Über die Liebe

- Nils Horn -

..Brooklyn Museum - Lakshmi Naryana Frontispiece from the 'Tula Ram' Bhagavata Purana.jpg.. .....

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, 
sind ihre Wege auch schwer und steil. 
Wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, 
auch wenn sie deine Träume zerschmettern wird. 

Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist; 
und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer, 
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl. 

Glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, 
denn die Liebe lenkt deinen Lauf, 
um am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren; 
und dann einzuschlafen mit einem Gebet auf den Lippen. 

(Khalil Gibran)

 


Hallo, hört mich jemand?
(von Agnes)

Ist denn da denn niemand? Seit Tagen keine Post im Briefkasten, keine Email, kein Telefon. Wieso meldet sich bloß keiner? Ich habe das Gefühl, von der Welt abgeschnitten zu sein. Dabei bin ich überhaupt nicht eingeschneit, der Strom ist nicht ausgefallen und der Akku meines Handys ist voll. 

Ich scheine plötzlich nicht mehr existent. Da kommt mir doch die Zeile eines Liedes in den Sinn: Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich... Mein Ego ist ganz schön angekratzt, kann ich euch sagen. An Tagen wie diesem fühle ich mich, als ob ich von einem schwarzen Loch im All angesaugt werde und niemand mehr Notiz von mir nimmt. 

Gibt es denn außerhalb dieser vier Wände wirklich niemanden, der mal mit mir sprechen will oder wenigstens mal eine kurze Mail schreiben, damit ich weiß, dass ich für die Außenwelt doch noch nicht ganz abhanden gekommen bin. Also, wenn mich doch jemand hört, dann lasst mir doch bitte, bitte ein Echo zukommen. Sonst muss ich morgen als erstes in der Rheinischen Post nachsehen, ob ich schon drinstehe, bei den Todesanzeigen. Haaalo, Haaaaalllooo... 
 
Meinungen: Gut dass du dich bemerkbar machst! Wirkliche Sorgen musst du dir aber erst machen, wenn dich auf der Straße keiner mehr zurückgrüßt, weil du dann unsichtbar geworden bist...;-)) 

Hallo Agnes, es gibt Tage, da geht es mir ähnlich - ich fühle mich dann UNSICHTBAR, was bei meiner Figur und Körpergröße ganz schön schwierig ist ;-))) 

Hab dich zwar nicht gehört, aber wenigstens gelesen. Daraus können wir mal vorsichtig schließen, dass du noch unter den Lebenden weilst. Ich übrigens auch. Glaub ich mal!

 



Mein Traum
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Ich bin Maike und 13 Jahre alt. Meine Hobbys sind Sport und Musik hören und dazu singen oder tanzen. Wenn ich alleine zu Hause bin, hab ich meistens totale Langeweile. Da keiner da ist nutz ich das zum Singen. Singen mach ich für mein Leben gerne. Ich gehe auf das Gymnasium. Dort hab ich meine beste Freundin Victoria kennen gelehrnt, die ist voll nett. Sie und ich suchen immer noch vergeblich nach einem Boyfriend. Aber das kann ja auch noch warten. Doch manchmal spielen meine Liebessinne ein bisschen verrückt. Macht nix. Ich halt sie unter Kontrolle. *g*! Wie jedes Kind hab ich natürlich auch einen Traum. Ich will Superstar werden.

Yogi Nils: Meine Liebessinne spielen auch manchmal verrückt. Und ich habe auch einen Traum. Ich wünsche eine glückliche Welt ohne Hunger und Leid. Als Weltretter hat man nie Langeweile. Das ist sehr gut. Superstar möchte ich nicht werden. Mir reicht es ein kleiner Yogi zu sein. Und Superstar und Popstar im Fernsehen anzusehen. Dann weiß ich, dass ich wieder die Welt retten muss.

 



SO EINE LIEBE (Gedicht von Doro)
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Wenn ich einen Wunsch frei hätte,
ich würde mir,
eine wahnsinnige Liebe wünschen.....

...die mich packt.
Wie der Wind ,
eine winzige Feder
und mich auf und davon zu wirbeln.

Eine unfassbare Liebe,
die mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen bringt.

Als Frei und Glücklich....
....außer Rand und Band zu sein.

Eine,die mich ungeniert,
aus meinem Kopf katapultiert,
hoch hinaus zu ein Empfinden,
dass sich selbst nicht fassen kann.

Eine Liebe,
die verückt und süchtig macht....
...die ganze Welt lachend in die Tasche steckt.

By Doro

Nils: Hallo Doro, schön mal wieder etwas von dir zu hören. Ich hoffe es geht dir gut. Dein Gedicht verwirrt mich etwas. Du hast doch einen Freund. Sehnst du dich trotzdem immer nach mehr? Das kann ich verstehen. Sehnen ist menschlich.

Ich sehne mich auch nach Liebe. Aber ich weiß gar nicht, ob ich es wirklich will. Ich war schon oft sehr verliebt und hatte für einige Zeit glückliche Beziehungen. Aber alles ist vergänglich. Und nach dem Glück kommt immer eine genauso große Zeit der Trauer und des Loslassens. Ich setze mehr auf die Erleuchtung, auf das eigene innere Glück. Ich stelle mir dann vor, auf dieser Basis etwas mit dem Leben zu tanzen. Leider klappt es bei mir im Moment weder mit der Erleuchtung noch mit dem Tanzen. Alles Liebe Nils

Rockkonzert


Gestern war ich auf einem Rockkonzert. Es fand im Hamburger Schanzenviertel statt, wo ich früher als Student gelebt habe. Ich wanderte nach dem Konzert noch einmal durch die alten Straßen und suchte die Orte meines früheren Lebens in meiner Ex-Familie auf. Mich erfaßte etwas Wehmut, aber so löst man alte Anhaftungen auf. Das Leben ist ewiger Wandel und das begreift man gut durch ein Wiedersehen mit alten Geschichten. Auch auf dem Rockkonzert waren die Menschen älter geworden. Ich sah viel graue Haare. Auch 68iger werden älter. Nur ich nicht. Ich fühle mich immer noch wie 25. Ein Yogi bleibt innerlich immer jung. Das merkte auch die Frau, die neben mir stand und den wilden Klängen unserer Jugendzeit lauschte. Neben einem Yogi zu stehen ist gefährlich. Er kann alle Gedanken und Gefühle lesen. (An alle Jungendlichen: Bitte hier nicht weiterlesen) Ihr Becken sprach zu mir: "Ich habe lange keinen Sex mehr gehabt!" Ich spürte ihr Herz in meinem Herzchakra. Liebe lag in der Luft. Sie blickte sich öfters scheu nach mir um. Ich tat so, als merke ich nichts... Ist die Geschichte spannend genug? Was erwartet ihr jetzt von einem alten Yogi? Natürlich hat er alle weltlichen Anhaftungen überwunden und strahlt nur Luft und Liebe aus. Jedenfalls schaffte ich es mich aus der Umklammerung weltlicher Energien zu befreien, mich nach dem Ende des Rockkonzerts auf meinen Motorroller zu setzen und in meine einsame Yogihütte zu fliehen. Nachts wachte ich auf, weil sich Verspannungen aus meiner Studentenzeit gelöst hatten. Ich war damals sehr leistungsorientiert, was sich auch auf den Sex bezog. Ich dachte oft, dass ich nicht gut genug im Bett bin. Erst als ich auf Yoga traft, lernte ich gut mit sexuellen Energien umzugehen. Yoga macht sensibel für den eigenen Körper und auch für den Körper der Partnerin und schenkt einem die Fähigkeit sexuelle Energien steuern zu können. Dann wird es für beide Partner schön. Yoga ist ein großes Geschenk für Menschen in einer Beziehung. Leider habe ich keine Beziehung, sondern bin nur ein einsamer kleiner Yogi. Aber immerhin habe ich noch viele Neurosen und Anhaftungen. Und meine "Ich bin nicht gut im Bett"-Neurose löste sich jetzt auf. Das war die erstaunliche Folge des Rockkonzerte. Und dafür danke ich der unbekannten Schönen neben mir, die ich leider nicht mehr beglücken kann, weil ich erstens als abgeschiedener Yogi lebe und zweitens ihre Adresse nicht habe. Falls euch das Thema interessiert, was denkt ihr über Sex?

Ulla:  Ich glaube, Männer und Frauen sollten viel mehr über ihre Bedürfnisse und Bedenken miteinander reden. Dann gäbe es weniger Missverständnisse.

Tantra Yoga


Das Geheimnis des Tantra-Yoga. Beim Tantra-Yoga leben wir im Spannungsfeld des äußeren und des inneren Glücks. Beide Wege verlaufen genau entgegengesetzt. Der Weg des äußeren Glücks führt grundsätzlich zum Wachsen der inneren Anhaftungstendenzen und zur Verstärkung der Verspannungen. Je mehr wir die äußeren Genüsse leben, desto größer werden die Anhaftungen. Die inneren Verspannungen wachsen und das innere Glück schrumpft. Wir verlieren immer mehr unseren inneren Frieden, unsere innere Kraft und unser seelisches Wohlbefinden. Auf dem Weg des inneren Glücks löst man systematisch alle inneren Verspannungen. Man befreit sich von allen Anhaftungen an äußere Dinge. Man befreit sich letztlich von der gesamten äußeren Welt. Und kann dadurch in allen Lebenslagen sein inneres Glück bewahren. Je weniger innere Verspannungen wir haben, desto größer wird das innere Glück. Bis wir dauerhaft im Licht, in der Einheit des Kosmos und in der Erleuchtung leben.

Wir können sagen, dass es die Egoverwirklichung und die Selbstverwirklichung gibt. Die Egoverwirklichung führt grundsätzlich langfristig ins innere Unglück und die Selbstverwirklichung ins innere Glück. Die Egoverwirklichung ist am Anfang leicht und am Ende leidvoll. Die Selbstverwirklichung ist am Anfang schwer und am Ende eine unfassbare Gnade. Die Egoverwirklichung besteht aus gutem Essen, schönen Reisen und vielem äußeren Konsum. Sie strebt nach äußerem Reichtum, Anerkennung und beruflicher Karriere. Sie folgt der Faulheit (Tamas) oder der übertriebenen Aktivität (Rajas). Die Selbstverwirklichung besteht aus täglicher konsequenter Arbeit an sich selbst. Sie löst alle inneren Verspannungen durch Yoga, Meditation und beständige Gedankenarbeit auf. Sie stellt nicht das Ego (die Ängste und die Süchte), sondern das Selbst (die befreite Psyche) in den Mittelpunkt des Lebens. 

Im Tantra-Yoga lösen wir den Konflikt zwischen dem äußeren und dem inneren Weg, indem wir weise mit den Dingen des Lebens fließen. Wir leben alle Genüsse so, dass sie uns beim Wachstum ins Licht voranbringen. Wir leben sie sensibel, im richtigen Maß und mit der richtigen Geisteshaltung. Wir verankern uns im Schwerpunkt unseres Lebens im spirituellen Ziel. Wir nutzen das positive Potential der äußeren Genüsse, ohne uns darin zu verlieren. Wir lösen alle Anhaftungen immer wieder auf und gelangen immer wieder ins Licht. Wir leben primär in der Ruhe und im spirituellen Üben. 

Wenn wir das Problem der Genussanhaftung nicht sehen, gehen wir in die große Falle des Tantra-Yoga. Wir verstärken unsere Genussanhaftung und blockieren unsere Erleuchtung. Wir geraten in die Eigendynamik der Genusssucht. Unsere Wünsche werden immer größer, wir sehen immer mehr das Negative am Partner, und unsere Zufriedenheit mit der Beziehung nimmt immer mehr ab. Je intensiver die Sexualität gelebt wird, umso intensiver muss auch das positive Denken geübt werden. Sonst ist die Entfaltung der Genussanhaftung und der Negativität nicht beherrschbar. Langfristig holt sonst die Negativität das Paar ein. Wie wir es im Westen bei den meisten Paaren beobachten können. Selbst wenn sie am Anfang sehr verliebt sind, wird die Liebe nach einiger Zeit durch das negative Denken zerstört. Dieser Prozess kann nur durch die konsequente Verankerung im täglichen spirituellen Üben und im positiven Denken aufgehalten werden. Wir müssen das Erleuchtungsbewusstsein (das Leben in Gott, im Licht, in der Wahrheit und Liebe) in den Mittelpunkt unserer Beziehung stellen. Wir sollten uns als Team begreifen, das sich gegenseitig auf dem schwierigen Weg der Heilung und Heiligung hilft. Dann enden wir im großen dauerhaften Glück.

Tantra-Yoga ist der Weg der heilenden Beziehungen. Zwei Menschen können sich durch Tantra-Yoga gegenseitig heilen. Dieser Weg ist für die Menschen im Westen sehr wichtig, weil sie innerlich stark verspannt und vielfach krank sind. Der Weg der heilenden Beziehung ist ein großes Geschenk für alle Menschen im Westen. Heilung entsteht, wenn die sexuelle Energie meditativ längere Zeit bewahrt wird. Dann wendet sich die Energie nach innen, löst alle Verspannungen auf, macht beide Partner glücklich und heilt ihre Körper. Durch meditative Konzentration kann die Energie zu den kranken Bereichen gelenkt werden und sie gezielt heilen. 

Diskussion im Spiegelforum 

Petra: Zwei Dualseelen ergeben ein Ganzes.

Mann: ...könnt Ihr nicht endlich mal mit dem Esoterik Quatsch aufhören. In diesem Forum sollen sich Männlein und Weiblein ordentlich die Köppe einschlagen, sonst wird's ja langweilig :o)

Petra: Wer nicht nach der Ideallösung strebt, bekommt sie auch nicht. 

Nils: Unter uns Spiris: Das ist der große Irrtum. Das ist spiritueller Egoismus. Das ist eine spirituelle Beziehung aus dem Haben-Wollen heraus, die die eigene Ganzwerdung (Erleuchtung) verhindert. Wer einen Partner als fehlende Hälfte sucht, kann nie in sich selbst vollständig glücklich sein. Das ist auch der Unsinn mit der Dualseele. Die Dualseele ist eine dualististische Glücksidee. 

Der Weg der Erleuchtung (des eigenen inneren Glücks, der eigenen Ganzwerdung) ist es, auch in einer Beziehung primär als Karma-Yogi (Gebender, Bodhisattva) zu leben. Wenn beide Partner das tun, wächst die Beziehung ewig im Glück. Wenn nur ein Partner das tut, gelangt wenigstens er eines Tages zur Erleuchtung, auch wenn sich dieser Weg anfühlt, als hätte man in der Beziehung die Arschkarte gezogen und der Partner sei auf dem Glückstripp. Das ist das Geheimnis des spirituellen Weges (des inneren Glücks, der Erleuchtung). Lebe als Egoist und du wirst langfristig unglücklich. Sorge gut für dich selbst und lebe primär als Gebender, und es macht dich glücklich. Es ist hilfreich für alle Spiris und Nichtspiris, das zu verstehen. 

Drücken wir es einfach mit den Worten der Glücksforschung aus. Glücklich wird ein Mensch zu 90  % nicht durch äußere Umstände (Geld, tollen Partner), sondern durch sein eigenes Inneres (seine eigene Psyche). Wer seine eigene Psyche durch regelmäßige Meditation (Entspannung, Stressbefreiung) und positives Denken (kluge Gedankenarbeit) pflegt und das Glück aller Wesen wünscht (Gutes tut), wächst im inneren Glück. An einen tollen Partner gewöhnt frau sich und macht ihn irgendwann durch die Konzentration auf seine negativen Seiten schlecht. Frau geht in die Falle ihrer eigenen negativen Psyche (ewige Unzufriedenheit bei Frauen)!! 

Wenn man sein eigenes Glück entwickelt, sieht man automatisch das Positive in der Welt und in seinem Partner. Wer erleuchtet ist, kann mit jedem Menschen glücklich sein. Soweit bin ich leider noch nicht. Wegen meiner grenzenlosen Dummheit warte ich immer noch auf die perfekte Frau.

Waldemar: Wir hatten alle Höhen und Tiefen erlebt, haben uns gegen alle Widerstände durchgesetzt, haben gemeinsam eine jetzt 21-jährige Tochter großgezogen. Zur Silberhochzeit hatten wir eine Karibik-Kreuzfahrt unternommen. Eine Kreuzfahrt war ihr Traum. Auf dem Rückflug eröffnete sie mir, dass sie sich scheiden läßt und schon beim Anwalt war. Nichts aber auch gar nichts in ihrem Verhalten hat irgendwie auf die bevorstehende Trennung hingewiesen. Sie hätte einfach Angst, irgendetwas zu versäumen! Klar, wer sich in seiner Freizeit mit "Hochglanzmedien" bzw. den entsprechenden Fernsehsendungen beschäftigt, kann schon mal auf den Gedanken kommen, irgendwie "zu kurz zu kommen". 

Nils: Sehr gut. Die Medien orientieren die Menschen auf das äußere Glück, machen sie dadurch innerlich unglücklich (ewig unzufrieden) und zerstören die Beziehungen. Besser ist es den Weg des inneren Glücks zu gehen. Dafür ist es wichtig Grundsätze wie Genügsamkeit (seinen Genugpunkt definieren), innerer Frieden (Meditation) und umfassende Liebe zu leben. Man muss sich in einer positiven Lebensphilosophie (Weisheit, Glücksforschung, Spiritualität, Gott/Ganzheit) zentrieren, um in einer materialistischen (egoistischen) Welt glücklich sein zu können. 

Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es letztlich nicht ohne Gott geht. Für unsere Diskussion definiere ich Gott erstmal als höheren Lebenssinn. Um langfristig eine glückliche Beziehung führen zu können, sollte man/frau sich in einem höheren geistigen Wert zentrieren wie Weisheit, Liebe, Glück oder Spiritualität. 

Die aktuelle Glücksforschung weist darauf hin, dass spirituelle Beziehungen glücklicher, gesünder und dauerhafter sind. Wobei Spiritualität positiv und nicht dogmatisch gelebt werden sollte. Relativ egal ist es nach der Forschung, welchen Glauben die Menschen haben. Hauptsache irgendein Glaube, und sei es der "Glaube" an den atheistischen Humanismus. 

Für mich sind alle spirituellen Geschichten Gleichnisse auf dem Weg zu sich selbst, zur Selbstfindung und zur Selbstverwirklichung. Wobei ich unter Selbstverwirklichung nicht die Egoverwirklichung, sondern die Verwirklichung des höheren Selbst verstehe (Erleuchtung, in Gott leben, in der umfassenden Liebe leben).

 


Macho: An alle weinerlichen Singlemänner hier; es folgt das Patentrezept zum systematischen Finden der Traumfrau:

1. Geld verdienen
2. Äußerlichen und charakterlichen Besttypus für sich festlegen
3. Geschäftskontakt mit einer Modelagentur aufbauen
4. Modelkarteien nach äußerlichem Zieltypus filtern und Reihenfolge festlegen
5. Models nacheinander daten und bei Übereinstimmung eine Beziehung mit der Frau beginnen

Petra: Das männliche Geschlecht muss begreifen, dass es nur dann zu seinem Glück findet, wenn es der weiblichen Energie den Raum lässt, den sie braucht.

Frau: Klingt irgendwie militant. Mit so einer Eso-Liebeskeule würde ich mich nicht bedrohen lassen. Egal wer unterdrückt wird, Unterdrückung erzeugt stets Gegengewalt. Im Hier und Jetzt bin ich Frau genug, dass mir nix dabei abbricht, auch mal nachzugeben. Auf den Tisch hauen kann ich aber ebenso gut. Soviel ist sicher.

Witz: Früher wurden Drachen getöten, um eine Jungfrau heiraten zu können. Heutzutage gibt es keine Jungfrauen mehr, es können daher nur noch Drachen geheiratet werden.

 

Das traurige Leben einer 16-Jährigen

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Mein Leben ist scheiße, einfach nur scheiße. Das denke ich und stopfe einen Keks in mich rein. Ich schaue auf den Keks, der nur noch aus ein paar Krümeln besteht, und muss seufzen. Naja, soooo scheiße ist mein Leben doch nicht. Ich habe wenigstens Kekse, die ich in mich „reinstopfen“ kann. Aber trotz dem Keks und noch einer ganzen Packung davon im Keller bin ich irgendwie unzufrieden.
 
Ich schaue mich um und sehe ein normales Jugendzimmer, etwas chaotisch, aber mit System und in sommerlichem Gelb gestrichen. Mein neues Notebook summt und gerade hat Sunny gemailt. In ihrer Message steht, dass sie ihren Schatz ganz dolle liebt und dass sie uns Ladies grüßt. Jetzt macht sich Einsamkeit in mir breit.
 
Ich habe keinen Freund, bin 16 Jahre alt und in meinem Leben klappt nichts, so wie ich mir das vorstelle. Nein, ich bin kein pubertärer und pessimistischer Teenager, zumindest glaube ich das nicht. Meine Freundin meinte letztens zu mir, dass ich vollkommen normal sei. Ich möchte aber nicht normal sein, lieber etwas Besonderes. 
 
Aber trotz dem ganzen Normalen in meinem Leben, wie täglich Schule, ein paar Freunde und einer doch ganz netten Familie, bin ich nicht zufrieden. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wieso ich keinen Mann abbekomme. Gibt es denn in meiner Umgebung keinen Jungen, der witzig, gut aussehend und auch noch ganz nett ist?
 
Irgendwie ist das alles ganz schön verzwickt. Meine Mama meint, ich bin zu anspruchsvoll. Gestern war Valentinstag und ich hatte eigentlich geplant, meinen Freundinnen Rosen zu schenken, aber die meisten haben schon von ihren Freunden welche bekommen. Hmpf. Na, wollen wir hoffen, dass das nächstes Jahr besser wird. Zumindest ein bisschen. „Hab dich lieb“ oder so ähnlich.

Positive Eigenschaften von Frau+Mann
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Männer und Frauen sind unterschiedlich. Darüber bestehen keine Zweifel. Aber anstatt sich auf die negativen Eigenschaften von Männern und Frauen zu konzentrieren, warum nicht die Positiven loben? Lasst uns mit den Frauen anfangen:

Frauen sind mitfühlend, liebevoll, und sozial. Frauen weinen, wenn sie glücklich sind. Frauen bringen Freude und Lachen in diese Welt. Sie sind liebenswürdig und loyal. Sie werden auf keinen Fall aufgeben um das Beste für ihre Kinder zu bekommen (beste Schule, bester Arzt,...). Frauen haben die Fähigkeit zu lächeln, wenn sie so müde sind, dass sie kaum aufstehen können. Sie wissen wie man ein einfaches Essen in ein Festmahl verwandelt. Sie wissen wie man einen traurigen Freund tröstet. Sie wissen wie man Kinder für endlose Stunden beschäftigt! Sie wissen wie man einem Mann das Gefühl gibt ein König zu sein. Frauen machen die Welt zu einem glücklicheren Ort.

Die Männer: Dazu fällt mir im Moment nichts ein.
 

Die fünf schwierigsten Fragen
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Liebe Betroffene, die 5 schwierigsten Fragen, die Frauen Männern stellen können und die richtigen Antworten aus Psychologensicht:

FRAGE 1: An was denkst Du gerade?

Die richtige, stressvermeidende Antwort ist: "Entschuldige Schatz, wenn ich gerade unaufmerksam war. Ich dachte nur gerade, was für eine wunderbare, warmherzige, intelligente und schöne Frau Du bist und was für ein Glück ich habe, mit Dir zusammen sein zu dürfen."

FRAGE 2: Liebst Du mich?

Die korrekte Antwort ist natürlich "JA!", oder, falls Sie gerade gesprächig sind: "JA, Schatz!"

Inkorrekte Antworten (also absolut tabu) sind u.a.:

a) Ich glaube schon 
b) Würdest Du dich besser fühlen, wenn ich JA sage? 
c) Kommt drauf an, was Du mit "Liebe" meinst

FRAGE 3: Findest Du, daß ich dick bin?

Die richtige Antwort ist: "Natürlich nicht!" (mit einem leicht empörten Unterton; wie kann sie nur so eine Frage stellen!)

Falsche Antworten sind u.a.:

a) Verglichen mit was? 
b) Ich würde nicht dick sagen, aber richtig dünn bist Du auch nicht 
c) Die paar Extra-Kilos stehen Dir gut 
d) Ich hab' schon Dickere gesehen

FRAGE 4: Findest Du sie hübscher als mich?

Ähnlich wie bei Frage 3 ist die Antwort: "Natürlich nicht!"

Auf keinen Fall sollten Sie dieses antworten:

a) Ja, aber Du hast einen besseren Charakter 
b) Nicht hübscher, aber auf jeden Fall dünner 
c) Nicht so hübsch wie Du, als Du in ihrem Alter warst

FRAGE 5: Was würdest Du tun, wenn ich sterbe?

Eine äußerst hinterhältige Frage, da es hier keine definitiv richtige Antwort gibt. Die ehrliche Antwort wäre so etwas wie "vom Geld deiner Lebensversicherung würde ich einen Porsche kaufen", aber das ist natürlich tabu. Egal, was Sie hier antworten, stellen Sie sich auf eine längere (mind. 60 min) Diskussion ein, die sich so oder so ähnlich anhören wird:

SIE: Würdest Du wieder heiraten? 
ER: Auf keinen Fall! 
SIE: Warum nicht - bist Du nicht gerne verheiratet? 
ER: Ja schon. 
SIE: Warum würdest Du dann nicht nochmal heiraten? 
ER: Ok, ich würde wieder heiraten. 
SIE: Du würdest? (mit einem leicht entsetzten Gesichtsausdruck) 
ER: Ja. 
SIE: Würdest Du mit ihr in unserem Bett schlafen? 
ER: Wo sollte ich sonst schlafen? 
SIE: Würdest Du meine Bilder wegtun und anstelle dessen Bilder von Ihr aufstellen? 
ER: Das wäre dann ja wohl angebracht. 
SIE: Ich hasse dich!

 
Der ideale Mann 
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Optisch sollte er gepflegt und ansehnlich sein.
Er sollte gut küssen können und zärtlich sein.
Eine der wichtigsten Charaktereigenschaften ist für mich die absolute Zuverlässigkeit. 
Dann kommen Intellekt und Verstand.
Ohne Humor geht es allerdings gar nicht.
Er muss Kinder gern haben und es verstehen mit ihnen umzugehen.
Über weibliche Zickigkeiten und Launen sollte er nur lachen.
Er sollte meine Persönlichkeit respektieren und mich sein lassen wie ich bin.
Er muss mir Freiraum lassen und mir Vertrauen entgegenbringen.
Er darf nie aufhören mir zu zeigen, dass er mich liebt.
Das war es eigentlich schon, ist das zuviel verlangt? Ich finde nicht!!


Traummänner
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Das Phänomen ist schon erschreckend, alle Frauen stehen irgendwie auf den gleichen Typus Mann. Wie oft höre ich Frauen sagen, also mindestens 180 cm groß muss der Kerl sein, dann mag ich dunkelhaarige lieber als blonde. Durchtrainierte Figur und sportlich. Ausstrahlung muss er haben. Gepflegte Hände, bitteschön. Klamottentechnisch muss man sich mit ihm sehen lassen können. Also von sportlich bis elegant. Einen Knackarsch, schöne Augen, schöne Lippen, super Lächeln. Einfach zum dahin schmelzen. Klug, ehrlich, treu, humorvoll und gut aussehend. Kein Langweiler. Genau, so ein Bild von einem Idealmann spukt in weiblichen Single-Hirnen herum.
 
Er soll sportlich sein, aber dann heulen wir der Freundin die Ohren voll, dass unser Kerl kaum Zeit hat. Ewig hängt er auf dem Fußballfeld rum. Bäh, dass finden wir echt ätzend. Und wie oft kommt es vor, das ein schöner Traumprinz einen gar nicht so schönen Charakter hat. Er ist in sich selbst verliebt, nicht fähig wirklich jemand anders zu lieben. Auch wenn es schwer ist, sollte man sich das Bild vom Traummann aus dem Hirn verbannen.
 
Nils: Warum? Es gibt doch mich. Ich bin klug, ehrlich, gut aussehend, zuverlässig, durchtrainiert und humorvoll. Leider nur 179 cm groß. Na dann eben nicht!! Ich hätte nie gedacht, dass ich fast ein Traummann geworden wäre. Leider fehlt mir 1 cm. So wird man ein armer einsamer Yogi. Trotz super Lächeln, Knackarsch, dunklen Haaren und schönen Augen.

 

Blondinenwitze

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Wer morgens dreimal schmunzelt,
wenns regnet, nicht die Stirne runzelt,
und abends lacht, dass alles schallt
wird über 100 Jahre alt!

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Wie kann man eine Blondine dauerhaft beschäftigen? 
Man gebe ihr ein leeres Blatt Papier und schreibe auf beide Seiten
"Bitte Wenden".

(Yogi Nils: Tatsächlich geschieht dieses bei vielen Menschen oft, weil sie 
nicht über die Ebene ihres geistigen Systems hinausblicken. Sie praktizieren 
zum Beispiel jahrzehntelang ihre spirituellen Übungen, ohne sich Gedanken 
über die Effektivität, ihre Ziele oder ihren Weg zu machen. Sie leben 
routinemäßig nach einem äußeren Muster, ohne darüber nachzudenken,
ob es sie glücklich macht und ob es eine bessere Art zu leben gibt.)

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Was ist klein und grün und sitzt im Kopf einer Blondine? Ein Gehirnfresser. 
Und was macht der Gehirnfresser auf dem Kopf einer Blondine? Verhungern.

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Warum können Blondinen nicht die "ELF" schreiben? Sie wissen nicht, welche "EINS" zuerst kommt.

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Kommt eine Blondine zur Bank und sagt zum Angestellten: "Ich muss SOFORT ein neues Konto eröffnen." Darauf der Angestellte: "Sie haben bei uns doch schon ein Konto." Erwidert die Blondine: "Ja, aber da ist kein Geld mehr drauf..."

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Warum braucht eine Blondine so lange, um das Salz in den Streuer zu füllen? Weil es nicht so einfach ist, die Körner durch die kleinen Löcher zu bekommen.

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Warum fällt eine Mauer um wenn sich eine Blondine dagegen lehnt? Der Klügere gibt nach!

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Warum muss man Briefe an Blondinen langsam schreiben? Weil sie nicht so schnell lesen können.

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Was haben Blondinen im Kopf? Einen Zettel mit der Aufschrift "Gehirn".

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Wieso streuen Blondinen Pfeffer auf ihren Fernseher? Weil dann das Bild schärfer wird!

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Warum sehen Blondinen sonntags so blutig im Gesicht aus? Weil sie sonntags mit Messer und Gabel essen.

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Warum essen Blondinen ihren Joghurt immer gleich im Supermarkt?
Weil auf dem Deckel steht: Hier öffnen...

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Warum gibt es in Ostfriesland Ebbe und Flut? Als die Ostfriesen ans Meer kamen, hat sich das Wasser so erschrocken, dass es sich ganz weit zurückzog. Und nun kommt es jeden Tag zweimal, um zu gucken, ob die immer noch da sind.

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Warum fliegen die Vögel über Ostfriesland auf dem Rücken? Damit sie das Elend unter sich nicht sehen.

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Wie viele Ostfriesen braucht man um eine Glühbirne auszuwechseln? Genau 5! Einer hält die Glühbirne die anderen vier drehen den Stuhl.

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Warum sind in Ostfriesland die Busse 5m breit und nur 2m lang? Weil alle in der ersten Reihe sitzen wollen.

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Was machen denn die Ostfriesen an den langen Winterabenden? Sie lachen über die Witze, die sie im Sommer gehört haben!

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Gespräch unter Kolleginnen über die Treue
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Eine Bekannte von mir spielt mit dem Gedanken, einen kleinen Seitensprung zu begehen und ihren Partner zu betrügen. Warum? Nicht, weil sie sich nicht mehr lieben. Aber sie möchte einfach mal wieder das Kribbeln spüren, das fremde Haut auslöst. Würde sie es tatsächlich tun und es käme heraus, würde sich ihr Freund sofort von ihr trennen.

Treue ... Untreue ... ein schwieriges Thema. Tatsächlich habe ich sogar Verständnis für ihre Haltung. Beim häuslichen Sex ist schnell die Luft raus und das Prickeln der ersten Tage gehört schon bald der Vergangenheit an. Doch deshalb solch ein Risiko eingehen?

Ich kenne inzwischen beide Seiten: ich habe in meiner ersten Beziehung betrogen und bin in meiner zweiten Beziehung betrogen worden. Letzteres war genauso schmerzhaft und unschön, wie der Moment, als ich meinen Seitensprung seinerzeit beichtete und sah, wie verletzt mein Mann deswegen war.

Und doch, auch mit diesem Wissen, war es oft verdammt schwer, der Versuchung nicht nachzugehen. Meiner Meinung nach ist der Mensch nicht für die ewige Treue bestimmt. Es kostet eine gewaltige Willenskraft, diese Treue beizubehalten - und es hat nicht immer mit fehlender Liebe zu tun, wenn man/frau fremdgeht.

Wem fällt es schwerer treu zu sein, Männern oder Frauen? Ich glaube, beide geben sich dabei nicht viel - Männer mögen da vielleicht einen kleinen Vorsprung haben, weil es ihnen besser gelingt, Sex und Gefühl zu trennen, aber auch wir Frauen können durchaus den Mann zuhause lieben und mit einem anderen Kerl im Bett einfach nur Spaß haben.

Es ist eher die Frage, ob es sich wirklich lohnt, Momente des Kribbelns zu spüren, wenn man dafür die gesamte Beziehung aufs Spiel setzt. Ich fand seinerzeit, daß es sich nicht lohnen würde. Ich wollte außerdem nicht noch einmal so verletzen, wie ich es in meiner ersten Beziehung getan habe.


Männer... kann man sie "erziehen"? 
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Egal, was er macht - es ist verkehrt. Frauen haben immer was zu kritisieren an ihren Männern. Vielleicht sollten wir endlich mal aufhören, unseren Männern etwas beibringen zu wollen. Im Bekannten- und Verwandtenkreis habe ich schon oft mitbekommen, wie Frauen schimpfen, dass ihr Mann "nie im Haushalt hilft". Und wenn er mal einen Versuch startet, putzen sie ihm hinterher, weil er es nicht gründlich genug gemacht hat. 

Viele beklagen sich über seine Schlamperei, lassen ihn aber nicht mal den eigenen Wäscheschrank einräumen, oder jammern, dass er "nie etwas mit ihnen unternimmt", geben aber bei Festen und Restaurantbesuchen Kommentare ab: Trink nicht so viel... usw.  Kann es vielleicht sein, dass wir Frauen ein sogenanntes "Erziehungs-Gen" haben, das uns dazu verleitet, unsere Männer wie kleine Jungen zu behandeln? 

Meinungen von Lesern zu diesem Artikel:
FRAUEN! Auch Mütter genannt. Und ständig kommt das raus, was sie nicht wollen.
Nein, man kann Männer nicht erziehen. Man muss sie nehmen wie sie sind. 


Das Nörgel-Gen
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Frauen haben das Nörgel-Gen in sich. Mit nichts und mit Niemand sind sie zufrieden. Ständig finden Frauen sich zu dick, oder zu dünn. Die Haare gefallen nicht, die Nase ist zu lang. Der dicke Po stört in der neuen Jeans. Schlicht, viele Frauen sind mit sich selber sehr unzufrieden. 

Er ist müde und möchte schlafen. Sie erzählt ihm haargenau ihre Schwachstellen. Fast kein Mann schaut seine Frau so an, dass er genau auf die negativen Seiten des Körpers sieht. Er ist nämlich zufrieden mit seiner Frau und versteht dieses ewige Genöle nicht und ist genervt. Immer wieder findet er sie toll, aber sie ist unzufrieden. 

„Habe ich einen zu großen, einen zu kleinen Busen? Habe ich einen Pickel?“ All das kann schon reichen um uns klein und mickrig fühlen zu lassen. Wie oft fragen sich Frauen, wie und woher Männer ihr Selbstbewusstsein hernehmen? Wenn sie sich wohl fühlen, fühlen sie sich auch attraktiv. Ob das die Außenwelt so sieht, oder nicht – ist ihnen egal. 



Eine Liebesgeschichte
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An einem grauen Donnerstag stand ich aufgrund meiner Langeweile vor der Entscheidung - Fahrradfahren oder im Internet surfen. Ein Blick aus dem Fenster machte mir klar: Internet! Also wählte ich mich ein, besuchte verschiedene Seiten, doch nichts interessierte mich wirklich. 

Ich kam mir leicht verloren vor, bis mich ein Mann in meinem Alter anschrieb. Wir kamen schnell ins Gespräch und obwohl ich ihn nicht besonders toll fand, schrieben wir an diesem Abend noch lange weiter. Einige Wochen unterhielten wir uns nun Tag für Tag übers Internet, und trotz meiner anfänglichen Abneigung ihm gegenüber, hatte ich ihn bald richtig liebgewonnen. Zu lieb, meiner Meinung nach, denn zwischen uns stand eine Entfernung von 650 Kilometern. 

Im Laufe der Zeit fragte er mich mehrmals, ob ich mir eine Beziehung mit ihm vorstellen konnte - doch ich verneinte immer wieder, aufgrund der weiten Strecke zwischen uns. Letztendlich gab ich dann, nicht zuletzt wegen meiner Gefühle für ihn, nach. 

Nach vier Monaten besuchte mein Schatz mich. Bis zu diesem Augenblick war mir tierisch übel und ich hatte Angst, richtige Angst. Ich weiß nicht mehr, wovor genau, doch ich weiß, dass diese Angst augenblicklich verschwand als ich ihn endlich vor mir stehen sah. Ich konnte nicht anders und sprang ihm um den Hals und aus dem eigentlich auf die Wange gezielten Kuss, wurde ein richtiger. 

Die folgenden drei Wochen waren die schönsten meines Lebens, wir verbrachten Tag und Nacht gemeinsam, redeten Ewigkeiten und lachten gemeinsam. Es war wundervoll, wäre da nicht immer die Aussicht auf den Abschied gewesen. Und vorigen Sonntag war es dann soweit, um 9.54 Uhr fuhr sein Zug Richtung Heimat. 

Die letzte Stunde redeten wir kaum noch, hielten uns nur gegenseitig fest und weinten. Als dann der Zug im Bahnhof einrollte gab es noch einige Küsse, bevor sich die Tür schloss. Doch sie schmeckten salzig, nach Tränen, nach Abschied. Und jetzt?! Jetzt sitzen wir beide wieder, wie vorher, in unseren Zimmern und vermissen den anderen. 

Nils: Das ist der ewige Liebeswahn. Irgendwann suchst du das Glück hauptsächlich in dir selbst. Du zentrierst dich in deinen täglichen spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Gehen, Orakel/Gebet/Mantra, Meditation). Und kannst dann erheblich lockerer mit dem Chaos des Lebens tanzen. 


Angst vor dem Alleinsein
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Du weißt ich liebe dich, mehr als mich selber. 
Und das nutzt du schamlos aus. 
Ich bleibe trotzdem bei dir. 
Weil ich mich ohne dich wertlos fühle. Ein Nichts.

Du glaubst an nichts anderes als an dich selber. 
Ich habe Angst vor einem Leben ohne dich. 
Ich würde an Einsamkeit sterben. 
Das ist unser Leben und ich bin die Verliererin.  
 
Meinungen von Lesern


aha: Wer so 'liebt', der möchte gerne leiden. Da hilft nur eine Therapie.

Libera: Das wird sich nie ändern. Ich spreche aus Erfahrung. Lebe und laß los.


Nils: Spring ins Nichts. Dann findest du Gott und dich selbst. Zentriere dich in einem spirituellen Leben, in spirituellen Zielen und in spirituellen Übungen. Sonst kommst du immer mehr in die Dunkelheit. Es gibt einen Ausweg aus allem Leiden. Finde ihn und gehe ihn konsequent. An Einsamkeit stirbt man nur, wenn man den spirituellen  Weg nicht kennt. Wer davon weiß, für den kann Einsamkeit ein Weg zum Wachstums ins eigene innere Glück werden. 



Tausend Menschen auf der Welt 
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Tausend Menschen auf der Welt.
Was ist es was wirklich zählt?
Ich bin so allein
und möchte gerne glücklich sein.

Tausend Menschen und einer.
Es liebt mich keiner! 
Keiner sieht mich, bin wie durchsichtig.
Ich fühle mich so unwichtig. 
 
Tausend Menschen ohne Zeit.
Leere, Stille, Einsamkeit.
Keiner der mich wirklich mag.   
Träume begleiten meinen Tag. 

(Schülerin)

Nils: Viele Menschen fühlen sich einsam in der heutigen Zeit. Es gibt eine geheimnisvolle Quelle des inneren Glücks. Finde genau den Weg, der für dich funktioniert. Geh mit Weisheit, Liebe und Ausdauer voran. Erarbeite das Glück in dir. Anderswo wirst du es nicht wirklich dauerhaft finden. Der spirituelle Weg ist eine unermeßliche Gnade. Inneres Glück kommt aus der Ruhe, den spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Meditation, Gedankenarbeit) und der umfassenden Liebe. Sende allen Wesen Licht. Nimm deine Mitwesen wichtiger als dich. Arbeite jeden Tag etwas für das Ziel einer glücklichen Welt. Halte deinen Körper gesund und deinen Geist positiv. Mach jeden Tag eine Tat der Freude. Was kann dich heute erfreuen? Sieh dich als Sieger und du wirst siegen. Was ist dein Siegerweg? Was ist dein Weg ins Licht? "Mein Weg des Lichts ist ..."

 

Warum müssen Frauen so viel reden?
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(von einer Frau)

Wo ist der Knopf zum Abstellen…, bitte. Mann kommt von der Arbeit heim, hat noch nicht ganz die Türe verschlossen – schon steht seine Holde vor ihm und es geht los „weißt du bla bla bla balaalalabballl“. Mann guckt schon komisch, aber sie hört einfach nicht auf zu quatschen. Er braucht ne geschlagene halbe Stunde, bis er die Jacke an der Gardarobe aufhängen kann. Er ist müde und abgeschlagen, hat Hunger und möchte doch so gerne seine Ruhe haben…bla bla bla dröhnt es in seinen Ohren. 

Als sie endlich mal Luft holt, wirft er sofort dazwischen „was gibt’s zu essen und vor allem wann?“ Sie bemerkt beiläufig „gleich“, stellt sich an den Herd, macht das Essen warm und labert immer noch. Der Mann denkt sich, mein Gott, wieso können Frauen so viele Dinge auf einmal erledigen? Reden, kochen, Geschirr rausholen und immer noch Reden? 

Kaum sitzt er am Tisch und freut sich auf sein Essen, kommt sie doch glatt hinterher und erzählt ihm was sie so den ganzen Tag gemacht hat. Worüber sie sich aufregt, den neusten Nachbarschaftsklatsch, Mutter hat angerufen, mit Schwiegermutter gestritten, die Kinder haben wieder mal so schlimme Dinge angestellt. 

Ich denke, dass werden Männer nie begreifen. Frauen müssen immer erzählen, was ihnen passiert ist. Sie müssen ihren Seelenmüll loswerden. Wenn es sein muss – bei der besten Freundin oder wenn kein anderer da ist – beim Mann. Frauen können fast nichts für sich behalten. Geheimnisse bewahren? Oh weh, das ist ja nun mal völlig ausgeschlossen. Tratschen, lästern es gibt nichts Schöneres für Frauen. Männer könnten sich einen Abend in Schweigen hüllen, Skat mit Kumpels zocken und trotzdem ihren Spaß haben. Schweigende Frauenrunde, nee, das gibt’s nicht. Also, Männer was raus muss - muss raus… So einfach ist! 


Ich will einen richtigen Mann! 
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(von einer Frau)

Keinen weichgespülten Frauenversteher. Einen Kerl mit Stoppeln im Gesicht und Haare auf der Brust, der nach Mann riecht und schmeckt. Mit einer Mindestzahl an Zentimetern, die mich morgens ordentlich begrüßen. 

Der Blumen nur bringt, wenn er ein schlechtes Gewissen hat und beim Essen gehen immer zahlt. Mich wie ein Weib behandelt, ohne schleimigen Bodensatz. Ich will keinen der mich umhuddelt, mir die Wünsche von Augen liest, den Tisch abräumt und sonntags Frühstück macht. 

Hach ein Kerl, ein richtiger Mann, der schmutzig von der Arbeit kommt und immer gleich an Sex denkt. Reden muss er nicht viel, aber am Wochenende das Auto waschen, den Rasen mähen und Sportschau gucken. Das macht echte Kerle sexy. Das Geld soll er ranschaffen und saufen sollte er können. Wir befinden uns im zweiten Jahrtausend, die Zeit der Keule schwingenden Emanzen ist vorbei. Männer, Ihr dürft wieder Haare haben, wo sie wachsen. 

Nils: Danke


 

Zwanzig Regeln für eine gute Beziehung


1. Ehe ist Arbeit. Es ist eine falsche Aufassung, dass man sich zuhause völlig gehen lassen kann. Es bedarf einiger Anstrengung, um eine Beziehung gelingen zu lassen.
2. Arbeite aber auch nicht zu sehr. Sei auch in deiner Beziehung du selbst. Lebe auch dich selbst und deine Bedürfnisse, so dass du dich in dir wohl fühlst.
3. Vermeide zu viel Kritik.
4. Vermeide es, deinem Partner zu häufig seine Wünsche abzuschlagen. Sage ja, so oft es vertretbar ist.
5. Löse Konflikte konstruktiv.
6. Verbringe regelmäßig eine bestimmte Zeit mit Tätigkeiten, die dir und deinem Partner Freude machen.
7. Erfreue deinen Partner regelmäßig mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Vermeide Dinge, die dein Partner nicht mag.
8. Grenze dich ausreichend gegen negatives Verhalten deines Partners ab (zum Beispiel gegen Wutanfälle, Verstöße gegen positive Lebensgrundsätze). Belohne nicht negative Verhaltensweisen, indem du darauf eingehst. Verhalte dich neutral oder sage in angemessener Form: „Nein“.
9. Arbeite an deinen eigenen negativen Eigenschaften.
10. Eine gute Beziehung beruht auf Teamwork. Seid ein gutes Team.
11. Geht sanft miteinander um.
12. Macht einander Komplimente.
13. Seid aufrichtig zueinander. Lebt in der Wahrheit. Die Wahrheit ist die Basis jeder guten Beziehung.
14. Verankert eure Beziehung in einem höheren positiven Prinzip. Findet einen zu euch passenden Namen für dieses höhere Prinzip. Nennt es Glück, Liebe, Wahrheit oder Spiritualität. Verbindet euch regelmäßig und insbesondere vor allen schönen und allen schwierigen Situationen mit eurem höheren Prinzip. Lebt im Zentrum eurer Beziehung aus eurem höheren Prinzip heraus.
15. Bittet um das, was ihr möchtet. Euer Partner kann keine Gedanken lesen.
16. Respektiert das Recht jedes Partners auf einen individuellen Freiraum. Ein ausreichender persönlicher Freiraum ist für das Wohlbefinden jedes Partners wichtig.
17. Liebe bedeutet Geduld zu haben.
18. Liebe bedeutet vergeben zu können.
19. Liebe bedeutet sich entschuldigen zu können.

20. Hört niemals auf, alle Wesen glücklich zu wünschen.