unwissenheit. Die Menschen schreien nach Hilfe. Der Weltretter kommt auf einem weißen Pferd und bringt ihnen das Wissen vom inneren Glück und von der umfassenden Liebe. Mit diesem Wissen sind die Menschen in der Lage glückliche Beziehungen aufzubauen, glückliche Familien zu haben und ihre Staaten als Glücksländer zu organisieren.

Im Moment zerstört die kapitalistische Globalisierung die Beziehungen der Menschen zueinander. Die Reichen werden immer reicher und es gibt immer mehr Arme. Über 1 Milliarde Menschen auf der Welt leiden unter extremer Armut. Extreme Armut bedeutet chronische Unterernährung, schlechte Gesundheitsversorgung, nicht genug zum Leben zu haben. Mehr als zehn Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung und vermeidbaren Krankheiten.

Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, dann ist ein Mensch superreich. Ihm gehören ein Drittel des Landes und 30 % des Dorfvermögens. 20 Menschen gehört 80 % des gesamten Reichtums des Dorfes. Ihnen geht es materiell gut. Sie haben weitaus mehr, als sie brauchen. Sie bilden die reiche Oberschicht, die Großgrundbesitzer, die Kapitalisten, die herrschende Klasse. Ihnen gehören die meisten Zeitungen, Radiosender und Fernsehanstalten. Sie können damit stark die öffentliche Meinung beeinflussen.

40 Menschen haben ausreichend Geld. Sie leben als Kleinbauern, Arbeiter, Angestellte und kleine Selbständige. 40 Menschen (40 %) sind die Armen. Die Hälfte von ihnen ist unterernährt oder direkt am verhungern. In ihrem Lebensbereich gibt es keine ausreichende Krankheitsvorsorge, starke Suchtprobleme (Drogen, Alkohol) und eine ausufernde Kriminalität. Sie wohnen in einem Slum am Rande des Dorfes und ernähren sich von der Müllkippe.

Jeden Abend versammeln sich die Armen um ein Fernsehgerät, das an eine Autobatterie angeschlossen ist. Sie sind dadurch gut über die Lebensgewohnheiten der Reichen informiert. Sie halten die Welt der Reichen für das Paradies. Mit ihrem eigenen Leben sind sie völlig unzufrieden, weil sie sich immer mit den Reichen vergleichen. Selbst wenn sie genug zu essen und Arbeit hätten, wären sie immer noch unglücklich in ihrem Leben. Sie glauben an die Ideologie des äußeren Glücks und schaffen sich dadurch beständig ihre eigene innere Hölle, der sie durch Drogen und Alkohol zu entkommen suchen.

Nach der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen ist ausreichende Nahrung ein Menschenrecht. Die Reichen sind deshalb verpflichtet, den am Hunger leidenden Menschen von ihrem Geld so viel abzugeben, dass sich alle genug zu essen kaufen können. Darüber hinaus gibt es in der Menschenrechtscharta das Menschenrecht auf Arbeit. Die Reichen sind desweiteren verpflichtet, für die gesamten Arbeitslosen der Erde Arbeit zu schaffen, ihnen ausreichend Land zur Verfügung zu stellen oder den Staaten genug Geld für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu geben.

Es gibt die Möglichkeit von ausreichender Besteuerung, Schutzgesetzen für die Armen oder einer Agrarreform. Es gibt die Möglichkeit eines globalen Marshallplans und einer globalen ökosozialen Marktwirtschaft. Und es gibt die Möglichkeit, dass die Armen sich organisieren und gemeinsam ihre Rechte durchsetzen. Es gibt viele Organisationen auf der Erde, die für eine bessere Zukunft arbeiten. Ich rufe dazu auf, sie zu unterstützen. Jeder Mensch sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beitragen, dass unsere Welt nicht im Chaos versinkt, sondern in eine glückliche Zukunft gelangt.

Orakel = Vorwärts. Rette die Welt. Arbeite für eine Welt des Glücks. Verbreite im Rahmen deiner Möglichkeiten das Wissen vom Glück, von der Liebe und vom inneren Frieden in deinem Lebensumfeld. Sieh hin bei dem Leid der Welt und deiner Mitmenschen. Was kannst du tun, um ihnen zu helfen? "Das Leid in meinem Lebensumfeld ist ... Mein Weg des Helfen ist ..." Mit Kraft voran. Opfer dein Ego. Gelingen.

Jeder Yogi kann seinen Mitmenschen Licht senden. Jeder kann regelmäßig etwas Geld spenden, damit die Hilfsorganisationen das Leben der Armen erträglicher machen können. Jeder kann in einer Hilfsorganisation mitarbeiten. Viele können einen sozialen Beruf ergreifen. Es gibt überall Menschen die Hilfe gut gebrauchen können (Arme, Alte, Einsame). Wir können in Internet die Glücksphilosophie verbreiten, unseren Freunden das Glücksbuch (oder Auszüge daraus) senden und betrübten Menschen ein positives Wort schenken.

Praktiziere jetzt die Fernseh-Meditation:

1. Erdkugel = Wir visualisieren unter uns die Erdkugel, reiben kreisend mit den Füßen/Händen die Erde und denken: "Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

2. Fernsehen = Wir bewegen segnend eine Hand und senden den Menschen im Fernsehen Licht: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Menschen im Fernsehen glücklich werden. Möge es eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks geben."

Welcher Mensch im Fernsehen hat dich heute besonders negativ oder positiv berührt? Reinige die energetische Verbindung, indem du ihn als glücklich und friedlich visualisierst. Gib ihm einen positiven Satz. Denke den Satz so lange als Mantra, bis du alle Anhaftung oder Ablehnung überwunden hast. Aggressiven Menschen kannst du Weisheit und inneren Frieden senden. Leidenden Wesen kannst du Licht und Kraft geben. Bei glücklichen Menschen kannst du dich mitfreuen.

Alles was du äußerlich siehst, bleibt als geistige Spur in deiner Seele. Erzeuge Harmonie in deinem Geist, indem du allen negativen Wesen Licht sendest und dich auf das Ziel einer glücklichen Welt konzentrierst. Damit eine glückliche Welt entstehen kann, müssen alle Menschen zu einem positiven Miteinander finden. Der erste Schritt dahin ist der Aufbau einer positiven Welt in deinem Geist.

3. Meister = Wir reiben die Hände über dem Kopf und visualieren die erleuchteten Meister (Buddha, Jesus, Laotse, Epikur, Swami Shivananda, Dalai Lama, Amma, Mutter Meera). Wir verbinden uns geistig mit ihrer Energie: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Was fällt dir jetzt ein, was du tun kannst?

63. Königin der Schwerter

Die Königin der grauen Wolken sitzt in einem weißen Kleid (Reinigungsübungen) mit einer goldenen Schmetterlingskrone auf einem steinernen Thron (innere Stabilität). Sie lebt inmitten von grauen Wolken (einer Welt des Leidens), aber ihr Kopf ist frei. Sie kann klar sehen und handeln. Geistig steht sie über dem Leid in ihrem Leben.

Ihr Thron ist mit zwei Mondsicheln (innerer Frieden), einem Engel (Liebe) und drei Schmetterlingen verziert. Die Königin trägt einen blauweißen Umhang und hält ein senkrecht nach oben zeigendes Schwert in der rechten Hand vor dem Unterbauch (Kraftchakra). Die Erde zu ihren Füßen ist gelb. Hinter der Königin stehen einige schwarze Bäume (Trauer), die aber von blauem Wasser umflossen sind (Wachstum ist möglich).

Die Tarotkarte zeigt die Königin nicht frontal, sondern seitlich. Sie blickt zur rechten Seite der Karte. Die Königin konzentriert sich nicht auf sich selbst (ihr eigenes inneres Glück), sondern auf ihre Mitwesen. Sie lebt im Schwerpunkt als Karma-Yogini (Königin der Liebe) und kann so ihr eigenes Leid vergessen. Im blauen Himmel über ihrem Kopf fliegt ein kleiner schwarzer Vogel. Die Königin ist bewusstseinsmäßig zu einem Nichts (Egoauflösung) geworden und kann dadurch aus der inneren Ruhe (Überlassenheit an das Leben) heraus handeln.

Was bedeuten die Schmetterlinge? Sie zeigen eine innere Verwandlung durch eine Egoauflösung an. Aus der Egoraupe wird durch die spirituellen Übungen ein wunderschöner Schmetterling (eine glückliche Yogini). Ein Schmetterling lebt spontan und lustbetont. Er ernährt sich von süßem Nektar. Ein erleuchteter Schmetterling (Königin der Liebe) ernährt sich von Gott (durch seine spirituellen Übungen) und schenkt allen Blumen um sich herum (seinen Mitmenschen) inneres Glück (süßen Honig).

Die Königin zeigt mit der rechten Hand ihre spirituelle Macht an (erhobenes Schwert) und segnet mit der linken Hand ihre Mitmenschen. Um das linke Handgelenkt ist ein kleines Band gebunden. Es erinnert an das Seil des Glücksgottes Ganesha. Die Schlaufe bildet einen Kreis (in der Einheit des Kosmos/in Gott leben). Mit dem Seil bindet sich Ganesha an sein spirituelles Ziel fest. Er verliert nie sein Ziel aus den Augen und erreicht es deshalb eines Tages. Die Königin der Liebe ruft uns auf zielstrebig zu üben und zu spirituellen Siegern zu werden.

Orakel = Die schlechte Nachricht ist: "Du lebst in einem Leidfeld." Was ist das Leid in deinem Leben? Die gute Nachricht lautet: "Du kannst trotzdem und gerade deswegen glücklich werden." Du kannst dein Leidfeld in ein spirituelles Wachstumsfeld (in ein Buddhafeld) verwandeln. Dein Leidfeld ist dein großer Helfer auf dem Weg zum inneren Glück. Ohne das Leid in deinem Leben würdest du dich vermutlich nie aufraffen konsequent spirituell zu üben.

Das Geheimnis eines glücklichen Lebens besteht darin, dass das Glück vorwiegend eine innere und nicht eine äußere Angelegenheit ist. Wenn das Glück vorwiegend eine innere Angelegenheit ist, dann können wir auch bei äußerem Leid im inneren Glück wachsen und sogar dauerhaft zu tiefem inneren Glück gelangen. Der Weg besteht darin, systematisch durch körperliche und geistige Übungen alle inneren Verspannungen abzubauen. Wir müssen das Leben in unserem Leidfeld so organisieren, dass wir spirituell wachsen.

Wir müssen die Selbstdisziplin entwickeln, jeden Tag konsequent unseren spirituellen Übungsplan zu erfüllen. Unser Übungsplan muss so aufgebaut sein, dass wir das Gefühl haben daran innerlich zu wachsen. Wir müssen effektiv üben, sonst kommen wir nicht ins Licht. Und wir sollten im Schwerpunkt als Karma-Yogi leben. Wir müssen unsere Mitmenschen wichtiger nehmen als uns selbst, damit sich unsere Ich-Fixierung auflöst und wir ins Einheitsbewusstsein (Sat-Chid-Ananda) gelangen.

Das Leid in deinem Leben kann ein großer Verlust (Trennung, Arbeitslosigkeit), eine schwierige Beziehung, eine Krankheit oder Einsamkeit (ein Singleleben) sein. Dein Siegerweg ist es, dich im Leidfeld auf das Positive zu konzentrieren und bewusst das Positive zu leben. Lebe nach einem klaren spirituellen Tagesplan und wandle deinen Geist in einen Glücksgeist um.

Welche spirituellen Übungen tun dir gut (Liegen/Meditation, Lesen, Gehen, Gutes tun, Genießen)? Wie viele Übungen brauchst du am Tag, damit Glück in dir entsteht? Was ist deine spirituelle Aufgabe in der Welt (dein Weg des Karma-Yoga)? Verwandel dich in eine erleuchtete Königin (Meisterin) der Liebe. Vorwärts. Gelingen.

64. König der SchwerterBild

Der Meister des Schicksals. Ein König mit einem erhobenen Schwert in der Hand sitzt auf einem steinernden Thron inmitten eines Landes des Leidens. Wir sehen eine trockene Erde zu seinen Füßen, eine gelbe Steinwüste und schwarze Bäume links und rechts. Der Himmel um den König herum ist grau und von Wolken durchzogen.

Es gibt viele Schwierigkeiten im Leben des Königs. Aber er meistert sie mit Weisheit und Kraft. Er opfert mit dem Schwert sein Ego, macht mit Selbstdisziplin seine spirituellen Übungen und verwirklicht sein inneres Glück. Auf seinem Kopf trägt er die goldene Krone eines Meisters des Glücks. Auf der Krone befindet sich ein Engel als Symbol für den erleuchteten Karma-Yogi. Zwei kleine schwarze Vögel am Himmel weisen auf eine doppelte Egoauflösung hin (auf dem Weg des Yoga und auf dem Weg der umfassenden Liebe).

Was ist der Erfolgsweg des Meisters des Glücks? Die Rückwand des Thrones ist mit zwei Mondsicheln, zwei glücklichen Menschen (Adam und Eva im Paradies) und großen Schmetterlingen verziert. Der König verwirklicht sein inneres Glück durch den Weg der Ruhe (abnehmender Mond), den Weg des spirituellen Übens (zunehmender Mond), den Weg der umfassenden Liebe (für eine glückliche Welt arbeiten) und den Weg der Freude (Schmetterlinge). Er verwandelt sich durch den vierfachen Erleuchtungsweg aus einer Egoraupe in einen goldenen Schmetterling.

Der König hat einen roten Mantel an (Meister der Liebe). Sein rechter roter Fuß berührt in der unteren Mitte der Karte die Erde (die Liebe an die Erde/alle Wesen weitergeben). Auf dem Mittelfinger seiner linken Hand steckt der Ring mit dem Stein der Weisen. Der König kennt den Weg aus innerem Eisen (Verhärtung) inneres Gold (Glück) zu machen. Er gibt sein Wissen von den fünf Elementen (Weisheit, Liebe, Frieden, Kraft, Freude) als spiritueller Meister an seine Mitmenschen weiter. Wer seinen Ring küsst, wird innerlich verwandelt.

Orakel = Großes Lob. Du bist gut. Auch wenn du schimpfst und trauerst. Du gehst mit Kraft durch alles Leid hindurch. Du verstehst es deine falschen Wünsche loszulassen, dein Ego zu opfern und immer konsequent auf dem Weg des spirituellen Übens zu bleiben. Vorwärts mit Weisheit, Liebe, Kraft und Freude. Das Licht ist mit dir. Doppeltes Gelingen als Yogi (inneres Glück) und als Karma-Yogi (du kannst deinen Mitmenschen gut helfen).

65. As der Münzen

Am Himmel erscheint eine Hand aus einer Wolke (Gott) und gibt uns eine große Münze. Die Münze ist kreisrund (in Gott leben), golden (inneres Glück) und enthält die abstrakte Zeichnung eines Menschen (zwei verbundene Dreiecke bilden eine Gestalt aus Kopf, Armen und Beinen). Unter der Münze sehen wir ein Tor aus Blumen in einer hohen Hecke. Vor dem Tor wachsen weiße Lilien (Reinigungsübungen) und im Tor rote Rosen (der Weg der umfassenden Liebe). Hinter dem Tor tauchen in der Ferne zwei blaue Berge auf (das Land des Lichts).

Der Kosmos eröffnet uns die Möglichkeit aus dem braunen Land vor der Hecke in das Land des Lichts hinter der Hecke zu gelangen. Der Weg besteht aus spirituellen Übungen (weiße Lilien) und der Arbeit für eine glückliche Welt (rote Rosen). Wenn wir uns jeden Tag mit der Münze am Himmel (unserem spirituellen Ziel, Gott, den erleuchteten Meistern) verbinden, führt uns unsere innere Stimme auf unserem persönlichen Weg zum Ziel.

Es gibt drei Wege zum Glück. Es gibt den Weg der strengen Askese (Shivaweg). Bei diesem Weg verzichtet man auf alle äußeren Genüsse und konzentriert sich vollständig auf das spirituelle Ziel. Man läßt alles Äußere los und gelangt dadurch zum inneren Frieden.

Der zweite Weg zum Glück ist das maximale Ausleben der weltlichen Bedürfnisse (Hedonismus). Wer Sex bis zur Sättigung lebt, Geld im Überfluss hat und sich alle äußeren Wünsche erfüllt, der wird ohne Zweifel auch innerlich glücklich. Leider hält dieses innere Glück nicht lange an, weil der menschliche Geist einige verrückte Eigenschaften hat. Er gewöhnt sich an das äußere Glück, und es verschwindet innerlich weitgehend. Er entwickelt ohne Unterlass neue Wünsche und macht sich damit immer wieder unzufrieden.

Den dritten Weg zum Glück (den mittleren Weg) verkörpert der Yoga-Elefant Ganesha. Er zentriert sich im Weg des inneren Glücks. Er verankert sich im Schwerpunkt in Gott, im Licht, in der Spiritualität. Und er lebt etwas auch seine weltlichen Bedürfnisse. Er gibt seinem Körper und seinem Geist, was sie brauchen, ohne sich von ihnen tyrannisieren zu lassen. Er gibt sich jeden Tag so viel Freude (Genuß, schöne Dinge), dass er seinen spirituellen Weg positiv gehen kann.

Swami Shivananda (1897 bis 1963) praktizierte in seiner Jugend den Weg des strengen Übens (den Shivaweg). Im Alter wurde er milde und lehrte vorwiegend den Ganeshaweg. Er wurde zu einer Personifizierung eines dicken Buddhas der Freude. Er schrieb das Gedicht des glücklichen Übens: "Iß etwas, trink etwas, sprich etwas, schlafe etwas, habe etwas Gesellschaft, bewege dich etwas, mach etwas Yoga und Meditation. Sei gut, tu Gutes, erkenne dein wahres Selbst und sei frei."

Orakel = Der Kosmos bietet dir eine große Chance an. Ein Tor tut sich auf. Du musst den Weg nur gehen. Du musst dich klar für das spirituelle Ziel entscheiden. Dann wird der Kosmos dich jeden Tag auf deinem Weg führen. Du wirst das Ziel erreichen. Du wirst eines Tages das innere Glück verwirklichen und dauerhaft im Licht leben.

Die Erleuchtung ist freiwillig. Kein Mensch wird von den erleuchteten Meistern zum Glück gezwungen. Der Weg der spirituellen Selbstverwirklichung ist schwer. Er führt oft durch Krisen, Zweifel und mühevolle Wegstrecken. Ohne eine klare Entscheidung für das Ziel des inneren Glücks können wir unseren spirituellen Weg nicht langfristig durchhalten.

Es ist förderlich, sich jeden Tag auf das spirituelle Ziel zu besinnen, die erleuchteten Meister um Hilfe zu bitten und sich einen positiven Leitsatz (Tagesvorsatz, Tagesstrategie) zu geben. Triff heute eine klare Entscheidung. Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist deine Vorstellung von einem gelungenen Leben? Programmiere dein Unterbewusstsein auf Glück und halte jeden Tag die Programmierung durch eine kleine spirituelle Übung aufrecht (Gebet, Lesen, Orakel, Meditation).

Packe das Geschenk aus. Denke: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Meine Entscheidung heute ist ... Ich gelobe als spiritueller Sieger zu leben. Mit der Hilfe des Kosmos werde ich meine Ziele erreichen." Wenn du dich für den spirituellen Weg entschieden hast, feier den Tag und deinen Entschluss. Bekräftige deine Entscheidung durch ein Ritual der Freude.

66. Zwei Münzen

Der Himmel ist hellblau. Auf dem grauen Weg des Lebens tanzt ein Mann in einem grünen Kleid und grünen Schuhen. Er trägt einen roten Gürtel (Kraft). Der Mann ist optimistisch und voller Hoffnung. Die Dinge sind im Moment nicht allzuschwer (hellblauer Himmel) und er ist ein guter Tänzer. Er wird auf seinem spirituellen Weg siegen. Der Hut, die Arme und Beine sind rot (Liebe). Der Mann lebt im Schwerpunkt als Karma-Yogi und übersteigt dadurch sein Ego. Er arbeitet für das Ziel einer glücklichen Welt und erhält daraus Liebe, Kraft und Freude für seinen eigenen Weg.

In den Händen jongliert er links und rechts eine goldene Münze. Die beiden Münzen sind durch ein grünes Band verbunden, das eine liegende Acht bildet. Am Horizont sehen wir ein Meer mit großen Wellen und zwei Segelschiffen. Ein Schiff fließt eine Welle herauf und das andere Schiff fließt eine Welle herab. Das Leben ist ein ewiges Auf und Ab. Ein Mensch des inneren Glücks tanzt klug mit den Ereignissen des Lebens. Durch seinen spirituellen Weg hält er sich im inneren Gleichgewicht. Die beiden Haupttechniken (zwei goldene Münzen) dazu sind seine Körperübungen (Yoga, Meditation, Gehen, Liegen) und seine Geistesübungen (positives Denken, Lesen, als Karma-Yogi leben).

Wie können wir in einem wechselhaften äußeren Leben innerlich im Gleichgewicht bleiben? Wir leben in der Ruhe und handeln aus der Ruhe heraus. Wenn der Körper und der Geist ruhig sind, können sie leichter gelassen bleiben. Wir gönnen uns öfter mal etwas Schönes. Wir stoppen unsere negativen Gedanken und konzentrieren uns auf das positive Denken. Wir machen uns keine übertriebenen Sorgen um unsere Zukunft, sondern konzentrieren uns aus das richtige Verhalten im Alltag.

Im Yoga gibt es die Figur des tanzenden Shiva. Der Yogi Shiva opfert als erstes sein Ego. Mit seinen Füßen zerstampft er seinen Eigenwillen. Er übergibt sich dem Willen des Lebens. Er nimmt alles so an wie es ist und fließt positiv mit dem Leben. Er konzentriert sich auf seine Mitmenschen (segnende Hand) und vergißt dadurch weitgehend seine eigenen Probleme.

Um Shiva herum sehen wir Gott als einen großen Feuerkreis. Shiva lebt im kosmischen Bewusstsein. Er denkt vom Gesamtsystem des Lebens her und kann dadurch sich selbst loslassen. Er sieht den Kosmos als eine große Ordnung, in der alles seinen Platz hat.

Orakel = Leben ist ständige Veränderung. Das einzig Sichere im Leben ist der ewige Wandel. Ein Weiser verankert sich in der Ruhe (in Gott) und im positiven Fließen mit den Dingen. Er haftet an keiner äußeren Erscheinung an und hält mit seinen spirituellen Techniken seine Seele im Gleichgewicht. Er sieht das äußere Leben als einen vergänglichen Traum an und konzentriert sich auf die Entwicklung des inneren Glücks.

Beziehungen dauern nicht ewig. Das Leben dauert nicht ewig. Es gibt im Leben Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Winter stirbt das Alte, damit das Neue im Frühjahr beginnen kann. Auf ein Erdenleben folgt das nächste. Auf Leid folgt Glück. Und auf Glück folgt Leid. Nur das innere Glück ist ewig, wenn man die richtigen Techniken beherrscht. Ein Meister des Lebens verankert seinen Geist dauerhaft im Licht und tanzt klug mit den äußeren Erscheinungen des Lebens. Er verzichtet auf sein Ego und erhält dadurch ein Leben im Glück.

Fließe flexibel mit dem Chaos. Tanze positiv mit dem Leben. Vorwärts. Gelingen. Was sind heute deine Sorgen? Was kann schlimmstenfalls passieren? Nimm es an und gewinne dadurch inneren Frieden. Was ist dein hilfreicher positiver Gedanke? "Mein positiver Gedanke ist ..."

67. Drei Münzen

Ein Bildhauer arbeitet in einer Kirche an einer kunstvoll verzierten Säule. Die Kirche ist ein Symbol für Gott, für das Leben im Licht, für das große Ziel. Die Säule steht für den Weg. Damit unser Weg ins Licht gelingt, brauchen wir einen guten Plan. Rechts im Bild sehen wir den Baumeister mit einer Zeichnung. In den spirituellen Büchern sind genaue Anweisungen für den Weg ins Licht (in ein Leben in Gott) enthalten. Neben dem Meister in dem grüngepunkteten Umhang und mit der weißen Schriftrolle steht der Abt des Klosters. Er ist der Chef der Kirche. Wir können ihn als unser höheres Selbst, unsere innere Weisheit ansehen.

Um den spirituellen Weg erfolgreich zu gehen, sollten wir am besten zwei Helfer haben: ein spirituelles Buch (eine spirituelle Lehre) und unsere eigene Weisheit. Eine gute spirituelle Lehre ist aber keine Garantie für den Sieg auf dem spirituellen Weg. Der Schüler muss den Weg auch konsequent und effektiv gehen. Dazu muss er in einem guten Kontakt mit sich selbst sein. Er sollte in sich spüren, wann welche Regeln des spirituellen Buches anzuwenden und wann sie nicht anzuwenden sind.

In der Spitze der Säule sind drei Münzen abgebildet. Unser spiritueller Sieg hängt ab von einer guten spirituellen Lehre, der täglichen Verbindung mit den erleuchteten Meistern und von uns selbst (Weisheit, Ausdauer). Symbolisch stehen dafür unter den Münzen ein Mensch mit dem Plan, ein Mönch mit der Glatze (Gott/die innere Stimme kann durch das Scheitelchakra in uns eintreten) und der Handwerker mit Hammer und Meißel (wir mit unseren spirituellen Übungen).

Orakel = Geh nach einem guten Plan voran. Mit einem guten Lebensplan erhälst du eine gelungenes Leben. Mit einem guten Tagesplan wird dein Tag ein Erfolg. Stell einen guten Plan auf und halte dich konsequent daran.

Der griechische Philosoph Antisthenes (Schüler von Sokrates, Meister von Diogenes) lehrte: "Das größte Glück ist es glücklich zu sterben." Wie ist dieser wundervolle Ausspruch zu verstehen? Wir sollten so leben, dass wir an unserem Todestag mit uns und unserem Leben zufrieden sind.

Antisthenes meint mit "glücklich sterben" insbesondere "erleuchtet" zu sterben. Wer mit einem erleuchteten Bewusstsein in das Jenseits eintritt, gelangt dort in die Lichtwelt. Wer vor oder bei seinem Tod zur Erleuchtung gelangt, erntet das größte Glück im Kosmos.

Die entscheidende Frage für jeden Menschen lautet: "Wohin willst du nach deinem Tod kommen?" Willst du in einen Glücksbereich oder einen Leidbereich kommen? Wenn du in einen Leidbereich kommen willst, solltest du möglichst egoistisch leben. Wenn dein Tod ein Tor in einen Glücksbereich sein soll, solltest du nach den Grundsätzen Weisheit, Liebe, Frieden und Selbstdisziplin leben.

Nach Buddha kann jeder Mensch seine Zukunft wissen. Es gibt im Kosmos das klare Gesetz des Karma. Wer Gutes tut, wird Gutes ernten. Wer konsequent an seinem inneren Glück arbeitet, wird es eines Tages verwirklichen. Was wir heute tun, bestimmt unsere Zukunft. Was wir jetzt spirituell beginnen, wird sich in der Zukunft in unserem Leben verwirklichen.

Was sind deine Ziele? Was willst du in deinem Leben erreichen? Was ist dein guter Plan? Lebe nach einem guten Plan. Vorwärts. Gelingen.

68. Vier Münzen

Ein reicher König sitzt auf einer steinernen Bank. Er besitzt vier große Münzen. Eine Münze hält er krampfhaft vor seinem Herzen fest. Eine Münze befindet sich auf seinem Kopf und zwei Münzen liegen unter seinen Füßen. Der Himmel und die Erde sind grau. Der König erlebt seine Welt als grau. Er ist nicht zufrieden mit sich und seinem Leben. Sein Problem besteht darin, dass er seinen Genugpunkt nicht kennt. Der griechische Philosoph Epikur lehrte: "Wer sein Genug nicht kennt, hat niemals genug."

Grundsätzlich müssen wir unsere weltlichen Wünsche klar begrenzen, wenn wir nicht zu ihrem Opfer werden wollen. Wir sollten bei allen weltlichen Dingen unseren Genugpunkt definieren. Wir sollten uns genau überlegen, wie viel an äußeren Dingen für uns notwendig ist. Das sollten wir uns geben.

Und dann sollten wir zur Zufriedenheit finden und keine weiteren äußeren Wünsche in uns entstehen lassen. Wenn sie entstehen, sollten wir sie durch klares Nachdenken überwinden. Wir erkennen ihren neurotischen Gehalt, lassen sie innerlich los, überwinden sie mit einem positiven Satz, sind etwas traurig, werden innerlich ein Nichts und leben wieder im Schwerpunkt als Mensch des inneren Glücks.

Für alle Hatha-Yogis hat der Weise Patanjali die zehn Yoga-Gesetze aufgestellt. Patanjali war ein guter Kenner des menschlichen Geistes. Er kannte die Maßlosigkeit der weltlichen Wünsche. Deshalb gab er allen Yogis die Übung der Zufriedenheit. Sie sollten nicht nach äußerem Reichtum streben, sondern sich auf ihr spirituelles Ziel konzentrieren und mit sich und ihrem Leben zufrieden sein.

Die zehn Yoga-Gesetze nach Patanjali sind: 1. Gewaltlosigkeit (Ahimsa), 2. Wahrhaftigkeit (Satya), 3. Rechtschaffenheit (Asteya), 4. Weisheit (Brahmacharia), 5. Einfachheit (Aparigraha), 6. Verehrung des spirituellen Ziels (Ishvara-Pranidhana), 7. Egoopfer (Shaucha), 8. Zielstrebigkeit (Tapas), 9. Lesen (Svadhyaya), 10. Zufriedenheit (Santosha).

Orakel = Nichts ist selbstverständlich. Nichts Äußeres gehört in Wirklichkeit dir. Du hast auf nichts einen Anspruch. Es ist das Recht des Lebens dir alles jederzeit wegzunehmen. Alle äußeren Dinge wurden dir nur geliehen, damit du spirituell daran wachsen kannst. Das Ziel des Kosmos ist nicht dein äußeres, sondern dein inneres Glück. Die Aufgabe des Menschen ist es nicht ein äußerer, sondern ein innerer König zu werden. Wer das erkennt, ist dankbar auch für die kleinen Dinge des Lebens.

Es war einmal ein Sufi-Meister, der schenkte seinen Schülern einen Apfel mit einer schlechten Stelle und erklärte: "Das ist der Paradiesapfel." Die Schüler konzentrierten sich auf die schlechte Stelle und waren unzufrieden. Der Meister sah vorwiegend den ganzen Apfel und lebte dadurch im Licht.

Alles ist gut so. Erkenne deine Welt als Paradies und sei glücklich. "Ich lebe im Paradies, weil ... (ich das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden kann)." Finde deinen Genugpunkt an äußeren Dingen. Begrenze deine weltlichen Wünsche. Sei zufrieden mit dem, was du hast: "Mein Genugpunkt ist ... Ich bin zufrieden, weil ..."

69. Fünf Münzen

Zwei arme Menschen gehen durch den Schnee. Die Frau ist barfuss. Sie besitzt keine Schuhe. Der Mann humpelt und stützt sich auf Krücken. Beide leiden unter dem Leben. Aber der Mann in dem blauen Umhang trägt eine Glocke um den Hals. Er ist ein Wissender. Er kennt den Weg des inneren Glücks. Ihm macht die äußere Kälte nicht viel aus, weil es in ihm warm ist. Mit seinem Wissen kann er auch der Frau helfen.

Mitten im Schneegestöber erscheint in der schwarzen Nacht über den beiden Armen ein leuchtendes Kirchenfester mit fünf goldenen Münzen. Die Welt braucht die fünf positiven Werte Weisheit, Frieden, Liebe, Kraft und Freude. Nur durch die weltweite Verbreitung von positiven Werten kann die innere und äußere Armut der Menschen überwunden werden. Die Aufgabe der Wissenden ist es, die Weisheit vom inneren Glück mit ihren Mitmenschen zu teilen.

Vor einigen Jahren befragte ich die Menschen in meinen Gruppen nach ihren negativen Eigenschaften. Ich verteilte anonyme Fragebögen und erhielt ein genaues Bild von den westlichen Menschen in der heutigen Zeit: "Ich habe das Bedürfnis zu jammern. Ich bin kraftlos. Zweifel und Ängste plagen mich. Ich sehe leicht alles negativ. Ich möchte meine alte Zufriedenheit wiederfinden. Ich verschwende meine Kraft für unwichtige Dinge. Ich kann oft nicht Nein sagen. Ich habe zu wenig Selbstbewusstsein. Ich kann nicht alleine sein. Ich bin nicht dankbar genug für schöne Dinge." Wenn ich diese Aufzählung lese, treten mir die Tränen in die Augen. Wir tun nach außen hin meistens so, als ob wir immer gut drauf sind. In unserem Inneren sieht es oft ganz anders aus.

Orakel = Heute hilft dir der Weg des Mitgefühls. Er befreit dich von der Anhaftung an dein Leid. Er öffnet dein Herz und heilt dich seelisch und körperlich. Denke mehr an andere Menschen als an dich. Konzentriere dich mehr auf das Leid deiner Mitmenschen als auf dein eigenes Leid. Wünsche, dass alle Menschen auf der Welt glücklich sind. Lebe aus dieser Zielvision heraus.

1. Leid bewusst machen= Wir legen die Hände in den Schoß, bewegen die Zehen und denken das Mantra: "Ich verbinde mich mit dem Leid auf der Welt." Wir visualisieren ein leidendes Wesen, dessen Leid uns gerade emotional berührt. Dieses Wesen kann ein leidender Freund, ein Tier, ein Mensch aus unserer Nachbarschaft oder ein Mensch aus den Nachrichten sein.

2. Leid abgeben= Wir reiben abwechselnd rechts und links mit den Füßen die Erde und denken: "Ich gebe das Leid an die Erde (an Gott) weiter." Wir spüren die Erde und visualisieren die ganze Erdkugel unter uns. Wir konzentrieren uns beim Mantra vollständig auf die Erde unter uns. Wir denken das Mantra so lange, bis alles Leid durch uns hindurch geflossen ist und wir es vollständig an die Erde (oder an Gott) abgegeben haben.

3. Licht senden = Wir bewegen segnend eine Hand vor dem Herzchakra und denken: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Mein Weg des Helfen ist ... "

Ein Armer hilft dem anderen. So gelangen beide ins Licht. Wenn du genau die Welt um dich betrachtest, dann weißt du, wo deine Hilfe gebraucht wird. Du wirst erkennen, was in der jeweiligen Situation konkret zu tun ist. Welche Fähigkeiten und Möglichkeiten besitzt du? Wo kannst du helfen? Was kannst du tun? Vorwärts. Gelingen auf dem Weg des Mitgefühls und der umfassenden Liebe.

Für Menschen in Beziehungen bedeutet diese Karte, dass sie ein Glücksteam bilden sollen. Wenn beide positiv zusammenarbeiten, können sie eine glückliche Beziehung erhalten. Wichtig ist, dass beide nach den Werten Liebe, Wahrheit, Frieden, Glück und Treue leben. Sie müssen Konflikte positiv lösen und den gemeinsamen guten Weg finden. Sie sollten das Leid in ihrem Leben annehmen und sich auf die gemeinsame Entwicklung des inneren Glücks konzentrieren.

70. Sechs Münzen

Ein Kaufmann gibt zwei Armen etwas von seinem Reichtum ab. Der Kaufmann steht und die beiden Armen sitzen. Die beiden Armen können sich nicht selbst helfen. Sie können sich nicht selbst aus ihrer Armut befreien. Sie brauchen die Hilfe des Kaufmannes. Nur der Kaufmann besitzt das Potential, mit dem die Armen gerettet werden können. Um ihn herum sind am Himmel wie ein Heiligenschein sechs goldene Münzen angeordnet.

Der Kaufmann gibt mit der rechten Hand. In der linken Hand hält er eine Waage. Er verteilt seinen Reichtum gerecht an die Armen. Er gibt jedem Armen, was er genau braucht. Der eine Arme hat einen grünen und der andere einen blauen Umhang. Der grüne Arme braucht Hoffnung und Zuversicht. Der Kaufmann stärkt ihn mit Liebe und positiven Sätzen. Der blaue Arme braucht Kraft. Der Kaufmann lehrt ihn den Weg der fünf Grundsätze der Gesundheit (gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung, spirituelle Übgungen, positives Denken).

Orakel = Begreife dich als reich. Du bist ein spirituell Wissender. Stehe zu deinem Reichtum. Wirke auf deine Art als spiritueller Meister für deine Mitmenschen. Was besitzt du an äußeren oder inneren Dingen? Was kannst du deinen Mitmenschen geben? Wie kannst du ihnen helfen ihre innere oder äußere Armut zu überwinden?

Lebe im Schwerpunkt als Karma-Yogi (Vater/Mutter aller Wesen). Gelange zur Erleuchtung durch den Weg der umfassenden Liebe: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg. Mein Weg des Gebens (Gutes tun) ist ..."

Wir können unseren Freunden das Wissen vom inneren Glück schenken. Wir können sie mit positiven Sätzen aufmuntern. Wir können in Hilfsorganisationen mitarbeiten (Mitglied, Förderer, Aktivist) oder einen sozialen Beruf ergreifen. Wir können als Yoga- oder Glückslehrer die Menschen in unserer Welt spirituell stärken. Wir können die vielfältigen Möglichkeiten des Internets zur Verbreitung des Glückswissens nutzen. Du bist reich. Erkenne das. Schenke deinen Reichtum der Welt. Gelingen.

71. Sieben Münzen

Ein Mann steht vor einem grünen Weinstock. Alles wächst und gedeiht gut. Die Früchte sind noch nicht erkennbar. Der Weinanbauer wartet ab. Er stützt die Hände und sein Kinn auf den Stiel seiner Hacke. Das Kleid und die Schuhe des Mannes sind grün. Er ist voller Hoffnung und Optimismus. Die blauen Arme und weisen auf innere Ruhe hin. Der Himmel ist hellblau. Die Situation ist nicht besonders schwierig. Alles Weitere hängt jetzt von der Sonne, von der Erde, von der richtigen Feuchtigkeit und letztlich vom Schicksal ab. Der Kosmos ist der Herr über das Schicksal und nicht der Bauer. Der Bauer kann nur tun, was zu tun ist und ansonsten dem Leben seinen Lauf lassen.

Unter dem Wurzelchakra des Mannes sehen wir in der Ferne den Berg der Erleuchtung. Der Bauer ist ein Symbol für den spirituell Übenden. Ein Yogi kann nur jeden Tag seine körperlichen und geistigen Übungen machen. Er kann die Ernte nicht erzwingen. Erleuchtung erfolgt aus der Gnade des Kosmos heraus. Das innere Glück entwickelt sich zu seiner Zeit und von alleine. Die Aufgabe des Yogis ist es sich innerlich zu reinigen.

Ist der Körper des Yogis bereit für die spirituelle Energie, füllt Gott das leere (gereinigte) Gefäß. Die sieben goldenen Münzen erscheinen im Leben des Yogis. Die sieben Münzen verweisen auf die sieben Hauptchakren eines Menschen: das Wurzelchakra (Gelassenheit), das Unterbauchchakra (Kraft), der Solarplexus (Macht), das Herzchakra (Liebe), die Kehle (Kommunikation), das Stirnchakra (Klarheit) und das Scheitelchakra (Einheit).

Wenn die sieben Chakren von ihren Verspannungen befreit sind, steigt im mittleren Energiekanal die Kundalini-Energie (Erleuchtungsschlange) auf. Es beginnt mit der goldenen Münze zwischen den Füßen des Yogis. Das Wurzelchakra öffnet sich und die Energie fließt von den Füßen/Zehen her in den Yogi, bis er sich innerlich wie ein Weinstock voller Weintrauben füllt. Die Weintrauben werden durch die sechs Münzen am Weinstock angedeutet.

Der Weinbauer hält den Stiel seiner Hacke in der Position des mittleren Energiekanales. Wenn die Energie das Scheitelchakra erreicht, vereinigt sich der Geist des Yogis mit Gott. Sein Ich-Bewusstsein erlischt und er erwacht in ein Leben im Licht. Er ist eins mit sich, mit der Welt und mit allen Wesen um sich herum.

Im Yoga sehen wir uns als Instrument des Lebens (kleines Rädchen im Kosmos). Wir erfüllen unsere Aufgabe und überlassen das Ergebnis dem Schicksal. Wir verspannen uns nicht durch eine übertriebene Zielstrebigkeit. Das ist die Hauptlehre der Bhagavadgita. Im Christentum bevorzugt man den Begriff Gottüberlassenheit (Dein Wille geschehe). In der chinesischen Philosophie (Laotse) ist vom Nichtstun die Rede. Das Leben in Gott (im anhaftungslosen Sein) fühlt sich an wie ein Nichtstun, obwohl man gleichzeitig alles tut (nach dem Prinzip der Richtigkeit lebt).

Orakel = Warte ab. Alles entwickelt sich von allein. Komm nach der anstrengenden Arbeit zur Ruhe. Entspanne dich. Erhole dich. Du hast getan, was zu tun war. Überlasse das Ergebnis jetzt dem Kosmos. Lebe in der Ruhe und aus der Ruhe (dem Sein) heraus. Geh einfach mit dem Prinzip der Richtigkeit weiter voran.

Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern und übergebe ihnen dann die Verantwortung für deinen spirituellen Weg. Sie besitzen die Eigenschaften Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht. Sie kennen deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie wissen, was wann für dich richtig ist. Und sie haben die Macht dein Leben positiv zu steuern. Sie können dir im richtigen Moment die richtigen Gedanken und Energien senden.

Lebe in der großen Gottüberlassenheit. Handel aus deiner inneren Stimme (Gefühl der Richtigkeit) heraus. Laß das Licht der erleuchteten Meister durch dich zu deinen Mitmenschen fließen. Lebe frei und unbeschwert wie ein Kind, auf das die Mutter (der Kosmos, das kosmische Bewusstseinsfeld, das höhere Selbst) immer aufpasst. Alles kommt wie es kommt und alles ist richtig so. Überlasse dich dem Leben, sei glücklich und liebe alle Wesen um dich herum. Mehr brauchst du im Moment nicht zu tun. Lebe einfach das Leben.

72. Acht Münzen

Ein Handwerker sitzt auf einer Holzbank und bearbeitet fleißig acht goldene Münzen. Der Himmel ist hellblau. Gott ist ihm wohlgesonnen. Acht ist eine Zahl der Liebe, der Harmonie und des Karma-Yoga. Die Münzen enthalten die Zeichnung eines Glücksmenschen (abstrakt durch zwei Dreiecke). Der Handwerker ist ein spiritueller Meister. Er hilft seinen Schülern zur spirituellen Selbstverwirklichung zu kommen. Er unterstützt sie auf dem Weg des inneren Glücks.

Der Meister hat acht Schüler (acht Münzen). Acht Menschen stellen eine kleine Gruppe dar. Wir können den Meister als einen Yogalehrer ansehen, der eine Yogagruppe leitet. Der Meister kann aber auch ein Vater oder eine Mutter mit mehreren Kindern sein. Es kann sich hierbei um eine Lehrerin mit ihren Schülern, eine Kindergärtnerin mit ihren Kindern, einen Chef mit seinen Mitarbeitern oder einen Vereinsvorsitzenden mit seinem Verein handeln. Entscheidend ist, dass der Mensch in der Führungsrolle die ihm anvertrauten Menschen in ihrem inneren Glück stärken will.

Wer Menschen in ihrem inneren Glück voranbringen will, muss ihnen positive Werte wie Wahrhaftigkeit, Friedfertigkeit, Liebe, Selbstdisziplin und Lebensfreude beibringen. Er muss ihnen diese Werte vorleben und sie ihnen so vermitteln, dass sie sie annehmen und umsetzen können. Das ist in der heutigen Zeit des Egoismus und der Konsumideologie keine leichte Aufgabe.

Der Meister trägt eine Kleidung aus fünf Farben. Die Schuhe sind grün (Hoffnung). Das Hemd ist blau (innere Ruhe). Die Hose ist rot und deutet hier auf Kraft und Selbstdisziplin hin. Der Mann geht seinen Weg des Helfens konsequent und mit großer Ausdauer.

Die Schutzweste des Meisters ist schwarz. Er überwindet durch die Arbeit für seine Mitmenschen sein Ego. Er stellt nicht seine eigenen Wünsche, sondern die Bedürfnisse seiner Leute in den Mittelpunkt. Er gelangt so durch den Weg des Karma-Yoga in die Nichtswerdung des Egos und in ein kosmisches Bewusstsein. Die schwarze Weste ist sein Durchgangstor zur Erleuchtung.

In den Händen hält der Meister einen Hammer und einen Meißel. Mit dem Meißel prägt er den goldenen Münzen die Zeichnung eines erleuchteten Menschen ein. Sechs Schüler sind auf ihrem Weg des inneren Glücks schon fortgeschritten. Sie hängen wie eine Himmelsleiter vor dem Meister an der Wand. Eine Münze liegt auf der Erde. Ein Schüler ist noch sehr den weltlichen Genüssen verhaftet. Jeder Meister hat auch einen kleinen Schüler, um den er sich besonders kümmern muss.

Letztlich sollte kein Mitglied der Familie spirituell verloren gehen. Alle sollten im Laufe eines oder mehrerer Leben ihr inneres Glück verwirklichen und dann nach ihrem Tod dauerhaft ins Paradies (in einen Glücksbereich im Jenseits) gelangen. Auf den Paradiesweg weist die senkrechte Anordnung der sechs fertigen Münzen an der Wand von der Erde zum Himmel hin.

Hinter dem Rücken des Meisters befindet sich in der Ferne eine kleine Burg. Der Meister lebt in Gott und handelt aus Gott heraus. Er verbindet sich jeden Tag mit seinen erleuchteten Meistern und geht aus seiner inneren Weisheit heraus den Weg des Helfens. Er siegt auf seinem Weg, weil das Licht mit ihm ist. Durch den Weg der umfassenden Liebe verwirklicht er sein eigenes höheres Selbst (die Burg hinter ihm) und bringt auch seine Familie ins Licht (die goldenen Münzen vor ihm).

Orakel = Bring deine Familie (Gruppe, Freundeskreis) ins Licht. Mit Selbstdisziplin und Ausdauer voran. Du wirst dein inneres Glück verwirklichen und auch die dir nahen Menschen ins Licht führen. Verbinde dich jeden Tag auf deine Art mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Orakel, Lesen, Meditation), höre auf deine innere Stimme (Gefühl der Richtigkeit) und finde kreativ deinen Weg der Arbeit für eine glückliche Welt. Gelingen. Das Licht ist mit dir.

Welche Fähigkeiten und Möglichkeiten besitzt du? Wie kannst du deiner Familie (Gruppe, Freundeskreis) spirituell helfen? Wo brauchen dich deine Mitmenschen? Was ist deine spirituelle Aufgabe? Erfülle sie und wachse daran ins Licht: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

73. Neun Münzen

Die Meisterin des Geistes steht in einem orangenen Gewand mit aufgemalten Blumen (innere Harmonie) in einer grünen Landschaft (äußere Harmonie). Sie hält einen gezähmten Falken auf der linken erhobenen Faust. Der Falke ist der eigene Geist der Frau. Sie beobachtet und beherrscht ihre Gedanken. Dadurch kann sie dauerhaft im Licht (im inneren Glück) bleiben. Der Himmel um ihren Kopf herum ist gelb. Er symbolisiert das ewige Leben im Licht.

In der Welt der Meisterin des Geistes gibt es viele Probleme. Sie lebt in einer Wolke aus Problemen. Die Probleme umgeben sie wie die Sterne die Erde. Und genau dadurch bleibt sie innerlich im Gleichgewicht.

Sie akzeptiert zuerst einmal grundlegend, dass das Leben auf der Erde überwiegend aus Problemen besteht. Im zweiten Schritt betrachtet sie die Probleme genau und bringt sie in eine positive Ordnung. Sie gibt jedem Problem den richtigen Platz in ihrem Leben. Sie löst jedes Problem so weit wie möglich. Wenn eine äußere Lösung erreichbar ist, setzt sie die notwendigen Schritte durch. Wenn keine äußere Lösung möglich ist, findet sie eine innere Lösung. Für jedes äußere Problem gibt es zumindest eine innere Lösung.

Ein Yogi lebt in zwei Welten. Er lebt in der Welt der Dualität (materiellen Welt) und in der Welt des Lichts (in Gott). In der Welt der Dualität (aus Gut und Schlecht) verhält er sich nach dem Grundsatz der Richtigkeit. Er lebt weise und kann dadurch viel Leid vermeiden. Wer konsequent gesund lebt (gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung), kann zwei Drittel aller Krankheiten vermeiden. Den Rest akzeptiert er, geht positiv damit um und erhebt sich anschließend in die Welt des Lichts.

In der Welt des Lichts sind geistig alle Probleme aufgelöst, weil alle Gedanken zur Ruhe gekommen sind. Ohne anhaftende Gedanken und mit einer tiefen Entspannung leben wir in der Energie Gottes. Es gibt nur noch Frieden, Liebe und Glück. Wir können dann aber auch für diese Zeit nicht mehr in der Welt der Dualität handeln, weil alle Dualität energetisch überwunden ist. Wenn wir äußerlich handeln wollen, müssen wir uns durch einen Gedankenimpuls in die Welt der Dualität einklinken. Wir konzentrieren uns auf das Leid unserer Mitmenschen, erwecken den Willen zu helfen und schon sind wir wieder da. Ein Yogi aktiviert seinen Geist durch ein Mantra (Vorsatz, positiven Gedanken, Wunsch, ein äußeres Ziel).

Die Meisterin des Geistes trägt auf ihrem Kopf eine rote Kappe. Sie lebt im Schwerpunkt als Karma-Yogini für das Ziel einer glücklichen Welt. Der erste große Weg auch auf der Erde (in der Welt der Dualität) vorwiegend im Licht zu leben ist der Weg der umfassenden Liebe.

Der zweite große Weg sind die spirituellen Übungen. Wir leben in der Ruhe und aus der Ruhe (dem Sein) heraus. Wir halten unseren Geist mit den Techniken Gehen (Stress herausgehen), Liegen (Meditation, viele kleine Pausen im Alltag) und Gedankenarbeit (Selbstbesinnung, Orakel) beständig im positiven Bereich. Wir erwecken durch Yogaübungen (Gottheiten-Yoga, Kundalini-Meditation) immer wieder unsere Kundalini-Energie.

Rechts am Horizont befindet sich die Burg der Erleuchtung, das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung (in Gott leben). Eine kleine Schnecke links auf dem Weg vor den Füßen der Meisterin des Geistes sagt uns: "Langsam voran." Die Meisterung des Geistes ist ein langer Weg. Es ist eine große Kunst das Leben im Licht und das Leben in der materiellen Welt in Einklang zu bringen.

Die Meisterin des Geistes ist von roten Weintrauben umgeben (inneres Glück). Am Horizont sehen wir links und rechts einen Erleuchtungsbaum. Die beiden Bäume symbolisieren die Aktivierung des linken und rechten Energiekanals (Idala und Pingala) durch spirituelle Übungen (zum Beispiel die Wechselatmung, linkes und rechtes Nasenloch abwechselnd zudrücken). Wenn die beiden seitlichen Energiekanäle im Körper gereinigt sind, erwacht von alleine die Energie im mittleren Kanal (Sushumna, Kundalini), steigt in der Mitte des Körpers auf und bringt den Geist ins Licht (gelber Himmel).

Hinter den Bäumen tauchen am Horizont die blauen Berge der Erleuchtung auf. Die Meisterin des Geistes legt ihre rechte Hand auf die goldenen Münzen, die sich auf der Erde links und rechts neben ihr befinden und von Weintrauben umgeben sind. Sie rettet sich jeden Tag durch ihre spirituellen Techniken, die aus geistigen Übungen (Falke), körperlichen Übungen (Erleuchtungsbäume und Erleuchtungsberge) und dem Weg der umfassenden Liebe (rote Kopfbedeckung, herzförmiger Mantelkragen) bestehen.

Orakel = Was sind deine Probleme? Wie kannst du sie lösen? Welche spirituellen Übungen bringen dich ins Licht? Arbeite an deinen negativen Gedanken. Meister deinen Geist. Vorwärts. Gelingen.

Verdränge deine Probleme nicht, sondern lebe klug damit. In den Nachrichten im Rundfunk und Fernsehen werden wir jeden Tag mit vielen schrecklichen Dingen konfrontiert. Wie kann man in einer so schrecklichen Welt glücklich sein? Zuerst sollten wir erkennen, dass die Welt grundsätzlich aus guten und schlechten Dingen besteht. In den Nachrichten werden die gute Dinge weitgehend ausgeblendet und die schlechten Dinge systematisch gesammelt. Das Fernsehen vermittelt uns aus kommerziellen Gründen eine falsche Weltsicht.

Wir sollten uns nicht mit schlechten Nachrichten überfordern. Da Bilder sehr suggestiv sind, sehe ich meistens keine Nachrichten im Fernsehen, sondern lese lieber die Google News im Internet. Was wichtig für mich ist, vertiefe ich. Was mich zu stark belastet, überfliege ich. Und bearbeite es anschließend geistig. Ich sende den Opfern und den Tätern Licht und hilfreiche Gedanken.

Die größte Schwierigkeit auf dem Weg der umfassenden Liebe ist die Feindesliebe. Es gibt die negativen Menschen auf der Welt. Sie gehören zum Leben auf der Erde dazu. Damit wir unser inneres Glück aufrechterhalten können, müssen wir sie positiv integrieren. Das geschieht, indem wir zuerst begreifen, dass es nur ihr Ego ist, was sie verblendet. Die Menschen an sich sich nicht schlecht. Sie sehnen sich wie wir nach Liebe und Glück. Nur gehen sie aufgrund ihrer spirituellen Unwissenheit den falschen Weg. Statt positiv zu denken und zu meditieren, versuchen sie durch äußeren Reichtum inneres Glück zu erlangen und verursachen dadurch bei ihren Mitwesen oft viel Leid.

Wir meditieren auf die Feinde in unserer Welt. Welchen Menschen empfindest du momentan als deinen Feind? Wer hat dich verletzt? Wem möchtest du verzeihen? "Ich verzeihe ... (einem negativen Menschen aus den Nachrichten, einem mir nahen Menschen/Partner/Eltern/Kind, meinem Schicksal/Gott/dem Leben)."

Wer gibt dir nicht, was du brauchst? Sieh diesen Menschen in seiner Egofixierung und sende ihm Licht: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Mein positiver Gedanke ist heute ... "

74. Zehn Münzen

Der alte Meister mit seinen weißen Haaren sitzt unauffällig an einem Torbogen vor dem Eingang der Stadt. Er trägt einen Mantel aus roten Weintrauben (inneres Glück) und magischen Zeichen (spirituelles Wissen). Zehn Münzen formen das Bild eines Erleuchtungsbaumes. Der alte Meister ist erleuchtet. Er lebt in Gott (in der Einheit des Kosmos), im Sein (in der Ruhe) und im Glück. Aus dem Sein heraus hilft er spirituell seinen Mitmenschen. Vor dem Meister stehen zwei weiße Hunde (spirituelle Schüler).

Der Torbogen bildet die Grenzen zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Spiritualität. Im Torbogen befinden sich ein Mann, eine Frau und ein Kind. Der Mann hält einen Speer in der Hand. Die Menschen in der materiellen Welt sind mit ihren Berufen und ihren Beziehungen vollständig beschäftigt. Sie kämpfen, lieben und streiten sich.

Der Weise wohnt vor dem Tor der Stadt. Er gehört nicht zur Welt der Menschen dazu. Er hilft seinen Menschen, aber er lebt in einer anderen Dimension. Er hält sich abgeschieden von den Suchtenergien der Welt und kann dadurch seine Erleuchtungsenergie bewahren. Er bevorzugt es unauffällig zu leben, damit er nicht in die Streitigkeiten und Kämpfe der Menschen hineingezogen wird. Er wirkt vorwiegend als geheimer Meister. Er trägt einen Tarnmantel. Er tarnt sich als klein, normal und unbedeutend.

In Indien wird ein erleuchteter Meister verehrt. Er sitzt auf einem Thron und die Menschen werfen sich vor ihm nieder. Im Westen gibt es die Philosophie der Gleichheit. Es hat sich deshalb ein westlicher Typ des erleuchteten Meisters herausgebildet. Ein westlicher Meister hebt sich nicht hervor. Er läßt sich nicht verehren.

Erleuchtung steht über allen Vorstellungen. Sie ist letztlich unberechenbar. Wer seinen Mitmenschen auf dem spirituellen Weg helfen will, muss unberechenbar sein. Er darf auch im richtigen Moment kraftvoll sein. Ein spiritueller Meister betrachtet genau die Situation. Wie kann er am besten die Energie des inneren Glücks in seinen Mitmenschen erwecken? Braucht er dazu ein Wort der Kraft, der Weisheit, der Liebe, des Friedens oder der Freude? Jedes kraftvolle Handeln muss genau dosiert sein. Ist es zu stark, erzeugt es innere Abwehr. Ist es zu schwach, hilft es den Menschen nicht.

In meinen Yogagruppen sitze ich grundsätzlich zu Beginn einfach nur in meiner Ruhe da. Ich lächel freundlich und verhalte mich unauffällig. Wir machen zusammen Körperübungen und bauen eine gute Energie auf. Und dann gebe ich den Menschen manchmal einen positiven Satz oder ein Wort zum Meditieren. Ich spüre genau in die Gruppe, welches Wort das jetzt sein muss. Und dann bin ich zum Schluß wieder der kleine unbedeutende Yogalehrer, den alle nur lieb und nett finden.

Orakel = Halte dich eher im Hintergrund. Bleibe klein und unauffällig. Verstricke dich nicht in die Kämpfe deiner Mitmenschen. Helfe ihnen als geheimer Meister. Helfe vorwiegend den Menschen, die um deine Hilfe bitten. Wirke durch die Kraft deiner Argumente und durch deine positive Ausstrahlung. Trete nicht als Meister, sondern als Freund aller Wesen auf.

75. Bube der Münzen

Ein junger Mann in einer grünen Kleidung (Hoffnung) mit einer roten Kopfbedeckung (Liebe) hält eine große goldene Münze vor seinem Gesicht. Er betrachtet die Zeichnung auf der Münze. Er besinnt sich auf seine Vision (Zielidee) von sich selbst. Er verbindet sich mit seinem spirituellen Vorbild (Buddha, Jesus, Shiva). Der Himmel ist gelb (Optimismus), das Land unter seinen Füßen ist grün (Wachstum) und in der Ferne leuchtet blau der Berg der Erleuchtung.

Rabbi Nachman war ein kleiner ängstlicher Jude. Er lebte im 18. Jahrhundert in Polen und wollte gerne die Erleuchtung verwirklichen. Sein Meister war der große Baal-Schem, der Begründer des Chassidismus (Tanzen, Feiern und spirituelles Üben). Im Alter von 26 Jahren pilgerte der kleine Rabbi zu Fuß von Polen ins heilige Land. Er brauchte für die Reise sieben Jahre. Es gab tausend Schwierigkeiten und immer irgendwelche Probleme. Rabbi Nachman musste jeden Tag an seinen Ängsten arbeiten.

Auf der Rückreise brach er zur Erleuchtung durch. Er erklärte: "Auch Kleine können siegen. Jeder kann das höchste Ziel erreichen. Es gibt keine Angst, die man nicht auflösen kann. Es ist wichtig zu seiner Kleinheit zu stehen, sich genau so anzunehmen wie man ist, und auf dieser Basis konsequent an sich zu arbeiten. Auch ein Erleuchteter muss nicht perfekt sein. Auch ein Meister darf klein, schwach und ängstlich sein." Rabbi Nachman stand auch als Erleuchteter zu seinen Fehlern und Schwächen.

Orakel = Selbstbesinnung. Besinne dich auf deine Ziele und deinen Weg. Nimm dich so an wie du bist. Der Yogaweg beginnt grundsätzlich an dem Punkt, wo du gerade stehst. Sonst ist es nicht dein Weg. Klein sein zu können ist ein Weg zum inneren Frieden. Wer sich als klein erkennt, löst sein Ego auf und erwacht ins Licht.

Akzeptiere dich mit deinen Fehlern und Schwächen. Du darfst klein sein. Du darfst Fehler haben. Du darfst traurig, wütend und ängstlich sein. Auch Kleine können spirituell siegen, wenn sie sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden und konsequent im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Weg des inneren Glücks gehen. Das ist die Gnade des Meister-Yoga: Was uns an spirituellen Kräften fehlt, bekommen wir von unseren Meistern. Sie übertragen uns auf geistigem Weg die Energien, die wir für den spirituellen Sieg brauchen. Wir müssen uns nur jeden Tag mindestens einmal auf unsere Art (Beten, Lesen, Orakel, Meditation) mit ihnen verbinden.

Wenn du dich für den täglichen Meister-Yoga entschieden hast, wird sich dein Weg wie ein inneres Ringen anfühlen. Die Energien der erleuchteten Meister werden dich reinigen und dabei viele negative Gedanken aufwühlen. Du musst jeden Tag konsequent Gedanken der Weisheit, der Liebe, des Friedens, der Kraft und der Lebensfreude pflegen. Du wirst viele Jahre denken, dass du spirituell nicht vorankommst. Die Erleuchtung kommt nicht wann du es willst, sondern wenn der Kosmos es für dich vorgesehen hat.

Zielstrebig voran. Du wirst siegen. Optimismus. Das Licht ist mit dir. Denke das Mantra: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

76. Ritter der Münzen

Ein Ritter in einer eisernen Rüstung sitzt auf einem schwarzen Pferd. Er betrachtet die goldene Münze mit der Zeichnung eines Glücksmenschen (der Idealvorstellung von sich selbst und seinem Leben), die er vor seinem Herzen in der Hand hält. Der Helm des Ritters ist mit Eichenlaub verziert, ebenso die Stirn des Pferdes. Der Ritter ist ein Sieger. Er hat beschlossen in seinem Leben zu siegen. Er hat einen klaren Siegerwillen und auch die zu einem Sieg notwendigen Fähigkeiten (ausreichendes Wissen, Selbstdisziplin, Liebe zum Ziel). Der Himmel ist gelb. Er ist dem Yogi wohlgesonnen. Die Gnade ist mit ihm.

Das Pferd steht vor einem großen braunen Acker. Es ist Frühling. Der große Beginn. Die Erde ist bereits umgepflügt. Sie wartet auf das Einsetzen der Saat. Welche Frucht möchtest du in deinem Leben ernten? Wer weltlichen Reichtum erlangen will, muss weltliches Saatgut in den Acker seines Lebens einsetzten. Er muss weltliche Ziele anvisieren. Weltliche Ziele sind die berufliche Karriere, eine glückliche Beziehung, eine glückliche Familie, viel äußerer Lebensgenuss. Wer inneren Reichtum anstrebt, der sollte eine spirituelle Saat pflanzen. Er sollte im Frühjahr seines Lebens Weinstöcke pflanzen, um im Herbst inneres Glück trinken zu können.

In der Ferne hinter dem Acker sehen wir links den Berg der Erleuchtung und rechts zwei Erleuchtungsbäume. Zwei Erleuchtungsbäume weisen auf einen zweifachen spirituellen Weg hin. Sie verweisen uns auf den Weg des spirituellen Übens (Yoga, Meditation, Gehen, Lesen) und auf den Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun, für eine glückliche Welt arbeiten). Der Weg der Liebe wird auch durch das rote Zaumzeug des Pferdes und den roten Umhang des Ritters angedeutet. Der Ritter ist ein Doppelyogi. Er ist ein Jnana-Yogi (Weisheit, Selbsterleuchtung) und ein Karma-Yogi (umfassende Liebe) in einem.

Um seine Ziele zu erreichen, muss der Ritter ein Opfer bringen. Er muss auf etwas verzichten, um spirituell siegen zu können. Das Pferd ist schwarz. Schwarz ist die Farbe der Trauer, der Egoauflösung, der Nichtswerdung und des Eintritts ins kosmische Bewusstsein.

Orakel = Bestelle deinen Acker. Setze Glückspflanzen ein, entferne alles weltliche Unkraut, pflege jeden Tag dein inneres Wachstum, helfe deinen Mitmenschen und ernte ein Leben voller Glück. Der Yogi mit dem großen Schatz. Du kennst das spirituelle Ziel und den spirituellen Weg. Du hast die Fähigkeit spirituell zu siegen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.

Was sind deine Ziele? Was sind deine spirituellen Übungen? Um dein inneres Glück zu entwickeln, musst du etwas Zeit opfern und eine tägliche Selbstdisziplin erbringen. Du kannst auf einem sanften Weg vorangehen, aber ohne Opfer und Selbstdisziplin geht es nicht. Was ist dein Opfer für deine spirituellen Ziele?

Die drei zentralen Übungen des inneren Glücks sind Lesen (tägliche Geistesreinigung), Liegen (Meditieren) und Gehen (Sport). Es ist hilfreich jeden Tag fünfzehn Minuten im Liegen oder Sitzen zu meditieren. Eine gute Meditation findest du beim König der Münzen (goldener Buddha). Eine gute Gehmeditation (Yoga-Walking) zeige ich dir jetzt. Gehe jeden Tag 20-30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde.

1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra "Wut". Was ärgert dich heute? Befreie dich! Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: "Ich bin traurig, weil...".

2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?

3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.

4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? "Orange, violett, blau ...".

5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra "Erde". Atme eine Minute in die Füße hinein.

6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras. Sende alle Wesen Licht und denke: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Gib einem Mitmenschen einen positiven Satz. "Mein positiver Satz ist ..."

7. Denke die Zahlen von 1 bis 20 im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.

8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein (laß das Licht um dich kreisen). Fülle dich mit Licht (atme das Licht ein) und denke mehrmals das Wort "Licht" als Mantra.

9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.

10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Yoga-Walking ist deine tägliche Pilgerfahrt ins Licht. Wenn du richtig pilgerst, verwandelst du dich beim Pilgern in eine Göttin des Glücks. Gehe am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art.

Lobe dich und freue dich. Das tägliche Gehen gibt dir die notwendige Kraft für deinen spirituellen Weg. Es macht dich zu einem spirituellen Sieger. Yoga-Walking ist Erleuchtung beim Gehen. Das ist der ultimative Kick! Das ist Gesundheitstraining, Stressabbau und inneres Glück in einem. Yoga-Walking ist der große Sieg. Probiere es aus und bleibe dabei, wenn es dir gut tut. Sonst überlege dir eine andere Gesundheitsübung. Wie du spirituell siegst, ist deine persönliche Entscheidung. Hauptsache du siegst!

77. Königin der Münzen

Die Königin des Paradiesbewusstseins erfährt ihre Welt als Paradies. Alles ist richtig so wie es ist. Alles ist gut so. Sie lebt im Wesentlichen, in Gott, im inneren Glück und in der umfassenden Liebe. Ihr inneres Glück bewirkt ein umfassendes positives Denken. Wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst sind, verschwinden die negativen Gedanken.

Die Königin der Münzen praktiziert Paradies-Yoga. Sie übt es ihre Welt als Paradies zu erkennen. Sie denkt konsequent positiv. Das Bewusstsein vor dem Tod beeinflusst das Bewusstsein nach dem Tod. Wer vor dem Tod erleuchtet ist, ist es auch nach dem Tod. Wer vor dem Tod ein Paradiesbewusstsein hat, steigt als Seele nach dem Tod automatisch ins Paradies auf. Wer vor dem Tod nicht erleuchtet ist, kann sich durch ein Gebet (Om alle erleuchteten Meister), eine Meditation (Kundalini-Meditation, Gedankenstopp) und ein Mantra (Ja, Om) ins Licht bringen.

Es gibt drei Arten des Paradiesbewusstseins. Es gibt im Jenseits drei große Bereiche in der Lichtwelt. Es gibt das Paradies der Formen (Blumenland, schöne Bergwelt, goldene Stadt), das Paradies der positiven Energien (Heiligen, Buddhas) und das Paradies ohne Formen (Satyaloka, der Ort der höchsten Wahrheit).

Wir denken positiv und erleben dadurch unsere Welt als Paradies. Nach dem Tod gelangen wir dann in das Paradies der Formen. Wir sehen es je nach unserem Glauben als Garten voller Früchte, als schöne Bergwelt, als goldene Stadt (Palast Brahmas, das himmlische Jerusalem) oder als fröhliches Paradiesdorf. Hier können wir mit unseren Freunden und Verwandten unser gewohntes Erdenleben fortführen.

Die zweite Art des Paradiesbewusstseins konzentriert sich auf positive Energien. Wir erheben uns über den Bereich der Formen und leben vorwiegend aus den Energien der Liebe, des Friedens und des Glücks heraus. Im Jenseits gelangen wir dann in einen Bereich aus Glücksenergie, den wir uns als ein großes Energiemeer vorstellen können. Nach der Yogalehre befindet sich in der Mitte des Paradieses der Formen (Berge, Täler, Quellen, Bäume, Blumen) ein großer See. In der Mitte des Sees wohnen die Erleuchteten, die Heiligen, die Götter (die Glücksgöttin Lakshmi auf einer Lotusblume/Seerose).

Das dritte Paradies ist das höchste Paradies. Es ist der Glücksbereich ohne Formen. Wir können es als Sonne, Licht, reines Sein begreifen. Es ist Gott selbst, das Leben in Gott, das Ruhen in der höchsten Wahrheit, in der umfassenden Liebe und im vollständigen Frieden. Hier kommen alle Gedanken und alles Handeln zur Ruhe. Die Seelen in diesem Paradiesbereich sind einfach nur glücklich und ruhen im Glück. Sie handeln nicht mehr. Bei der höchsten Erleuchtung erlischt jedes Gefühl für sich selbst. Übrig bleibt nur das Bewusstsein von Glück, Einheit und Sein.

Die Königin der Münzen trägt ein rotes Kleid (Liebe), ein weißes Hemd (Reinheit) und hält eine goldene Münze im Schoß (Glück). Sie lebt in allen drei Paradiesbereichen gleichzeitig. Um sie herum sehen wir den Garten Eden voller grüner Wiesen, eine Girlande aus roten Rosen, gemalte Früchte und spielende Engel auf ihrem Thron.

Der Thron in der Mitte der Karte ist bereits der Übergangsbereich in das zweite Paradies. Wir visualisieren uns in der Mitte des Paradieses als erleuchtet (Gott/Göttin, Heiliger, Buddha). Wir sehen uns als Königin der Münzen (Glücksgöttin Lakshmi) und erwecken dadurch unsere Erleuchtungsenergie. Wir werden zu übenden Yogis (Yoga der Energie). Wir aktivieren durch Körperübungen (Energiestellungen/Mudras) und Visualisierungen (Gottheiten-Yoga/Mantras) das Glück in uns. Wir erfahren das Spiel der Glücksenergien in unserem Körper.

Die Königin konzentriert sich dann auf die goldene Münze in ihrem Schoß, sieht den Kosmos als Kreis (Ganzheit, Einheit) und erweckt so ihr kosmisches Bewusstsein. Sie erhebt sich über alle Formen (die Welt der Dualität) und gelangt mit ihrem Geist in die höchste Lichtwelt (ins Sat-Chid-Ananda).

Auf ihrem Kopf sehen wir eine goldene Krone (geöffnetes Scheitelchakra, Einheitsbewusstsein) und um die Königin herum ein gelbes Licht (gelben Himmel, im Licht leben). Im Hintergrund erscheinen die blauen Berge der Erleuchtung (Aktivierung des Wurzelchakras) und neben ihrem Thron sitzt ein kleines Kaninchen. Die erleuchtete Seele ist ein Kaninchen (Kind) in Gott. Sie empfindet sich als geborgen in Gott (der Natur) und ist voller Sanftmut gegenüber allen Mitwesen.

Orakel = Erkenne deine Welt als Paradies. Zähle fünf positive Dinge auf: "Positiv in meinem Leben ist ..." Welcher Gedanke läßt dich deine Welt als positiv empfinden: "Mein Paradiesgedanke ist ..." Für Nils lauten die Paradiesgedanken: "Alles ist richtig so wie es ist. Ich lebe im Wesentlichen. Ich lebe in den Energien der Liebe, des Friedens und des Glücks. Ich bin glücklich in meiner Yogiwelt."

Paradies-Meditation: 1. Du bist im Paradies. Wie sieht dein Paradies aus? Was muss alles in deinem Paradies vorhanden sein, damit du dich glücklich fühlst? "In meinem Paradies im Himmel gibt es ..."

2. Stell dir eine schöne Landschaft voller Sonne, Blumen, Obst, friedlicher Tiere und glücklicher Menschen vor. Es ist eine Welt der Fülle. Jeder hat das, was er braucht. Wie siehst du im Paradies aus? Schaffe ein Paradiesbild von dir. "Mein Paradiesbild von mir ist ...(Ich bin eine Göttin, ein Buddha, ein Engel, ein Yogi, eine Yogini, eine Erleuchtete ...) "

3. Sende allen Wesen auf der Erde vom Paradies aus Licht. Übertrage vom Paradies aus allen deinen Freunden die Energien, die sie für ein glückliches Erdenleben brauchen. Bewege segnend eine Hand: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

4. Bring dein Paradies auf die Erde. Verwandel deine Welt in ein Paradies. Was brauchst du um glücklich zu sein? Gib es dir geistig: "Ich stelle mir vor, in meinem Leben gibt es ... (Traummann, Traumberuf, Traumhaus, Traumreise). Ich bin in meinem Traumleben.)" Spüre, wie Glück in dir entsteht. Lebe kreativ geistig deine Wünsche aus und erzeuge dadurch Glück in dir.

5. Mach dir den Tag schön. Geh sanft und liebevoll mit dir um. Denke konsequent positiv.

78. König der Münzen

Der König des inneren Glücks sitzt zufrieden auf seinem Thron. Er trägt einen Mantel mit aufgemalten roten Weintrauben. Die Weintrauben sind ein Symbol für das innere Glück. Der König hat sein Ziel erreicht. Er lebt im Licht. Er ist innerlich voller Glück. Er kennt das Ziel der Erleuchtung und den Weg dort hin. Er kann als Sat-Guru (spirituell Wissender) seinen Mitmenschen auf dem Weg des inneren Glücks helfen.

Um den König herum sehen wir einen schönen Garten voller Weinpflanzen, eine Burg und gelbes Licht (einen gelben Himmel). Der Garten ist das Paradies. Der König erfährt seine Welt als Paradies. Er ist glücklich und zufrieden mit seinem Leben. Er sieht überall das Gute, Gott, das Positive. Die Burg steht für die spirituelle Selbstverwirklichung. Der König des inneren Glücks lebt in Gott (in der Einheit des Kosmos) wie in einer festen Burg.

Die Opferung des Egos wird durch die vier Stierköpfe an den Ecken des Thrones ausgedrückt. Unter seinem Weintraubenmantel trägt der König eine eiserne Rüstung. Für uns sichtbar lugt nur ein eiserner Fuß hervor. Der König geht weiterhin den Weg des spirituellen Übens. Er macht jeden Tag ausreichend seine spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Meditation, positives Denken).

Den Sieg des Königs auf dem Weg des inneres Glücks drückt das Tarot durch die goldene Münze mit dem fünfeckigen Stern in der linken Hand (Glücksmensch), den Herrscherstab mit der Lichtkugel in der rechten Hand (kosmisches Bewusstsein) und durch die goldene Krone auf dem Kopf aus (der Meister des inneren Glücks). Der König sitzt entspannt auf seinem Thron (er lebt in der Ruhe und im Glück) und geht gleichzeitig den Weg der umfassenden Liebe (er trägt ein rotes Tuch um den Hals). Das ist der beste Weg dauerhaft das innere Glück zu bewahren und beständig im inneren Glück zu wachsen.

Als Swami Shivananda (1887-1963) nach sechs Jahren konsequenten Yogaübens das Ziel des inneren Glücks erreicht hatte, schrieb er: "Mein Herz ist voll. Mein Reich ist ohne Grenzen. Mein Reichtum ist unerschöpflich. Meine Freude ist unbeschreiblich." Nach seiner Erleuchtung war es sein größtes Glück seinen Mitmenschen auf dem spirituellen Weg zu helfen. Er entwickelte dazu den Yoga der Synthese aus Hatha-Yoga (Körperübungen), Jnana-Yoga (Lesen), Karma-Yoga (Liebe) und Bhakti-Yoga (Meister-Yoga). Seine große Vision war eine glückliche Welt, in der alle Menschen positiv zusammenarbeiten.

2001 erschien Swami Shivananda dem Autor des Glücksorakel im Traum und gab ihm die Botschaft: "Meister-Yoga ist der Weg auf dem die meisten Menschen das spirituelle Ziel erreichen können. Wer sich jeden Tag auf seine Art mit den erleuchteten Meistern verbindet, dem wird beständig aus der geistigen Welt geholfen."

Orakel = Was ist dein spirituelles Vorbild? Hänge dir ein Bild von Buddha, Shiva, Jesus, Amma, Mutter Meera, der Glücksgöttin Lakshmi, dem König oder der Königin der Münzen an die Wand oder kopiere es in deinen Computer. Stelle eine schöne Statue auf. Besinne dich jeden Tag auf dein spirituelles Vorbild. Identifiziere dich mit ihm. Erwecke durch die Visualisierung die Kundalini-Energie in dir. Verbinde dich mit seinen Energien und wachse so ins Licht.

Wie kannst du heute dein inneres Glück erwecken? Welche Übungen brauchst du? Der schnellste Weg ins Licht ist die Vorbild-Meditation. Durch die Visualisierung einer Gottheit (eines erleuchteten Vorbildes) kann man schnell in die Energie des Glück gelangen. Probiere die Goldener Buddha-Meditation aus:

1. Goldener Buddha = Wir visualisieren am Himmel über unserem Scheitelchakra einen goldenen Buddha (eine Glücksgöttin, Jesus Christus, unser Glücksvorbild). Wir reiben die Handflächen über dem Kopf und denken: "Om goldener Buddha im Himmel. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir denken das Mantra so lange, bis sich das Himmelschakra öffnet, die Himmelsenergie zu uns herab fließt und unseren Körper mit Glück füllt.

2. Licht = Wir bewegen segnend eine Hand vor dem Herzchakra und denken: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

3. Kosmos = Wir legen die Hände in den Schoß, kreisen mit den Daumen, bewegen die Zehen und denken: "Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich lebe in der großen Ordnung der Natur. Ich fließe positiv mit dem Leben. "

4. Mantra = Alle Bewegungen kommen zur Ruhe. Der Rücken ist gerade und der Bauch ist entspannt. Wir denken die Zahlen von 1 bis 20 in unserem Körper. Wir bringen mit dem Mantra unseren Geist zur Ruhe.

5. Gedankenstopp = Wir stoppen eine bis drei Minuten alle Gedanken völlig. Wenn Gedanken auftauchen, schieben wir sie mit Kraft wieder weg. Durch das radikale Gedankenstoppen bringen wir unseren Geist schnell ganz zur Ruhe.

6. Entspannung = Wir entspannen uns. Die Gedanken und Gefühle (Wünsche, Wut, Trauer) können kommen und gehen, wie sie wollen. Unser Körper und unser Geist reinigen sich von selbst. Wenn wir die Meditationskraft etwas locker lassen, können sich unsere inneren Verspannungen von alleine lösen. Wir beobachten einfach nur unser inneres Geschehen und bleiben dabei in einer leichten Meditation.

Verspannungen entstehen durch Stresssituationen. Wenn sie sich auflösen, tauchen die Stresssituationen alle kurz noch einmal auf. Gefühle der Wut, Trauer, Sehnsucht und Angst entfalten sich und lösen sich auf. Wenn die Gefühle nicht fließen, findet kein Reinigungsprozess statt.

Notfalls können wir etwas nachhelfen. Wir denken bewusst an eine stressreiche Situation (Angst, Wut, Trauer, Sucht). Wir bringen den Lösungsprozess durch ein gezieltes Denken in Gang und lassen dann das bewusste Denken los. Wir lassen sich die Gedanken und Gefühle von alleine weiter entwickeln und sich irgendwann beruhigen.

In dieser Stufe der Meditation gibt es zwei große Fehler. Der erste Fehler besteht darin, dass wir zu stark meditieren. Dann tauchen keine Probleme auf, und es lösen sich keine inneren Verspannungen. Der zweite Fehler ist das bewusste Denken. Wir lösen gezielt unsere Probleme oder verfallen in Tagträume. Der richtige Weg ist es, nur ein passiver Beobachter der eigenen Emotionen zu sein. Wir steuern die Dinge nicht bewusst. Wir beobachten interessiert, was alles aus unserem Inneren auftaucht. Wir lassen im Zustand der Ruhe alle inneren Prozesse geschehen, alles löst sich von alleine und plötzlich sind wir im Glück.

7. Zurückkommen = Wir bewegen die Hände und Füße. Wir strecken und räkeln uns. Wir sind wieder da und bewahren unser inneres Glück auch in unserem Alltag. Wir leben als Glücksmensch im Licht und aus dem Licht heraus. Wir gehen optimistisch in unsere Zukunft.

 

Impressum
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Copyright 2009 Nils Horn, Hamburg. Eine private Weitergabe ist erlaubt. Mögen viele Menschen durch das Glücksorakel ihren Weg zum Glück finden. Möge es eine glückliche Welt geben.